Skip to main content

Lernbremsen im Gehirn

News   •   Jun 23, 2014 09:00 CEST

Hemmende Nervenzellen steuern das Lernverhalten von Mäusen


Ein lernfähiges Gehirn ist überlebenswichtig, denn nur wer lernt, kann in der Natur bestehen. Beim Lernen speichert das Gehirn neue Informationen, indem es die Verbindungsstärke zwischen Nervenzellen verändert. Ein Vorgang, der als synaptische Plastizität bezeichnet wird. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt haben zusammen mit Forschern aus Basel erstmals nachgewiesen, dass beim Lernen hemmende Nervenzellen zumindest teilweise blockiert werden müssen. Diese Enthemmung fungiert dabei ähnlich wie das Loslassen des Bremspedals im Auto: Sind die hemmenden Nervenzellen weniger aktiv, beschleunigt sich das Lernen.


Mehr Infos

Kommentare (0)

Kommentar hinzufügen

Kommentar

Durch das Absenden Ihres Kommentars akzeptieren Sie, dass Ihre persönlichen Daten Mynewsdesks Datenschutzerklärung entsprechend verarbeitet werden.