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Stellungnahme der AXA Schweiz zum Verfahren bezüglich Veruntreuung in der Kunstsammlung

News   •   Nov 01, 2018 12:00 CET

Zum aktuell laufenden Verfahren am Bezirksgericht Winterthur nehmen wir wie folgt Stellung:

Die AXA wurde durch einen ehemaligen Mitarbeiter geschädigt. Er hatte aus der internen Kunstsammlung in Winterthur Kunstgegenstände entwendet und mit deren Verkauf gemäss Anklageschrift knapp 850'000 Franken erzielt. Nach einer internen Untersuchung erstattete die AXA anfangs 2016 Strafanzeige wegen Veruntreuung und macht zudem zivilrechtliche Ansprüche im Rahmen des Strafverfahrens geltend. Wir sind enttäuscht, dass der ehemalige Mitarbeiter seine Position und unser Vertrauen ausgenutzt hat. Obwohl es sich um einen Einzelfall handelte, haben wir im Nachgang an die Ereignisse unsere Kontrollmechanismen im entsprechenden Bereich verstärkt. Mit seiner privaten Kunsthandelsfirma schädigte der ehemalige Mitarbeitende auch vereinzelte AXA Kunden, wobei der Kontakt teilweise durch seine Tätigkeit bei der AXA zustande gekommen war. Mit betroffenen Kunden haben wir aus Kulanz einvernehmliche Lösungen gefunden oder sind entsprechend im Gespräch.