Stuttgarts Papiermüllberge: 16.900 Kilometer Papierhandtuch pro Jahr für die städtischen Einrichtungen

Pressemitteilungen   •   Feb 21, 2019 08:21 CET

Köln,20.02.2019: Händewaschen gehört zum Alltag. Zuhause benutzt man sein eigenes Handtuch, unterwegs greift man oft zum Einwegmodell aus Papier. Dadurch entsteht viel Müll, denn die Papiere werden in der Regel nicht mehr recycelt. Allein die Stadt Stuttgart ordert für ihre öffentlichen Einrichtungen wie Ämter, Schulen und Museen jährlich 25,6 Millionen dieser Tücher und 44.100 Papierhandtuchrollen.[1] Dabei gibt es umweltfreundlichere Alternativen: In einem Vergleichstest des Umweltbundesamtes schnitten Jetstream-Händetrockner am besten ab.

Stuttgart hat bundesweit einen hohen Ruf als grüne Wirtschaftsmetropole. Der Verbrauch von Papierhandtüchern ist hier allerdings so hoch wie andernorts auch: „Legt man die Tücher und Papierhandtuchrollen, die in den öffentlichen Stellen von Stuttgart verbraucht werden, hintereinander, reicht das Papierband von Stuttgart bis nach Sydney“, erklärt Gerben van den Berg, Leiter des Geschäftsbereichs Professional bei Dyson in EMEA. Obwohl Papierhandtücher deutlich mehr Müll als etwa Einweg-Kaffeebecher produzieren, werden sie bisher kaum als umweltkritischer Wegwerfartikel wahrgenommen. Deutschlandweit landen so jährlich 66.800 Tonnen gebrauchte Papierhandtücher im Müll.[2]

Umweltauswirkungen werden unterschätzt

Wie unter anderem der Kölner Stadtanzeiger berichtet[3], werden Papierhandtücher – ebenso wie Einweg-Kaffeebecher – in der Regel nicht recycelt. Grund sind mögliche Verunreinigungen an den Tüchern. Damit gehen die wertvollen Papierfasern dem Stoffkreislauf häufig für immer verloren. Das hat Auswirkungen auf den Papiermarkt: Das Umweltbundesamt weist darauf hin, dass „immer mehr Papierfasern für den deutschen Hygienepapiermarkt aus Brasilien stammen – auch von ökologisch umstrittenen Plantagen.“[4]

Für Papierhandtücher gibt es kostengünstigere und umweltfreundlichere Alternativen

Für Papierhandtücher gibt es Alternativen, die sowohl umweltfreundlicher als auch kostengünstiger sein können. 2014 hat das Umweltbundesamt (UBA) die verschiedenen am Markt befindlichen Systeme für das Händetrocknen in öffentlichen Waschräumen untersucht: In dem Vergleichstest schnitten Handtrockner mit Kaltluft Jetstream-Technik ökologisch am besten ab.[5] „Jetstream-

Händetrockner, wie der Dyson Airblade, streifen mit einem kalten, starken Luftstrahl das Wasser von den Händen“, erklärt van den Berg. „So verbrauchen sie nur wenig Strom, komplexe Filtersysteme und antibakterielle Beschichtungen sorgen für die notwendige Hygiene.“[6]Viele namhafte Unternehmen wie Rügenwalder Mühle, die Bauhaus Stiftung sowie zahlreiche Ikea, McDonald’s und Burger King Filialen ließen sich durch die Vorteile gegenüber Papier überzeugen.

Über Dyson

  • Dyson ist ein globales Technologieunternehmen mit Forschungs- und Testlaboren in Malaysia, Singapur, auf den Philippinen und in Großbritannien. Dyson beschäftigt weltweit über 12.000 Mitarbeiter, darunter 4.500 Ingenieure und Wissenschaftler – mit einem wachsenden Anteil in Südostasien.
  • Weltweit setzen verschiedene Teams Dysons ehrgeizige Ziele durch Forschung und Entwicklung neuer Technologien um, wie zum Beispiel der Festkörperbatterie, High-Speed-Elektromotoren, Vision-Systemen, maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz.
  • Dysons 67 Hektar großer Campus in Malmesbury, in der Grafschaft Wiltshire, beherbergt das Dyson Institute of Engineering and Technology, das im September 2017 eröffnet wurde. Dyson investiert 31 Millionen britische Pfund in britische Hochschulbildung, um den Mangel an Ingenieuren in Großbritannien zu überwinden. Der vierjährige, gebührenfreie Studiengang deckt im ersten und zweiten Studienjahr die Grundlagen des Ingenieurswesens ab. Im dritten und vierten Studienjahr umfasst er Inhalte zu Elektronik- und Maschinenbau – alles im Zuge einer bezahlten Beschäftigung innerhalb des Forschungs- und Entwicklungsteams von Dyson, das mit führenden Ingenieuren und Wissenschaftlern an realen Produkten arbeitet.
  • Im September 2017 gab Dyson bekannt, dass das Unternehmen seit drei Jahren an einem Elektrofahrzeug arbeitet. Dyson investiert 2 Milliarden britische Pfund in die Entwicklung eines batteriebetriebenen Elektroautos, das voraussichtlich im Jahr 2021 auf den Markt kommen soll. Das Projekt basiert auf Dysons Know-how hinsichtlich Festkörperbatterien, Motoren, Vision Systemen, Robotik, HVAC (Heizung, Lüftung und Klimatechnik) sowie Aerodynamik.

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[1]Vgl. Rahmenvertrag 2016/128/Bo/Ö-EU/Ru über die Lieferung von Hygiene- und Reinigungsmitteln in Stuttgart. Die hier angegebenen Bedarfsmengen ergeben sich aus dem Durchschnittsverbrauch von 2014 und 2015. Der tatsächliche Verbrauch im Jahr 2017 kann davon abweichen. Im Internet: www.kompass-nachhaltigkeit.de/fileadmin/user_upload/KK-Dokumente/Stuttgart_Ausschreibung_Reinigungsmittel_2016.pdf

[2]Euromonitor, a market research provider,Tissue and Hygiene Research 2017, www.euromonitor.com

[3] Vgl. Kölner Stadtanzeiger, 16.08.2018. Im Internet: https://www.ksta.de/koeln/koeln-archiv/schlecht-fuer-die-umwelt-so-viele-millionen-papierhandtuecher-verbraucht-die-stadt-koeln-31114888

[4] Vgl. Umweltbundesamt, Absatz 3. Im Internet: www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/haushalt-wohnen/papiertaschentuecher-hygienepapiere#textpart-3

[5] Umweltbundesamt, Texte 33/2014, Vereinfachte Umweltbewertung des Umweltbundesamtes, Fallbeispiel Handtrocknungssysteme, ab S. 108. Im Internet: www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1410/publikationen/texte_33_2014_verum_vorherige-version-mit-fallbeispielen.pdf

[6]Informationen zur Hygiene von Jetstream-Händetrocknern unter anderem unter: www.dyson.de/haendetrockner/die-wahrheit-ueber-hygiene.aspx

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  • Weltweit setzen verschiedene Teams Dysons ehrgeizige Ziele durch Forschung und Entwicklung neuer Technologien um, wie zum Beispiel der Festkörperbatterie, High-Speed-Elektromotoren, Vision-Systemen, maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz.
  • Dysons 67 Hektar großer Campus in Malmesbury, in der Grafschaft Wiltshire, beherbergt das Dyson Institute of Engineering and Technology, das im September 2017 eröffnet wurde. Dyson investiert 31 Millionen britische Pfund in britische Hochschulbildung, um den Mangel an Ingenieuren in Großbritannien zu überwinden. Der vierjährige, gebührenfreie Studiengang deckt im ersten und zweiten Studienjahr die Grundlagen des Ingenieurswesens ab. Im dritten und vierten Studienjahr umfasst er Inhalte zu Elektronik- und Maschinenbau – alles im Zuge einer bezahlten Beschäftigung innerhalb des Forschungs- und Entwicklungsteams von Dyson, das mit führenden Ingenieuren und Wissenschaftlern an realen Produkten arbeitet.
  • Im September 2017 gab Dyson bekannt, dass das Unternehmen seit drei Jahren an einem Elektrofahrzeug arbeitet. Dyson investiert 2 Milliarden britische Pfund in die Entwicklung eines batteriebetriebenen Elektroautos, das voraussichtlich im Jahr 2021 auf den Markt kommen soll. Das Projekt basiert auf Dysons Know-how hinsichtlich Festkörperbatterien, Motoren, Vision Systemen, Robotik, HVAC (Heizung, Lüftung und Klimatechnik) sowie Aerodynamik.

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