"Die gute Nachricht": Gebärmutterhalskrebs: Impfen gegen das Risiko

Pressemitteilungen   •   Jul 26, 2018 10:55 CEST

Gebärmutterhalskrebs ist der weltweit vierthäufigste Tumor bei Frauen. Auslöser sind krebsverursachende Viren bei sexuellem Kontakt. Seit 2006 gibt es Impfstoffe die zu fast 100 Prozent schützen.

Mückenstiche: Tipps für einen juckfreien Sommer

Pressemitteilungen   •   Jul 19, 2018 10:17 CEST

Sie kommen am liebsten an windstillen Abenden. In der Dämmerung, fast lautlos: Mücken. Ihre Stiche sind zwar meist ungefährlich, aber Juckreiz und Schwellungen sind lästig. Was dagegen hilft, wie Sie Entzündungen vermeiden und was im Notfall zu tun ist, verrät Ihnen Britta Ginnow, Arzneimittelexpertin des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI).

Multiple Sklerose: Erstmals Therapie für seltene Form

Pressemitteilungen   •   Jun 28, 2018 15:22 CEST

10 bis 15 Prozent der Patienten leiden an einer besonderen Form der multiplen Sklerose: Die Betroffenen haben keine akuten Schübe, ihr Gesundheitszustand verschlechtert sich schleichend und fortschreitend.

AOK Nordost ignoriert weiterhin den gesetzgeberischen Willen

Pressemitteilungen   •   Jun 26, 2018 13:26 CEST

Seit Jahren ist in Politik und Gesellschaft klar, dass exklusive Verträge für die Impfstoffversorgung ein hohes Risiko für Lieferengpässe bergen. Dennoch will die AOK Nordost an ihrer Praxis festhalten, Verträge für die Impfstoffversorgung mit nur einem Hersteller auszuhandeln – und das entgegen dem klaren gesetzgeberischen Willen. „Die Borniertheit, mit der die AOK Nordost das Urteil des Landessozialgerichts Frankfurt auslegt, lässt vermuten, dass es der Kasse in Wahrheit um etwas anderes geht, als um die Versorgungssicherheit“, kommentiert Dr. Martin Zentgraf die jüngsten Äußerungen der Geschäftsleitung der Kasse.

„Die Risiken in dieser Impfstoffvereinbarung sehen nicht nur wir“, so Zentgraf. So hatte die Vergabekammer des Bundes zuletzt die Verträge zwischen der AOK Nordost und den drei Apothekerverbänden ihrer Region für unzulässig befunden, da die Vereinbarungen die Ärzte in ihrer Verschreibungspraxis lenken. Politiker unterschiedlicher Fraktionen forderten die Kasse auf, von ihrer riskanten Praxis exklusiver Impfstoffverträge Abstand zu nehmen. Die Gesundheitsministerkonferenz hat den Preisdruck und die Rabattverträge der Kassen als klare Mitursachen für Lieferengpässe bei versorgungsrelevanten Stoffen ausgemacht und das BMG gebeten, die Notwendigkeit gesetzlicher Änderungen oder anderer Maßnahmen zu prüfen. Der Gesetzgeber formulierte mit dem Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz (AMVSG) das klare Ziel, die Möglichkeit der Impfstoffausschreibungen zu beenden – nachzulesen auf der Homepage des Deutschen Bundestages. Nun fügt das LSG Hessen mit seiner aktuellen Entscheidung der Debatte eine weitere Facette hinzu. Zentgraf: „Die divergente rechtliche Betrachtung zeigt eines: Hier ist der Gesetzgeber gefordert, schnellstmöglich für klare gesetzliche Regelungen zu sorgen, die die Impfstoffversorgung auf sichere Füße stellen.“

Der BPI hatte die Impfstoffvereinbarung der AOK Nordost kritisiert: Die Vertragskonstruktion der AOK Nordost stellt eine Versorgungssituation her, die in ihrer Wirkung der eines exklusiven Rabattvertrages gleichkommt und mithin auch dieselben Risiken bei Lieferausfällen birgt. Allein die letzte Grippesaison hat gezeigt, wie lebenswichtig eine zuverlässige Impfstoffversorgung ist. Durch die im Rahmen einer komplexen Vertragskonstruktion für Grippeimpfstoffe mit mehreren Beteiligten geschaffene Situation können Apotheker in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern im Ergebnis Grippeimpfstoffe zu einem Pauschalpreis abrechnen, den derzeit nur ein Hersteller anbietet. Hersteller, die zu diesem Preis nicht anbieten können, werden dementsprechend ihre Impfstoffvorhaltung reduzieren.

Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI) vertritt das breite Spektrum der pharmazeutischen Industrie auf nationaler und internationaler Ebene. Rund 250 Unternehmen haben sich im BPI zusammengeschlossen.

Seit Jahren ist in Politik und Gesellschaft klar, dass exklusive Verträge für die Impfstoffversorgung ein hohes Risiko für Lieferengpässe bergen. Dennoch will die AOK Nordost an ihrer Praxis festhalten, Verträge für die Impfstoffversorgung mit nur einem Hersteller auszuhandeln – und das entgegen dem klaren gesetzgeberischen Willen.

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BPI-Hauptversammlung am 12. Juni 2018 im Martim proArte Berlin

Pressemitteilungen   •   Mai 24, 2018 16:46 CEST

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Volksparteien suchen nach aufreibenden Koalitionsverhandlungen nach neuer Stabilität. Jens Spahn ist neuer Gesundheitsminister im Bundeskabinett. Der BPI verstärkt seine Geschäftsführung. Das (politische) Jahr ist eine Zeit des Wandels. Die BPI-Hauptversammlung wird nach vorne schauen: Was sind die aktuellen Herausforderungen der Arzneimittelversorgung? Wo liegen die Chancen? Und was sagt die Politik, wie sie die Menschen tatsächlich auch zukünftig in den Mittelpunkt der Gesundheitsversorgung stellen will?

Wir laden Sie zum Öffentlichen Teil der BPI-Hauptversammlung ein, am

Dienstag, den 12 Juni 2017
von 9.30 Uhr bis ca. 13.00 Uhr
im MARITIM proArte Hotel
Friedrichstraße 151
10117 Berlin

Programm

ab 08:00 Uhr Akkreditierung
09:30 Uhr

Begrüßung/Eröffnung der Hauptversammlung Dr. Martin Zentgraf (Vorstandsvorsitzender, BPI e. V.)

Politisches Grußwort

Sabine Weiss (MdB, Parlamentarische Staatssekretärin, BMG)


Bericht zur Lage Dr. Martin Zentgraf (Vorstandsvorsitzender, BPI e.V.)

Aussprache Henning Fahrenkamp (Hauptgeschäftsführer, BPI e.V.)

Berufung BPI-Senior Experts durch Dr. Martin Zentgraf (Vorstandsvorsitzender, BPI e.V.)
11:00 Uhr Kaffeepause
11:30 Uhr
12:30 Uhr
Verabschiedung Henning Fahrenkamp
Mittagspause

Um besser planen zu können, bitten wir um Ihre Anmeldung bis zum 5. Juni 2018 per Fax über das anliegende Anmeldeformular oder per E-Mail über presse@bpi.de.

Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI) vertritt das breite Spektrum der pharmazeutischen Industrie auf nationaler und internationaler Ebene. Rund 250 Unternehmen haben sich im BPI zusammengeschlossen.

Die Volksparteien suchen nach aufreibenden Koalitionsverhandlungen nach neuer Stabilität. Jens Spahn ist neuer Gesundheitsminister im Bundeskabinett. Der BPI verstärkt seine Geschäftsführung.

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Vergabekammer bestätigt BPI-Kritik an Impfstoffvereinbarung - „Gesetzgeber muss Impfstoffausschreibungen klar verbieten“

Pressemitteilungen   •   Mai 18, 2018 11:53 CEST

Die zweite Vergabekammer des Bundes hat die Impfstoffvereinbarungen der AOK-Nordost für unwirksam erklärt. „Wir sehen uns in unserer massiven Kritik an den Impfstoffvereinbarungen der AOK-Nordost bestätigt. Der Gesetzgeber muss über die bestehende Regelung hinaus klarstellen, dass Ausschreibungen für Impfstoffe unzulässig sind“, so Dr. Norbert Gerbsch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI).

Der BPI hatte die Impfstoffvereinbarungen der AOK-Nordost Anfang März scharf kritisiert. Deren Versuch, die Kritik des BPI durch Abmahnungen und eine einstweilige Verfügung zu unterbinden, scheiterten vor Gericht. Nun erklärte die Vergabekammer die Vereinbarung gar für unwirksam.

Ausschlaggebend für den Beschluss der Vergabekammer war der Fakt, dass die AOK-Nordost mit besagten Grippeimpfstoff-Vereinbarungen die Ärzte in ihrer Verschreibungspraxis lenkt. Allerdings hält die Kammer Impfstoff-Ausschreibungen grundsätzlich für zulässig. Gerbsch: „Der Gesetzgeber muss dringend klarstellen, dass Ausschreibungsmodelle seinen Zielen einer stabilen Impfstoffversorgung und einer hohen Impfquote widersprechen.“ Mit dem Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz (AMVSG) wurde im letzten Jahr die Möglichkeit zum Abschluss exklusiver Rabattverträge für Impfstoffe wegen der Gefahr von Lieferengpässen gestrichen. Die Lesart der Vergabekammer, dass Ausschreibungen dennoch zulässig seien und die Vertragspraxis der AOK-Nordost zeigen, dass der Gesetzgeber Ausschreibungen für Impfstoffe über die bestehende Regelung hinaus grundsätzlich verbieten muss.

„Pharmazeutische Unternehmen arbeiten gemeinsam mit den Behörden eng zusammen, um Lieferengpässe zu vermeiden. Das alleine aber packte das Übel nicht an seiner Wurzel“, so Gerbsch. Der BPI fordert seit langem, dass es grundsätzlich erst Ausschreibungen für Arzneimittel geben darf, wenn mindestens vier Anbieter im Markt sind und zudem die Krankenkassen an mindestens drei Anbieter Zuschläge erteilen müssen, von denen mindestens einer den Standort seiner Produktionsstätte in der EU nachweisen muss. Gerbsch: „Das Risiko für Lieferengpässe wäre so erheblich zu verringern – nicht nur für Impfstoffe.“

Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI) vertritt das breite Spektrum der pharmazeutischen Industrie auf nationaler und internationaler Ebene. Rund 250 Unternehmen haben sich im BPI zusammengeschlossen.

Die zweite Vergabekammer des Bundes hat die Impfstoffvereinbarungen der AOK-Nordost für unwirksam erklärt. „Wir sehen uns in unserer massiven Kritik an den Impfstoffvereinbarungen der AOK-Nordost bestätigt.

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Mit Antikörpern gegen Migräne

Pressemitteilungen   •   Apr 27, 2018 11:37 CEST

Es gibt über 200 verschiedene Arten von Kopfschmerzen. Migräne gehört zu den häufigsten Formen. Zwischen 10 und 15 Prozent der Bevölkerung leiden unter der Volkskrankheit.

Nach der Grippe: Medikamente kontrollieren!

Pressemitteilungen   •   Apr 19, 2018 10:17 CEST

Wieder genesen, stehen nun viele Menschen vor angebrochenen Medikamentenpackungen und fragen sich: Welche Medikamente darf ich aufbewahren? Und wie entsorge ich die Medikamentenreste richtig? Britta Ginnow, Arzneimittelexpertin beim Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) weiß Rat.

Intelligente Arzneimittelformen

Pressemitteilungen   •   Mär 28, 2018 10:34 CEST

Vor genau 80 Jahren fing alles an. Israel Lipowski entwickelte eine beschichtete Tablette, die den enthaltenen Wirkstoff über einen längeren Zeitraum hinweg freisetzte. Damit war er Vorreiter einer Entwicklung, die erst 15 Jahre später einsetzen sollte. Die Rede ist von kontrollierten therapeutischen Systemen.

Tag der Seltenen Erkrankungen - 14 Therapieoptionen – 14 mal Hoffnung

Pressemitteilungen   •   Feb 28, 2018 11:18 CET

Seltene Erkrankungen nennt man auch „Waisen der Medizin“ – weil unter der gleichen Erkran-kung maximal 5 von 10.000 Menschen in der EU leiden. In besonderem Maß sind Kinder von Seltenen Erkrankungen betroffenen.

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