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Welt-Parkinson-Tag: Die Tulpe als Symbol der Hoffnung

News   •   Apr 08, 2019 09:15 CEST

Jedes Jahr begehen Menschen weltweit am 11. April den Welt-Parkinson-Tag. Ziel des Tages ist es, das Bewusstsein für die Erkrankung zu erhöhen und ein besseres Verständnis für die Lebenssituation von Betroffenen und ihren Angehörigen zu schaffen. So soll eine bessere Versorgung von Menschen mit Parkinson gefördert werden.

Warum am 11. April – und mit Tulpe?
Der 11. April ist der Geburtstag von Dr. James Parkinson, der die Erkrankung vor über 200 Jahren als Erster beschrieben hat. Ein niederländischer Gärtner, der selbst Parkinson-Patient war, widmete ihm in den 1980er Jahren eine eigene Tulpen-Züchtung. Später wurde die rote Tulpe dann zum offiziellen Symbol der Parkinson-Erkrankung ernannt. Die Idee dahinter: Durch das Tragen einer roten Tulpe bekommt die Erkrankung Aufmerksamkeit – So kann jeder ein Zeichen der Unterstützung für Menschen mit Parkinson und ihre Angehörigen setzen.

Parkinson – Die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung weltweit
Nach Alzheimer ist Parkinson ist die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung weltweit. Es ist eine chronische, also dauerhafte Erkrankung der Nervenzellen in dem Teil des Gehirns, der für die Kontrolle der Bewegungen zuständig ist. Typische Symptome für Parkinson sind Muskelzittern, Verlangsamung der Bewegung, Versteifung der Muskulatur und Gang- oder Gleichgewichtsstörungen. Damit hat Parkinson einen großen Einfluss auf die Lebensqualität. In Deutschland sind weit mehr als 220.000 Personen betroffen, jährlich kommen ca. 15-20.000 hinzu. Weitere Informationen zur Erkrankung finden Sie hier

Nicht heilbar, aber behandelbar
Da die Erkrankung nicht geheilt werden kann, zielt die Parkinson-Therapie in erster Linie darauf ab, Krankheitszeichen und Begleiterscheinungen zu lindern. Im fortgeschrittenen Krankheitsstadium oder nach längerer medikamentöser Behandlung kann es sein, dass die Wirkung der bisherigen Therapie nachlässt oder es zu Schwankungen in der Wirkung kommt. Um die Lebensqualität der Betroffenen positiv zu beeinflussen, kann es dann helfen, über eine adäquate kontinuierliche Therapie nachzudenken. Eine solche Therapie kann der Einsatz einer speziellen Pumpe oder eine Tiefe Hirnstimulation sein.

Quelle: AbbVie. Global Promotion and Usage Study Report. November 2016.

Forschung und Engagement: Es bleibt noch viel zu tun
Trotz intensiver Forschung kann die Erkrankung auch 200 Jahre nach ihrer Entdeckung nicht geheilt werden. Das forschende BioPharma-Unternehmen AbbVie Deutschland setzt einen Schwerpunkt auf die Forschung im Bereich Neurologie. Der deutsche Forschungs- und Produktionsstandort Ludwigshafen ist neben Cambridge (USA) eines der beiden globalen AbbVie-Kompetenzzentren für die Erforschung des zentralen Nervensystems – mit Fokus auf Alzheimer und Parkinson. Zudem engagiert sich das Unternehmen in Zusammenarbeit mit Verbänden, Fachgesellschaften und Patientenorganisationen für die Versorgung von Menschen mit Parkinson – beispielsweise bei der Parkinsoninitiative Deutschland oder im Parkinsonnetz Münsterland+.

PARKOUR – Das digitale Parkinson-Magazin
Das Parkinson-Magazin PARKOUR bietet Patienten, Angehörigen und Interessierten Informationen rund um die Erkrankung sowie vielfältige Tipps, die den Alltag mit Parkinson erleichtern. Experten wie Ärzte, Apotheker und Physiotherapeuten teilen ihr Wissen, berichten aus dem Behandlungsalltag oder vermitteln Erkenntnisse aus der Forschung. Darüber hinaus kommen Menschen zu Wort, deren Leben von der Erkrankung geprägt wurde. PARKOUR gibt es als gedrucktes Heft und digital. Hier geht’s zum Magazin>>