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Nach einer starken Bilanz 2016 stehen für Garmin auch dieses Jahr alle Zeichen auf Wachstum

Pressemitteilung   •   Feb 23, 2017 14:54 CET

Will den Wachstumskurs auch 2017 halten und die Garmin Erfolgsgeschichte im DACH-Raum weiter vorantreiben – Garmin DACH Chef Kai Tutschke

Garching bei München, 23. Februar 2017 – Mit einem Gesamtumsatz von 861 Millionen US-Dollar im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2016 konnte sich der Wearable-Spezialist und Navigations-Experte mit einem starken Produktportfolio erfolgreich gegenüber dem Wettbewerb durchsetzen und seine führende Markposition weiter konsolidieren.

Garmin überzeugt im vierten Quartal und in der Jahresbilanz:

  • Gesamtumsatz in Q4 steigt um 10 % gegenüber dem Vorjahr auf 861 Millionen US-Dollar, in EMEA sogar um 12 %
  • Umsatzsteigerung in 2016 um 7 % auf 3,02 Millionen US Dollar, in EMEA um 10 %
  • Umsatzwachstum in Q4 von 25 % insgesamt gegenüber dem Vorjahresquartal in den Segmenten Outdoor, Fitness, Marine und Aviation (74 % des Gesamtumsatzes)
  • Bruttomarge in Q4 und im Gesamtjahr 2016 verbesserte sich auf 54,7 % bzw. auf 55,6 %

Mit einem Umsatzwachstum von 25 % legten die Geschäftsbereiche Outdoor, Fitness, Marine und Aviation erneut gegenüber dem Vorjahresquartal zu und trugen 74 % zum Gesamtumsatz bei. Dank der erfolgreichen Wearable-Strategie konnten die Bereiche Outdoor und Fitness ein beeindruckendes Wachstum von 46 % bzw. 20 % verbuchen. Auch bei den Gesamtbetriebskosten verzeichnete Garmin einen Anstieg um 16 % im Vergleich zum Vorjahr auf 311 Millionen US-Dollar. Nennenswert sind dabei die um 19 % gestiegenen Werbeausgaben, die auf die verstärkten Aktivitäten im Bereich Fitness- und Outdoor-Wearables zurückzuführen sind. Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie die generellen Vertriebs- und Administrationsausgaben erhöhten sich ebenfalls auf 22 % bzw. 9 %.

„2016 war ein ausgesprochen starkes Jahr für Garmin. Wearables sind Trend und der Markt boomt. Das haben wir bei Garmin gut zu nutzen gewusst und konnten dabei unsere Expertise im Bereich Sensortechnologie sowie unsere langjährige Markterfahrung erfolgreich ausspielen“, resümiert Garmin DACH Chef Kai Tutschke. „Die äußerst positive Resonanz auf unsere jüngsten Produktinnovationen sowie unser breites Portfolio und nicht zuletzt die sehr guten Ergebnisse bestätigen uns einmal mehr in unserer Unternehmensstrategie des Active-Lifestyle“ so Kai Tutschke weiter. Die aktuellen GFK-Zahlen geben ihm recht. Danach war 2016 mindestens jedes fünfte gekaufte Wearable und mindestens jede dritte gekaufte Smartwatch von Garmin. So konnte sich der Wearable-Spezialist in der DACH-Region im GfK Handelspanel Core Wearables im letzten Jahr einen Marktanteil von 23,7 % sichern. Dabei freut es den Garmin DACH Chef besonders, „dass wir auch in der DACH-Region diese Dynamik erfolgreich nutzen und unsere führende Marktposition in diesem Segment hierzulande weiter ausbauen konnten.“

Fitness

Besonders stark konnte das Segment Fitness im letzten Quartal mit einem Umsatzwachstum von 20 % zulegen, was durch den gesteigerten Verkauf von Wearables mit Herzfrequenzmessung am Handgelenk zurückzuführen ist. Hinsichtlich der Produktneuheiten verspricht u.a. die vívofit Jr. ein solides Wachstum, nachdem der erste Fitness Tracker für Kinder besonders im Weihnachtsgeschäft bei Händlern und Kunden punkten konnte. Die Bruttomarge stieg im Vergleich zum Vorjahr auf 52 %, während sich die operative Marge auf 17 % verbesserte, was das Betriebseinkommen um 15 % steigern konnte.

Outdoor

Das Segment Outdoor erzielte ein beeindruckendes Umsatzwachstum von 46 % – vor allem bedingt durch den Absatz der erfolgreichen GPS-Multisportsmartwatches der fēnix Linien. Neben den Wearables waren vor allem DeLorme Produkte Wachstumstreiber im Outdoor-Segment. Die Bruttomarge war stark mit 61 %, während die die operative Marge mit 33 % stabil blieb, was die betrieblichen Einnahmen um 42 % verbesserte.

Marine

Der Bereich Marine konnte ein starkes Umsatzwachstum von 19 % dank eines breiten Sortiments von Kartenplottern und Fischfindern verzeichnen. Aufgrund von Produktvermischungen sank die Bruttomarge leicht im Vergleich zum Vorjahr auf 52 %, während sich die operative Marge um 4% verbesserte. In Anbetracht der jüngsten Produktinnovationen ist auch für 2017 in diesem Segment ein kontinuierliches Wachstum zu erwarten.

Aviation

Im Segment Luftfahrt erzielte Garmin ein solides Umsatzwachstum von 13 % im letzten Quartal. Haupttreiber hierfür waren die Verkaufszahlen im Bereich der Originalteile sowie der Automatic Dependent Surveillance Broadcast Systeme (ADS-B). Sowohl die Bruttomarge als auch die operative Marge waren stark mit jeweils 77 % bzw. 28 %. Trotz eines schwierigen Marktumfelds in diesem Segment konnte Garmin mit starken Produkten und als verlässlicher Partner seine Position nachhaltig konsolidieren.

Automotive

Das Segment Automotive verzeichnete einen Umsatzrückgang von 17 %, der vorrangig im rezessiven Marktumfeld für Navigationsgeräte und in zusätzlichen Umsatzabgrenzungen begründet liegt. Dennoch blieb die Profitabilität stark. Die Bruttomarge blieb mit 42 % solide und die operative Marge sank im Jahresvergleich auf 9 %. Zukünftig fokussiert sich der Navigations-Experte verstärkt auf den Bereich OEM. Ein erster Erfolg ist die Zusammenarbeit mit BMW als Lieferant der Tier 1 Infotainment Hardware.

Über Garmin

Garmin entwickelt weltweit mobile Produkte für die Bereiche Automotive, Fitness & Outdoor, Marine und Aviation. Seit der Gründung 1989 hat Garmin mehr als 150 Millionen Produkte verkauft. Für das Unternehmen mit Hauptfirmensitz in Schaffhausen, Schweiz arbeiten heute weltweit über 11.000 Mitarbeiter in 50 Niederlassungen. Garmin zeichnet sich durch eine konstante Diversifikation aus, dank derer Bereiche wie Fitness & Health Tracker, Smartwatches, Golf- und Laufuhren erfolgreich etabliert werden konnten. In der DACH-Region ist Garmin mit Büros in Garching bei München (D), Graz (A) und Schaffhausen (CH) vertreten. In Würzburg (D) wird außerdem ein eigener Forschungs- und Entwicklungsstandort unterhalten. Ein zentrales Erfolgsprinzip ist die vertikale Integration: Die Entwicklung vom Entwurf bis zum verkaufsfertigen Produkt sowie der Vertrieb verbleiben weitestgehend im Unternehmen. So kann Garmin höchste Qualitäts- und Designstandards garantieren und seinen Kunden für die verschiedensten Anwendungen maßgeschneiderte Produkte anbieten.

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