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Prosit Neujahr, aber ohne Alkohol am Steuer!

Pressemitteilung   •   Dez 27, 2013 11:15 CET

Berlin/Hamburg (hl/nr).  Nächste Woche warten auch in Deutschland wieder Millionen von Menschen mit einem Glas Sekt in der Hand auf den Jahreswechsel. Auch die Mitarbeiter, Mitglieder und Freunde der Deutschen Verkehrswacht (DVW) und des Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr (B.A.D.S.) sind hier keine Ausnahme und stoßen mit ihren Familien und Freunden auf ein gesundes Neues Jahr an.


„Ein altes Jahr zu verabschieden und ein neues zu begrüßen, ist ein schöner Grund zum Feiern. Wer den Rutsch ins Neue Jahr feuchtfröhlich begeht und danach im PKW nach Hause fährt, kann sich den Jahresbeginn aber rasch vermiesen: Eine Alkoholkontrolle durch die Polizei oder ein Unfall trüben die Freude und haben handfeste Konsequenzen“, so Kurt Bodewig, Präsident der DVW und Bundesminister a.D.


„Bereits ab 0,3 Promille kann bei einem Autofahrer eine strafwürdige Fahruntüchtigkeit vorliegen“, mahnt Dr. Peter Gerhardt, Präsident des B.A.D.S. „Außerdem wird häufig der Restalkohol unterschätzt. Ein Nickerchen und eine Tasse Kaffee vertreiben den Alkohol keineswegs aus dem Blut. Selbst unter besten Voraussetzungen baut der Mensch nur 0,1 Promille pro Stunde ab.“ 


Der Alkoholgehalt von Sekt beträgt mindestens zehn Volumenprozent – das heißt, in 100ml Flüssigkeit befinden sich rund 10 ml reiner Alkohol. Umgerechnet bedeutet dies, dass man mit einem Glas Sekt bereits acht Gramm Alkohol zu sich nimmt. Schon eine geringe Menge Blutalkohol lässt die Unfallgefahr im Straßenverkehr überproportional steigen. Deshalb empfehlen die beiden Verbände, die sich gemeinsam „Gegen Alkohol am Steuer“ einsetzen, in der Silvesternacht vermehrt öffentliche Verkehrsmittel oder Taxis zu nutzen.


Von der eigenen Verkehrssicherheit abgesehen ist es auch für das Auto besser, am Jahreswechsel zu ruhen. Vor herumirrenden Feuerwerkskörpern oder absichtlichem Vandalismus schützen am besten Garagen, Parkhäuser oder Carports. 


Der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr wurde 1950 gegründet. Nach der Satzung des gemeinnützigen Vereins gehören zu seinen Aufgaben unter anderem die Aufklärung über die Gefährlichkeit von Alkohol und Drogen und die Förderung der Forschung auf diesem Gebiet. Der Schwerpunkt seiner Erziehungs- und Aufklärungsarbeit wird von 21 Landessektionen getragen. Internationale Akzeptanz findet unsere renommierte wissenschaftliche Publikation BLUTALKOHOL. Jährlich verleihen wir an Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens für ihr Engagement um mehr Sicherheit auf unseren Straßen die Senator-Lothar-Danner-Medaille in Gold. Der B.A.D.S.  finanziert seine Arbeit hauptsächlich aus den von Staatsanwaltschaften und Gerichten zufließenden Geldbußen, aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen.

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