NOSADE

Reisebericht: 12 Tage Yoga & Marokko Rundreise mit NOSADE

Blog-Eintrag   •   Aug 20, 2017 09:30 CEST

12 Tage Marokko Rundreise mit Yoga: Marrakesch, Essaouira, Sahara Wüste & Drâa-Tal –
ein Reisebericht über eine vielfältige Yogareise-Erfahrung…

Ankunftstag

Über den Tag verteilt trudeln die Gäste im Riad Maialou – unserer ersten Unterkunft im Herzen Marrakeschs – ein. Vom NOSADE-Team werden wir herzlich mit einem typisch marokkanischen Dinner empfangen und lernen unsere Mitreisenden kennen. Doch der Abend währt nicht allzu lang und schon bald finden wir uns alle erschöpft in unseren Betten wieder.

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Tag 1 – Jardin Secret

Obwohl die Medina von Marrakesch nie zu schlafen scheint, bekommt man im Riad von all dem Trubel nichts mit und ich vergesse während einer ruhigen Nacht, dass ich mich in einer von Marokkos Königsstädten befinde.

Der nächste Morgen begrüßt uns mit einem reichhaltigen Frühstück unter den Orangenbäumen unseres Riads – Pfannkuchen, Honig und selbstgemachter Joghurt mit Orangenblütenwasser. Gestärkt wagen wir uns dann an den ersten Programmpunkt: Der Jardin Secret. Er steht etwas im Schatten des bekannteren Jardin Majorelle – etwas zu Unrecht, wie ich finde, da auch er ein Flair wie aus 1001 Nacht bietet; gleichzeitig aber auch unser Gewinn: Im Jardin Secret geht es wesentlich ruhiger zu. Auf der Terrasse mit Blick auf die unglaubliche Blumenvielfalt genießen wir einen Kaffee und wärmen uns in der Mittagssonne.

Auch beim Abendessen werden wir erneut mit einer Auswahl an verschiedenen Salaten und Tajine-Zubereitungen in allen möglichen Variationen verwöhnt.

Yoga in green Marrakech Le Jardin Secret_Source NOSADE

Tag 2 – La Ferme Berbère

Die erste Yoga-Session auf der Dachterrasse mit Katrin am frühen Morgen, bevor die Sonne heiß wird. Ein wenig Bewegung am Morgen schadet uns nicht, denn der heutige Tag wird einer Wellness-Oase außerhalb von Marrakesch gewidmet – La Ferme Berbère. Vom traditionellen Hammam über Massagen bis zur Abkühlung im Pool ist in der Ferme alles geboten. Dabei sind wir auch noch ganz unter uns.

Nach einem dreigängigen Dinner und feinem marokkanischen Wein fallen wir müde in unsere Betten.

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Tag 3 – Essaouira, klein aber fein!

Obwohl wir alle unsere Muskeln vom Vortag spüren, bleiben wir bei der Yoga-Session am nächsten Morgen stark und machen uns nach dem Frühstück bereit für die Weiterreise ans Meer. Nach einigen Stunden Fahrt in unserem eigenen kleinen Bus erreichen wir unsere Unterkunft in der Stadt Essaouira, das Riad Baladin. Mit Stadtplänen und Geheimtipps ausgerüstet machen wir uns auf den Weg durch die Gassen der kleinen, aber dafür umso aufregenderen Küstenstadt. Das Abendessen im Restaurant eines Künstlers mit frischem Fisch wird begleitet von Live-Musik und Darbietungen eines Feuerkünstlers.

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Tag 4 – Stadttour der anderen Art

Nach unserer morgendlichen Yoga-Session erwartet uns ein gewohnt ausgiebiges Frühstück auf der Dachterrasse. Auch am vierten Tag schmeckt der frisch gepresste Orangensaft noch so gut wie am Ersten.

Die anschließende Stadtbesichtigung läuft unerwartet ab: keine langweiligen Eckdaten und trockenen Jahreszahlen – unsere Stadtführerin Rachida ist hier aufgewachsen, hat Kultur und Geschichte ihres Landes und der kleinen Stadt penibel studiert und zeigt uns Essaouira aus einer ganz ungewohnten Perspektive. Lebhaft erklärt sie uns das alltägliche Leben in der Stadt und wie es sich im Laufe der Zeit gewandelt hat und baut spannenderweise Geschichten aus ihrer eigenen Kindheit mit ein.

Die zweite und letzte Yoga-Session am Tag ermöglicht uns einen Einblick in die Lehre des Yin-Yoga – der Fokus auf die Dehnung und das lange Verweilen in den Asanas tut unseren beanspruchten Muskeln gut.

Guten Gewissens können wir daraufhin in einem berühmten Fischrestaurant mit Meerblick die Speisekarte erkunden und den Abend mit Cocktails zum Sonnenuntergang ausklingen lassen.

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Tag 5 – Aufbruch nach Merzouga

Heute bleibt am Morgen keine Zeit für eine Yoga-Session, denn wir haben 14 Stunden Busfahrt vor uns: Die knapp 600 Kilometer nach Merzouga ließen sich vermutlich schneller zurücklegen, wären da nicht die kurvigen Gebirgsstraßen des Atlas. Doch die einzigartige Aussicht während der Fahrt und in den zahlreichen Kaffeepausen raubt uns den Atem und macht die Fahrt zu einem Erlebnis. Am Abend schließlich (und endlich) erreichen wir die Kasbah Panorama in Merzouga, in der uns nur noch eins in den Sinn kommt: ab ins Bett und in die Waagerechte.

Panorama Sahara desert Erg Chebbi_Source NOSADE

Tag 6 – Die Berber Kultur

Nach der gewohnten Morgenroutine mit Yoga und Frühstück, heute mit einem maximal unfassbaren Ausblick auf die erhabenen Dünen der Sahara, machen wir uns auf den Weg zu Yidirs Familie, die uns zum Essen willkommen heißt. Auf Kissen am Boden mit zwei riesigen Tajines sitzen wir im kühlen Lehmhaus während draußen die Mittagssonne brennt und lernen Yidirs Verwandte kennen. Danach heißt es: Rucksack packen und rauf aufs Kamel! Rund eine Stunde dauert der Ritt in unser Wüstencamp wo wir mit einem ausgiebigen Abendessen empfangen werden.

Tag 7 – Die Wüste

Im Schatten einer großen Düne halten wir die erste Yoga-Session in der Wüste ab. Nach dem Frühstück warten wir als Wüstenanfänger zunächst die Mittagshitze ab und vertreiben uns die Zeit mit Kartenspielen und Lesen. Yidir, der seit Kindestagen viel Zeit in der Wüste verbracht hat, nimmt uns dann auf eine Wanderung mit – er kennt jede Düne wortwörtlich beim Namen.

In der angenehmen Abendsonne zurück im Camp genießen wir nochmal eine Yoga-Klasse und beobachten dann gemeinsam den Sonnenuntergang, der die Wüste in ein einzigartiges Licht taucht. Unserem leckeren Abendessen folgt Livemusik am Lagerfeuer unter dem atemberaubenden Sternenzelt.

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Tag 8 – Ecolodge Bab El Oued im Drâa-Tal

Um 8 Uhr früh brechen wir mit unseren Kamelen wieder nach Merzouga auf und sind alle sehr dankbar für die Dusche im Hotel. Im Anschluss geht es los Richtung Agdz, einer Stadt im Draa-Tal, wo uns die gemütliche Ecolodge Bab El Oued erwartet. Unter den Palmen geleitet uns Katrin durch eine erholsame Yoga-Klasse bevor wir uns beim Dinner verwöhnen lassen.

Ecolodge Bab el Oued Pool Area_Source NOSADEEcolodge Bab el Oued Yoga Space_Source NOSADE















Tag 9 – Wir erkunden die Ecolodge

Neben den zwei Yoga-Stunden des Tages heißt es für uns heute nur Entspannen. Nach dem ausgiebigen Frühstück wollen wir alle nochmal die warme Sonne über Marokko erleben bevor wir wieder heimkehren. Nach dem Sonnenbad machen wir eine kleine Erkundungstour durch die traumhaft grünen Plantagen der Ecolodge und stöbern auf dem Markt in der kleinen Stadt. Dann das Übliche: Yoga, Abendessen, Schlafen.

Tag 10 – Atlas Film Studios in Ouarzazate

Heute trennt sich unsere Gruppe, denn ein Teil muss die Heimreise schon früher antreten. Der Rest macht sich auf zu unserer letzten Destination: Ouarzazate. Hier bummeln wir auf dem Markt und essen eine Kleinigkeit im Café. Danach geht es zu den Atlas Filmstudios, wo wir mit einer Führung hinter die Kulissen von Filmen wie Gladiator oder Cleopatra blicken dürfen. Auf der Terrasse zurück im Riad genießen wir zwischen Yoga und Dinner noch einen Aperitif und lassen die Reise Revue passieren.

Tag 11 – Ein letztes Mal Marrakesch

Heute heißt es noch einmal Busfahren, denn es geht zurück an den Ausgangsort unserer Reise: Marrakesch. Nach knapp fünf Stunden Fahrt erwartet uns in der Großstadt noch eine Stadtbesichtigung – bei 38°C ist das zwar etwas anstrengend, wir haben als Gruppe aber dennoch eine Menge Spaß. Unsere letzte Tajine genießen wir wieder unter den Orangenbäumen des Riad Maialou und schwelgen in unseren Erlebnissen.

Marrakech Souvenirs_Source Pamela Ross

Tag 12 – Auf Wiedersehen Marokko!

Jetzt ist es Zeit Abschied zu nehmen – Abschied nehmen von den freundlichen Menschen, von den Gewürzen, vom aufregenden Trubel, von einer ganz anderen Welt, die wir alle gerne nochmal erleben wollen. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge, vor allem aber mit einer Menge neuer Erfahrungen setzen wir uns in den Flieger nach Deutschland und schauen entspannt dem Alltag entgegen, der uns schon bald wieder haben wird.

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