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Ski-Diebstahl: besonders viel geklaut wird aus dem eigenen Keller

News   •   Jan 13, 2016 13:30 CET

Eine neue Auswertung der AXA Winterthur zeigt: Besonders viele Ski-Diebstähle werden aus beliebten Skigebieten wie Davos, Zermatt oder dem Österreichischen Ischgl gemeldet. Aber auch im Unterland sind die Skis nicht sicher – sie werden auch aus Kellern und unterwegs geklaut.

Jeden Winter melden Kunden der AXA Winterthur rund 500 geklaute Ski oder Snowboards. Die AXA hat die Diebstahl-Daten der letzten sieben Jahre nun ausgewertet und stellt fest: Jedes sechste Paar der gestohlenen Ski wird nicht etwa vor der Skihütte auf dem Berg geklaut, sondern zu Hause. «Es ist erstaunlich, wie viele Ski aus dem eigenen Keller oder der Garage verschwinden», so Stefan Müller, Leiter Schaden Sachversicherungen bei der AXA Winterthur. So werden auch aus Städten wie Zürich oder Genf zahlreiche Ski-Diebstähle gemeldet. Zu Hause sollte man den Keller daher immer gut abschliessen und wenn man unterwegs ist, die Ski nicht im Freien stehen lassen oder möglichst immer im Blickfeld behalten.

5/6 der gestohlenen Ski kommen im Skigebiet selbst oder auf dem Weg dorthin in fremde Hände. «Geklaut wird überall, wo sich für Diebe die Gelegenheit dazu ergibt. Gerade in beliebten Skigebieten mit hohen Besucherzahlen werden uns daher tendenziell mehr Ski-Diebstähle gemeldet», sagt Stefan Müller. 4,5 Prozent der bei der AXA gemeldeten Ski-Diebstähle ereigneten sich in Davos, 3,6 Prozent in Zermatt und 2,8 Prozent im österreichischen Ischgl.


Top 10 Ortschaften des Ski-Diebstahls*:

1 Davos (4.5%)
2 Zermatt (3.6%)
3 Ischgl (2.8%)
4 Verbier (2.4%)
5 Arosa (2.3%)
6 Grindelwald (2.0%)
7 Adelboden (1.8%)
8 Engelberg (1.7%)
9 Laax (1.7%)
10 Zürich (1.6%)

* Grundlage für die Rangliste bilden die bei der AXA Winterthur gemeldeten Ski- und Snowboard-Diebstähle der Jahre 2008-2015.


Lesen Sie auch unseren AXA Blog zum Thema:
Ab in den Schnee: Diese 7 Fallstricke sollten Sie kennen

        

Welche Versicherungen brauchen Skifahrer?

Für Skifahrer gibt es diverse Versicherungen und Zusatzangebote auf dem Markt, die beispielsweise beim Neukauf oder bei der Ski-Miete angeboten werden. Mit einer Privathaftpflicht-, Hausrat- und Unfallversicherung ist man für die wichtigsten Risiken beim Skifahren jedoch bereits gut abgesichert. Zusätzliche Versicherungen kann man sich daher meist sparen.

Privathaftpflichtversicherung

Als Skifahrer haftet man für alle Schäden, die man einer anderen Person zufügt. Beispielsweise dann, wenn man aus Versehen eine andere Person anfährt und diese dabei verletzt wird. Gerade Personenschäden können teuer werden - neben Unfall- und Heilungskosten muss man unter Umständen auch den Lohnausfall der verletzten Person bezahlen, wenn diese aufgrund des Unfalls erwerbsunfähig wird. Mit einer Privathaftpflicht-Police übernimmt die Versicherung die Kosten für den Schaden.

Die Privathaftpflichtversicherung kommt auch zum Zug, wenn zum Beispiel gemietete Ski beschädigt oder gestohlen werden, da die Ski dem Vermieter gehören und bei Verlust oder Beschädigung somit ein Schaden gegenüber einer Drittpartei entsteht. «Hat man eine Privathaftpflichtversicherung, ist bei der Ski-Miete in der Regel keine zusätzliche Versicherung nötig», erklärt Daniel Meier, Leiter Fachbereich Privatkunden bei der AXA Winterthur.

Hausratversicherung

Werden die eigenen Ski geklaut, unterscheidet man bei der Versicherung zwischen Diebstahl zu Hause und Diebstahl auswärts. Diebstahl zu Hause ist mit der Grunddeckung der Hausratversicherung gedeckt. Sofern man «einfachen Diebstahl auswärts» in der Hausrat-Police miteingeschlossen hat, zahlt die Versicherung auch für Ski, die unterwegs oder im Ski-Gebiet gestohlen werden. In der Hausratversicherung gilt üblicherweise ein Selbstbehalt von 200 Franken. Es gibt zusätzliche Angebote für Ski-Bruch und Ski-Diebstahl-Versicherungen auf dem Markt, die keinen Selbstbehalt einfordern. Allerdings ist das Risiko, dass einem die Ski gestohlen werden oder dass sie brechen, eher gering, weshalb man gut überlegen sollte, ob man eigens für die Ski eine solche Zusatzversicherung abschliessen möchte.

Unfallversicherung

Wenn man selber auf der Piste stürzt, kommt entweder die Krankenversicherung oder eine allfällige obligatorische Unfallversicherung gemäss UVG für die unfallbedingten Heilungskosten auf. Sofern jemand mehr als 8 Stunden pro Woche arbeitet, ist er über die obligatorische Unfallversicherung gemäss UVG auch für Freizeitunfälle gedeckt.