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Barmenia zieht ein Jahr nach der Betriebsrenten-Reform positive Bilanz

Pressemitteilung   •   Jun 25, 2018 10:00 CEST

Die Hauptverwaltungen der Barmenia Versicherungen in Wuppertal

Gut ein Jahr nachdem der Bundestag die Reform der Betriebsrente verabschiedet hat, zieht die Barmenia positive Bilanz. Ziel der Reform ist es, mit der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) mehr Beschäftigte zu erreichen und ihnen ein Plus bei der Rente zu ermöglichen.

Die Barmenia ist Teil des Rentenwerks, in dem sich die Lebensversicherer von Barmenia, Debeka, Gothaer, HUK-COBURG und Die Stuttgarter zusammengeschlossen haben. Das Rentenwerk hat einen Prototyp für das neue Sozialpartner-Modell entwickelt, der bei Tarifpartnern auf großes Interesse stößt – diese spielen künftig die zentrale Rolle dabei, Arbeitnehmern Vorsorge-Angebote zu unterbreiten. Die Gespräche mit den Sozialpartnern dauern an; erste Lösungen werden voraussichtlich ab Anfang 2019 umgesetzt.

„Die Betriebsrente ist seit je her eine der attraktivsten Formen, für das Alter vorzusorgen, aber noch lange nicht weit genug verbreitet. Wir sind sehr optimistisch, dass sich das nun ändert – denn wir spüren bei Arbeitgebern und Gewerkschaften ernsthaftes Interesse am neuen Modell und den Willen, die Betriebsrente in den Tarifverträgen und damit in den Unternehmen zu etablieren“, sagt Ulrich Lamy, Vorstandsmitglied der Barmenia. Als genossenschaftlich geprägte Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit setzten die Mitglieder des Rentenwerks auf ein transparentes und faires Produkt – das sei zentral, damit Arbeitnehmer die Angebote wahrnehmen. „Durch unsere Unternehmensform sind wir nicht Aktionären verpflichtet, sondern allein unseren Kunden“, betont Lamy.

Arbeitnehmer sollen nach der Reform trotz aktuell niedriger Zinsen am Kapitalmarkt einen attraktiven Ertrag erhalten. Denn das Gesetz erleichtert es Unternehmen, überhaupt eine Betriebsrente anzubieten – weil Arbeitgeber nicht wie früher für die Leistungen haften müssen. Stattdessen erhalten Arbeitnehmer eine reine Beitragszusage. Mit dem Wegfall von Garantien können die Gelder nun auch in risikobehaftete, aber ertragreichere Anlagen fließen, etwa Unternehmensanleihen, Aktien oder Immobilien. Außerdem profitieren Arbeitnehmer, indem sie bei Steuer- und Sozialabgaben sparen sowie weitere Förderungen erhalten können. „Bei der Lösung des Rentenwerks ist es uns wichtig, Sicherheit durch eine weitgehend stabile Rente zu bieten“, sagt Lamy. „Diesen Vorteil beim Rentenwerk und die allgemeinen Vorzüge der Reform zu vermitteln – das sehen wir als unsere Aufgabe. Dann steht einem Durchbruch nichts mehr im Wege.“

Weitere Informationen und Anmeldung unter: http://www.dasrentenwerk.de/

Die Pressemeldung erhalten Journalisten unter www.presse.barmenia.de.

Die Barmenia zählt zu den großen unabhängigen Versicherungsgruppen in Deutschland. Das Produktangebot der Unternehmensgruppe reicht von Kranken- und Lebensversicherungen über Unfall- sowie Kfz-Versicherungen bis hin zu Haftpflicht- und Sachversicherungen. Die Barmenia zeichnet sich seit Jahren durch nachhaltiges Wirtschaften und eine verantwortungsvolle Unternehmensführung aus. Ökonomisches Handeln, soziale Verantwortung und ökologisches Bewusstsein sind Leitgedanken der Barmenia und fest in den Unternehmenszielen verankert.

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