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Für ein starkes Netz: Bayernwerk wendet im Raum Ebersberg 413.000 Euro für die Versorgungssicherheit auf

Pressemitteilung   •   Mai 19, 2016 13:48 CEST

Das Bayernwerk verstärkt das Stromnetz zwischen Neufinsing und Pliening-Landsham im Landkreis Ebersberg. Insgesamt werden rund 1.350 Meter Niederspannungskabel sowie 5.550 Meter Mittelspannungskabel unter die Erde verlegt. Durch die Erdverkabelung wird die Versorgungssicherheit erhöht. Das Unternehmen schafft damit auch die örtlich notwendigen Kapazitäten für die Aufnahme erneuerbarer Energien ins Netz.

Derzeit werden in Plining-Landsham drei neue Trafostationen und ein 20-kV-Kabelverteilerschrank errichtet, um anschließend die 20-kV-Mittelspannungs- und die Niederspannungsleitungen, die bislang als Freileitungen verlaufen, zu verkabeln. Die Erdverkabelung erfolgt ab Neufinsing, Münchner Straße parallel zum mittleren Isarkanal nach Pliening-Landsham über die Tratmoosstraße und den Weidachweg bis zur Speicherseestraße. 62 Mittelspannungs-Freileitungsmasten und 20 Niederspannungs-Holzmasten können nach Abschluss der Baumaßnahme abgebaut werden. Bei der Erlmühle muss der Abfanggraben mittels einer sogenannten Spülbohrung von rund 58 Metern Länge unterquert werden. Bei diesem Verfahren wird ein rotierender Bohrkopf auf eine Stange aufgesetzt und mit Hilfe eines Wasserstrahls mit 70 bar Druck nach und nach vorangetrieben. In Pliening-Landsham am Weidachweg erfolgt eine gemeinsame Verkabelung der Niederspannungs-Freileitung mit der Freileitung der Telekom AG.

Die Bauarbeiten begannen bereits im Mai und werden voraussichtlich Ende Juli abgeschlossen sein. Restarbeiten sowie der Abbau der 20-kV-Freileitungen und der zugehörigen Masten werden voraussichtlich im Herbst 2016 stattfinden. „Wir wenden für diese Maßnahme rund 413.000 Euro auf“, erklärte Uwe Wollschläger, beim Bayernwerk am Netzcenter Taufkirchen für den Netzbau verantwortlich. „Mit dieser Maßnahme erhöhen wir die Versorgungssicherheit für die Anwohner im Landkreis Ebersberg und erneuern das Versorgungsnetz in der Region“, erläuterte Klaus Lögl, der verantwortliche Projektingenieur des Bayernwerks.

Im Bayernwerk-Netzcenter Taufkirchen, das für die Projektierung, Planung und Umsetzung der Baumaßnahme zuständig ist, betreuen 55 Mitarbeiter rund 570.000 Einwohner aus 46 Städten und Gemeinden in großen Teilen der Landkreise München, Fürstenfeldbruck, Starnberg, Ebersberg und Miesbach.

Über Bayernwerk AG:

Die Bayernwerk AG bietet rund fünf Millionen Menschen in Bayern eine sichere Energieversorgung. Der Verteilnetzbetreiber forscht, entwickelt und arbeitet an Energielösungen von morgen. Für die Gestaltung der Energiezukunft in Bayern zeichnet sich das Energieunternehmen vielfach verantwortlich. Dazu zählt die Integration regenerativer Erzeugungsanlagen in das Verteilnetz, die Entwicklung intelligenter Netzkomponenten, die Energiepartnerschaft zu Bayerns Kommunen mit vielfältigen Energiedienstleistungen sowie kundenbezogene moderne Energiekonzepte des Tochterunternehmens Bayernwerk Natur. Mit einem Stromnetz von rund 153.000 Kilometern Länge und einem etwa 5.700 Kilometer langen Erdgasnetz ist das Unternehmen der größte regionale Netzbetreiber in Bayern. Zudem betreibt das Bayernwerk ein Straßenbeleuchtungsnetz mit einer Länge von 34.500 Kilometern. Das Netzgebiet erstreckt sich über Unter- und Oberfranken, die Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern. In sein Netz hat das Bayernwerk rund 260.000 regenerative Erzeugungsanlagen angeschlossen und verteilt so zu mehr als 60 Prozent ausschließlich regenerative Energie. Sitz des Unternehmens ist Regensburg. Das Bayernwerk ist eine 100-prozentige E.ON-Tochter.