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Mutiger und glücklicher mit Tryptophan

Blog-Eintrag   •   Jan 26, 2016 17:16 CET

Chronische Angstzustände führen zu erhöhten Cortisolspiegeln in der Blutbahn. Dies wiederum bewirkt, dass die Aminosäure Tryptophan in der Leber beschleunigt abgebaut wird. Auch bei Patienten mit Diabetes mellitus wird Tryptophan schneller verstoffwechselt. Viele Tryptophan-Depletionsstudien haben gezeigt, dass sich eine Tryptophanverarmung sehr schnell auf die Serotoninsynthese im Gehirn und somit auf die psychische Befindlichkeit auswirkt. Wer unter Angstzuständen leidet, sollte auf eine gute Tryptophanversorgung achten. Nahezu übereinstimmend sind die Ergebnisse aller Untersuchungen: Bei einem Tryptophanmangel treten Ängstlichkeit, Aggressivität, Depressionen etc. vermehrt auf. Deshalb ist bei einer Angststörung eine gute Tryptophanversorgung besonders wichtig. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Tryptophan zusammen mit Vitamin B6 eingenommen wird, das für die Serotoninbildung erforderlich ist.

Quelle: Sascha Russo et al: Tryptophan as a Link between Psychopathology and Domatic States, Psycjosomatic Medicine