Skip to main content

Experten diskutieren über digitalen Workflow im Labor

Pressemitteilung   •   Sep 12, 2014 13:40 CEST

Mannheim, 12. September 2014 Die digitalen Technologien haben die Implantologie verändert. Protokolle, Workflow und Anforderungen an die Labore unterliegen der kontinuierlichen Anpassung. Dies zu diskutieren war das Ziel eines Expertentreffens im belgischen Hasselt. 25 Zahntechniker folgten der Einladung von DENTSPLY Implants und erörterten Potentiale und Herausforderungen der neuen Technologien. „Durch den intensiven Erfahrungsaustausch konnten nicht nur die Teilnehmer wertvolle Erkenntnisse für ihre Praxis mitnehmen – auch wir haben erneut interessante Anregungen für unsere Entwicklungsarbeit erhalten“, freut sich Guido Haag, Vertriebsleiter Digital bei DENTSPLY Implants.

Der Ort des Expertentreffens war mit Bedacht gewählt: In Hasselt befindet sich die Produktionsstätte der ATLANTIS-ISUS-Suprastrukturen, die das Portfolio der CAD/CAM-Produkte von ATLANTIS komplettieren. Das zweitägige Treffen vermittelte zunächst komplexe Hintergrundinformationen in Form von Vorträgen und einer Werksführung. Darauf aufbauend wurde in drei Expertenrunden zu jeweils einem Thema der digitalen Implantologie diskutiert – ATLANTIS-ISUS-Suprastrukturen, ATLANTIS-Abutments und SIMPLANT, die Lösung für navigierte Implantologie.

Aus Amerika angereist war Dr. James G. Hannoosh, langjähriger CEO und Senior Vice President of Atlantis Components, der feststellte: „Impulse für Innovationen im digitalen Bereich kommen immer aus der praktischen Anwendung, nie aus der Programmierung“. Daher seien eine aktive Teilhabe der Kunden am Entwicklungsprozess, das Beta-Testing der Software und ein kritisches Feedback elementar wichtig für Hersteller wie DENTSPLY Implants. Hannoosh sprach als erster Redner und verband einen Rückblick mit dem Ausblick auf die Potentiale der digitalen Technologien. Dazu gehören die Weiterentwicklung keramischer Materialien, selbstlernende Softwares, die sogar menschliche Fehlentscheidungen korrigieren können, und weitere Automatisierungen, die den Designprozess verkürzen und Kosten minimieren. Die technologische Entwicklung sei bei Weitem nicht abgeschlossen, sagte Hannoosh und schloss mit der provokanten Frage: „Bio-Zähne – wann kommen die?“

Zweiter Inputgeber war Paul Delee, Technical Director ATLANTIS-ISUS in Hasselt. Delee begründete den Langzeiterfolg von ATLANTIS-ISUS: „Weniger das Material ist ausschlaggebend für die Stabilität, vielmehr der völlig spannungsfreie Sitz der Suprastrukturen, da dieser das Risiko einer Periimplantitis minimiert“. Außerdem würden mittels virtueller Ermüdungstests Biss- und Kaukräfte simuliert und die Belastungsgrenzen der Suprastrukturen ermittelt, sagte Delee und wies auch auf die langjährige Garantie von ATLANTIS-ISUS hin. Neu, so Delee, sei die ASA-Schraubkanal-Angulation bis 30 Grad bei allen ISUS-Produkten, die auch in schwierigen Fällen das problemlose Einsetzen der Prothetikschrauben erlauben.

Handwerkskunst auf Ingenieurskunst übertragen

Von Hasselt aus gehen die Suprastrukturen nach ganz Europa auf die Reise. Der Besuch der Produktionsstätte mit vollautomatisierten Fertigungsinseln machte eindrücklich klar, dass eine „Inhouse“-Fertigung in den Laboren auf diesem Niveau nicht möglich ist. Die miteinander verzahnte Zusammenarbeit aus Zahntechnikern, Industrie-Ingenieuren und IT-Spezialisten vor Ort erlaubt eine kontinuierliche Prozessoptimierung und höchste Präzision auch in schwierigen Fällen. Der technologische Standard – vom eigenen Serverraum über die tägliche Kalibrierung der Anlagen und die engmaschige Aufarbeitung, beziehungsweise der Austausch der Fräswerkzeuge – hat zum Ziel, die Stärken der dentalen Handwerkskunst auf die Ingenieurskunst zu übertragen.

Zwei weitere Vorträge steckten die Bandbreite der Thematik ab, bevor die Experten in die Diskussionsrunden einstiegen: Dr. Christian Mertens, Oberarzt der Poliklinik für Mund- Kiefer- und Gesichtschirurgie im Universitätsklinikum Heidelberg, beschrieb anhand schwierigster klinischer Fälle die Potentiale der Suprastrukturen, und Klaus Vossen, Zahntechnikermeister mit eigenem Labor in Wegberg (NRW), stellte den digitalen Workflow im Dentallabor aus seiner Sicht dar. Die drei „Round Table“-Gespräche vermittelten einen Überblick über die neuen Anforderungen aus der Sicht der Labore. Einig war man sich, dass der Aufwand für gegossene Stegversorgungen bei der reduzierten Präzision der Passung keine Zukunftsoption mehr sei und dass der sich verändernde Workflow für die Labore sowohl Herausforderungen als auch Chancen bedeutet: Serviceleistungen und der Zeitfaktor würden zunehmend wichtig in der Wertschöpfung.

Die Teilnehmer berichteten über die Tendenz hin zu verschraubten Lösungen, betonten den Stellenwert der Biokompatibilität auch bei den neuen Material­legierungen und sorgten sich über kompetenten Nachwuchs. Diskutiert wurde auch die Frage des Lab-Scannings – hier hat jedes Labor seine individuellen Präferenzen. Auf der Wunschliste standen mehr Änderungsparameter für Modifizierungen bei der Planungsaufstellung im ATLANTIS-3D-Viewer und Vernetzungsplattformen zum verbesserten Austausch. Wichtig war für die Teilnehmer auch, dass die Labore frei in der Entscheidung sind, auf welchem Weg das Therapiekonzept des Behandlers umgesetzt werden kann. Da die Versorgung mit ATLANTIS-ISUS-Strukturen gut funktioniert, zeige dies den Erfolg der implantatprothetischen Planung.

Auch Dr. Karsten Wagner, Managing Director von DENTSPLY Implants Deutschland, war nach Hasselt gekommen. Er betonte, dass eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Anwendern in den Praxen und Laboren bedeutsam für DENTSPLY Implants ist: „Wir können unser Ziel einer bestmöglichen Versorgung der Patienten nur mit starken Partnern vor Ort realisieren“. Daher werde das Unternehmen auch künftig deren Impulse in seine Entwicklungsarbeit einfließen lassen. Die Kunden könnten sich dafür bei DENTSPLY Implants auf langfristige Planungssicherheit und einen optimalen Service verlassen.

Bilder der Veranstaltung finden Sie im Internet: www.flickr.com/photos/dentsplyimplants/

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Johannes Lerch, DENTSPLY IH GmbH, Steinzeugstraße 50, 68229 Mannheim
Telefon: 0621 4302-1346, johannes.lerch@dentsply.com

Judith Hilscher, Presse-Kontakt, Edelman GmbH, Niddastraße 91, 60329 Frankfurt
Telefon: 069 401254-488, judith.hilscher@edelman.com


Über DENTSPLY Implants

DENTSPLY Implants ist aus dem Zusammenschluss zweier erfolgreicher und innovativer Unternehmen der dentalen Implantologie hervorgegangen: DENTSPLY Friadent und Astra Tech Dental. DENTSPLY Implants bietet ein umfassendes Sortiment an Zahnimplantaten wie ANKYLOS®, dem ASTRA TECH Implant System™ und XiVE® sowie digitale Technologien wie patientenindividuelle CAD/CAM-Lösungen mit ATLANTIS™ und SIMPLANT® für die computergeführte Implantologie. Des Weiteren gehören Lösungen für die Knochenregeneration mit FRIOS® und das STEPPS® Marketingprogramm für die professionelle Praxis- und Laborentwicklung zum Portfolio. DENTSPLY Implants schafft Mehrwert für Zahnärzte und ermöglicht vorhersagbare und dauerhafte Ergebnisse in der Implantatbehandlung, die zu einer höheren Lebensqualität für Patienten führen. Weitere Informationen unter www.dentsplyimplants.de.

Über DENTSPLY International

Als einer der weltweit führenden Hersteller in der Dentalbranche vertreibt DENTSPLY International Inc. hochwertige Dental- und Medizinprodukte. Seit über 110 Jahren hat DENTSPLY durch sein Engagement für Innovation und professionelle Zusammenarbeit sein Sortiment an Marken-Konsumgütern, Geräten und Instrumenten permanent verbessert. Das in den USA ansässige Unternehmen operiert weltweit und besitzt Vertriebsniederlassungen in mehr als 120 Ländern. Weitere Informationen unter www.dentsply.com.

Angehängte Dateien

PDF-Dokument Word-Dokument

Kommentare (0)

Kommentar hinzufügen

Kommentar

By submitting the comment you agree that your personal data will be processed according to Mynewsdesk's <a href="http://www.mynewsdesk.com/de/about/terms-and-conditions/privacy_policy">Privacy Policy</a>.