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Neurologie: Therapien für Millionen Menschen

News   •   Okt 17, 2016 09:00 CEST

Die Bevölkerung in Deutschland wird immer älter – die Neurologie stellt sich darauf ein: Junge Ärzte entscheiden sich häufiger für das Fach Neurologie, Neurowissenschaftler entwickeln neue Therapien für Erkrankungen von Gehirn und Nerven.

Kaum ein anderes Fach in der Medizin entwickelt sich zurzeit so schnell wie die Neurologie. „Die Fachgruppe verzeichnete im Jahr 2015 im Vergleich mit anderen klinischen Fächern in der Medizin erneut ein weit überdurchschnittliches Wachstum von 6 Prozent“, sagte Prof. Ralf Gold, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), heute zum Auftakt des 89. DGN-Kongresses in Mannheim.

Die Anzahl von Fachärztinnen und Fachärzten für Neurologie wachse jetzt jährlich um rund 500, so stark wie noch nie. Durch diese Zunahme hat die Neurologie in den vergangenen Jahren HNO-Heilkunde, Dermatologie und Urologie überholt. Zum Jahresende werden in Deutschland fast 7000 Neurologen (2015: 6451) in Kliniken und Praxen schätzungsweise rund 2 Millionen Patienten versorgen. Zu den häufigsten und typischen Krankheitsbildern zählen Schlaganfälle, Epilepsien, Multiple Sklerose, Parkinson-Krankheit, Alzheimer und andere Demenzen, ebenso wie Kopfschmerzen und Migräne, Schwindel- und Schmerzsyndrome, Schlafstörungen oder Hirntumoren.

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