Pax et Bonum - Verlag und Mediengruppe

Kinderbuchautorin Annette Hillringhaus Berliner Blatt sprach mit ihr über Minna

Blog-Eintrag   •   Dez 19, 2013 03:44 CET

Kinderbuchautorin  Annette Hillringhaus – "Minna, grüne Minna – Die Himbeersaftgang"

Die Kinderbuchautorin Annette Hillringhaus wurde 1968 in Wuppertal geboren. Nach dem Studium der Kunstgeschichte und Klassischen Archäologie an den Universitäten Bamberg und Edinburgh (währenddessen sie an den archäologischen Grabungen in Milet teilnahm) war sie rund 16 Jahre an einem Spezialmuseum in Baden-Württemberg als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Kuratorin tätig. 2012 erschien im Berliner "Pax et Bonum"-Verlag ihr Kinderroman "Minna, grüne Minna – die Himbeersaftgang", über den wir mit der Autorin sprachen. 

Berliner-Blatt: Bitte teilen Sie uns kurz mit, um was es in Ihrem Werk geht.

Autorin Annette Hillringhaus:Mein Kinderroman handelt von einer Gruppe Kinder im Alter zwischen knapp acht und zehn Jahren, die – verbunden mit ihren individuellen Charakteren – viel Interessantes und Spannendes erleben, obwohl sie in einer öden Wohnsiedlung zu Hause sind.
Hauptfigur in dieser Geschichte ist Minna, die in den großen Ferien nicht wegfahren kann und sich zunächst schrecklich langweilt. Als ihre Mutter sie zum Einkaufen schickt, um einen Bund frischen Dill zu kaufen, nimmt das Abenteuer seinen Lauf: Das Mädchen lernt die Blumenladenbesitzerin Frau Krüger kennen, von der es eine Menge über Pflanzen und Insekten lernt. Später stoßen Minnas Freunde zu dem ungleichen Duo. Gemeinsam gründen die Kinder, das heißt die neugierige Minna, die schüchterne Jule, der intelligente Bommels, der quirlige Fabio und die klugen Zwillinge Bilge und Bahar im Hinterzimmer des Blumenladens die Himbeersaftgang. Eines Tages wird in das Blumengeschäft eingebrochen …
Aber mehr verrate ich jetzt nicht, denn die Spannung soll ja schließlich für die Leser bleiben!“

Berliner-Blatt: Beruht der Roman auf Tatsachen?

Autorin Annette Hillringhaus: Nein. Zumindest nicht die Handlung der Geschichte. Einzelne Elemente und Figuren sind natürlich durch irgendwelche Vorbilder und Erfahrungen entstanden, beispielsweise die eineiigen Zwillinge Bilge und Bahar, die aus einer türkischstämmigen Familie kommen. Ich habe früher immer zwei Mädchen in unserem Stadtviertel gesehen, die mich inspiriert haben. Die Namen habe ich allerdings von zwei anderen Mädchen entlehnt, die ich während meiner Türkei-Aufenthalte kennengelernt habe. Andere autobiografische Züge findet man in der Figur von Frau Krüger wieder, einer Frau, die alles, was die Kinder sagen und tun, respektiert und ernst nimmt. Ich selbst habe als Kind viel in Gärten und Parkanlagen gespielt und konnte dabei Pflanzen und Insekten kennenlernen. Außerdem war ich seit meiner Kindergarten- bis zu meiner Schulzeit auf dem Gymnasium Schülerin der Kreativitätsschule Wuppertal, wo wir Kinder grundsätzlich gemeinsame Entscheidungen treffen konnten, also auf einen gemeinsamen Nenner kommen mussten, während uns eine erwachsene Betreuerin als Moderatorin begleitete. All diese Erfahrungen und Züge sowie noch anderes finden sich in der Blumenladenbesitzerin wieder.
Auch die ganzen Missverständnisse zwischen Kindern und Erwachsenen sind im Fall des Buches ausgedacht. Sie stehen aber stellvertretend für all die unterschiedlichen Erfahrungshintergründe, die Kinder und Erwachsene oft nicht miteinander zusammenbringen können, so dass man sich häufig untereinander falsch versteht. Da hilft nur eine Frau Krüger.“

Berliner-Blatt: Vielen Dank für Ihre Ausführungen.

Anmerkung: Das Werk von Annette Hillringhaus lautet: "Minna, grüne Minna – Die Himbeersaftgang." Es ist im Berliner "Pax et Bonum"-Verlag erschienen und kostet im Buchhandel 12,90 Euro.

Die Buch ISBN lautet 978-3-943650-18-1

Ebook epub: ISBN 978-3-943650-19-8 Preis 4,99 €.

Ebook kindle:  ISBN 978-3-943650-20-4 Preis 4,99 €.

Mit freundlicher Genehmigung zur Veröffentlichung ©Text von vtn

Erschienen am 17.12.2013