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Über 140 Gene beeinflussen Veranlagung zu Übergewicht und Fettleibigkeit

News   •   Aug 19, 2015 09:00 CEST

In der bislang größten genomweiten Assoziationsstudie hat ein internationales Forscherteam für über 140 Gene einen Zusammenhang mit dem Auftreten von Übergewicht und Fettleibigkeit nachgewiesen. Einige der neu identifizierten Genorte weisen auf eine Beteiligung des zentralen Nervensystems hin.

Die Wissenschaftler des internationalen GIANT (Genetic Investigation of Anthropometric Traits)-Konsortiums analysierten das Erbgut von über 300.000 Individuen: Dabei fanden sie für mehr als 140 Gene einen Zusammenhang mit erhöhtem Körpergewicht. Folge von chronischem Übergewicht können Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes und Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems sein.

War für einige der Gene der Zusammenhang mit Übergewicht und Fettleibigkeit bereits bekannt, konnten die Forscher auch völlig neue Genorte identifizieren. Die Autoren betonen, wie wichtig das Wissen über genetische Veranlagung im Zusammenhang mit weit verbreiteten Erkrankungen wie Fettleibigkeit sei, um einerseits mehr über die zugrundeliegenden molekularen Mechanismen herauszufinden und andererseits neue, personalisierte Therapiekonzepte zu entwickeln.

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