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Hochzeitskatastrophen: Diese Szenarien sind der Albtraum für Brautpaare

Pressemitteilung   •   Mai 07, 2019 09:19 CEST

getty images / Rubberball/Mike Kemp

Hamburg, 07. Mai 2019: Der schönste Tag im Leben soll es sein – bei so hohen Ansprüchen an die eigene Hochzeit kann umso mehr schiefgehen. Die bevölkerungsrepräsentative ElitePartner-Studie 2019 zeigt, welche Szenarien – neben typischen Pannen – auf keinen Fall eintreten dürfen. Die Ergebnisse offenbaren, worauf es Brautpaaren besonders ankommt: Partystimmung geht über rührende Momente, glückliche Gäste über das eigene Wohlbefinden. Immer unverzichtbarer werden ein makelloses Styling und die Selbstinszenierung auf perfekten Hochzeitsfotos.

Die Top 10 der größten Hochzeits-Katastrophen

  1. Die Gäste haben keinen Spaß (64 %)
  2. Es gibt Reibereien zwischen den Gästen (61 %)
  3. Der Tag ist so stressig, dass wir ihn kaum genießen können (54 %)
  4. Es kommt keine Partystimmung auf (53 %)
  5. Wichtige Familienmitglieder oder Freunde fehlen (50 %)
  6. Unsere Familien und Freundeskreise finden nicht zusammen (45 %)
  7. Die Hochzeit übersteigt die geplanten Kosten deutlich (43 %)
  8. Die Gäste gehen zu früh, die Hochzeit ist zu früh vorbei (42 %)
  9. Bei der Trauung kommen kaum Emotionen auf (42 %)
  10. Die Hochzeitsnacht fällt aus (38 %)

Das Wohl der Gäste steht über dem eigenen Vergnügen

Bei einer Hochzeit dreht sich alles um das Brautpaar? Nicht unbedingt. Im Mittelpunkt stehen vielmehr die geladenen Freunde und Familienmitglieder. Darauf deutet jedenfalls der erste Platz der schlimmsten Hochzeitskatastrophen hin: unzufriedene Gäste. 64 Prozent der Befragten könnten nicht damit leben, wenn die Hochzeitsgesellschaft keinen Spaß hätte. Ähnlich schlimm sind Streit oder sogar Handgreiflichkeiten zwischen den Gästen (61 Prozent). Wenn wichtige Freunde und Familienmitglieder nicht zur Feier erscheinen, wäre das für die Hälfte ein Problem (50 Prozent). Wichtig ist vielen auch, dass die Familien und Freundeskreise zusammenfinden. 45 Prozent könnten nicht damit leben, wenn diese unter sich bleiben. Jeder Fünfte findet das dagegen verschmerzbar.

Die Hochzeitsnacht fällt ins Wasser? Für Männer eine Enttäuschung

Ganz unwichtig ist der eigene Spaß dann aber doch nicht. Für gut die Hälfte der Befragten (54 Prozent) wäre es nicht akzeptabel, wenn der Tag so stressig ist, dass sie ihn selbst nicht genießen können. 24 Prozent fänden das sogar „katastrophal“. 17 Prozent haben sich dagegen schon an den Gedanken gewöhnt und könnten damit leben, wenn sie selbst nicht allzu viel vom Hochzeitsfest haben. Apropos Spaß: Fällt das erotische Highlight der Feier, die Hochzeitsnacht, ganz aus, wäre das für 40 Prozent der Männer ein größeres Problem. Nur jede dritte Frau wäre darüber sehr enttäuscht (35 Prozent). Eine gestrichene Hochzeitsnacht ist übrigens das einzige Szenario, das Männer stärker aus der Ruhe bringt als Frauen.

Eine gute Party ist wichtiger als Emotionen bei der Trauung

Die Trauzeremonie stellt das Highlight einer Hochzeit dar – könnte man meinen. Tatsächlich würden Heiratswillige eher auf eine emotionale Trauung als auf eine gute Party verzichten. Für mehr als jeden Zweiten (53 Prozent) wäre es schlimm, wenn keine Partystimmung aufkommt, jeder fünfte findet den Gedanken daran sogar „katastrophal“. Kaum Emotionen bei der Trauung sind dagegen für deutlich weniger Befragte ein echtes Problem (42 Prozent). Ein Qualitätszeichen ist offenbar auch die Dauer der Party: Wenn die Feier zu früh vorbei ist und die Gäste vorzeitig gehen, wären 45 Prozent der Frauen und 40 Prozent der Männer enttäuscht.

Katastrophal für Frauen: Misslungene Hochzeitsfotos und Styling-Pannen

Das Kleid rutscht, die Locken lösen sich und der Lippenstift macht blass? Wenn es um die Optik geht, tolerieren Frauen bei ihrer eigenen Hochzeit keine Makel. Für 51 Prozent der weiblichen Befragten wäre es absolut inakzeptabel, wenn sie bei ihrer Hochzeit nicht so gut aussehen, wie sie es sich vorgestellt haben. Jede fünfte Frau (20 Prozent) fände es sogar „katastrophal“, wenn bei Frisur, Kleid oder Make-Up etwas schiefgeht. Männer sind da weitaus gelassener. Nicht einmal jeder vierte (22 Prozent) hätte mit Abstrichen beim eigenen Styling ein ernsthaftes Problem.

Immer wichtiger werden offenbar auch perfekte Hochzeitsfotos: 46 Prozent der Frauen könnten nicht damit leben, wenn ihnen die Bilder nicht gefallen, 19 Prozent finden Fotos, die nicht perfekt sind, sogar „katastrophal“. Männer sehen das weniger eng: Nur 28 Prozent fänden es sehr schlimm, wenn ihnen die Fotos nicht gefallen.

Je älter, desto gelassener: Wenn ein Gast die Show stiehlt

Generell gilt: Je jünger die Befragten, desto dramatischer wird es, wenn etwas schiefgeht. Ob Hochzeitsstress oder fehlende Freunde, ein frühes Ende oder eine verschlafene Hochzeitsnacht – mehr Lebenserfahrung führt in den meisten Punkten zu mehr Gelassenheit. Vor allem können Jüngere offenbar schlecht damit leben, wenn ihnen auf ihrer eigenen Hochzeitsfeier jemand anderes die Show stiehlt. 40 Prozent der unter 30-Jährigen bewerten das als sehr schlimm, während nur 27 Prozent der über 60-Jährigen sehr genervt wären, dass sie nicht im Mittelpunkt stehen.

Hochzeit zu teuer? Für viele ein Schreckensszenario

Ein Klassiker der Hochzeitspannen kommt zum Schluss: Die Abrechnung hinterher. Dabei stimmt keinesfalls das Klischee, dass die Frau das Geld ausgibt und der Mann sich darüber ärgert. Im Gegenteil: Frauen zeigen sich preissensibel. Für 48 Prozent der Frauen und 38 Prozent der Männer wäre es ein größeres Problem, wenn die Hochzeit deutlich teurer wird als geplant. 18 Prozent bewerten unerwartet hohe Ausgaben sogar als „katastrophal“. Ob sich die Mehrausgaben nachhaltig lohnen, ist fraglich, denn für die meisten scheint ein Hochzeitsfest eher eine Momentaufnahme zu sein: Nur 19 Prozent wären sehr enttäuscht, wenn die Hochzeit den Gästen nicht im Gedächtnis bleibt.

Quelle: https://www.elitepartner.de/magazin/hochzeitskatastrophen-diese-szenarien-sind-der-albtraum-fur-brautpaare.html

„Wie schlimm fänden Sie persönlich die folgenden Dinge – angenommen, sie würden auf Ihrer Hochzeit passieren?“ (Antworten „katastrophal“ und „sehr schlimm“ kumuliert)

Gesamt Frauen Männer
Die Gäste haben keinen Spaß 64,0 70,0 57,6
Es gibt Reibereien zwischen den Gästen 61,2 65,7 56,3
Der Tag ist so stressig, dass wir ihn kaum genießen können 54,4 61,1 47,2
Es kommt keine Partystimmung auf 52,7 56,0 49,2
Wichtige Familienmitglieder oder Freunde fehlen 50,0 54,5 45,1
Unsere Familien und Freundeskreise finden nicht zusammen 44,5 48,3 40,4
Die Hochzeit übersteigt die geplanten Kosten deutlich 43,3 48,1 38,3
Die Gäste gehen zu früh, die Hochzeit ist zu früh vorbei 42,1 44,5 39,5
Bei der Trauung kommen kaum Emotionen auf 41,8 44,7 38,7
Die Hochzeitsnacht fällt aus 37,5 34,7 40,4
Die Hochzeitsfotos gefallen mir nicht 37,1 45,6 28,0
Ich sehe nicht so gut aus, wie ich es mir vorgestellt habe (z.B. Frisur, Kleidung, Make-up) 37,0 50,6 22,4
Überraschungen und Reden sind wenig auf uns zugeschnitten 35,9 37,6 34,1
Einer der Gäste stiehlt mir die Show 33,2 38,1 27,9
Die Hochzeit bleibt den Gästen nicht im Gedächtnis 18,2 17,2 19,2
Befragt wurden 4.052 erwachsene deutsche Internetnutzer (Singles und Liierte). Bevölkerungsrepräsentativ quotiert und gewichtet nach Alter, Geschlecht und Bundesland. Angaben in Prozent.


Wenn Sie detaillierte Daten der ElitePartner-Studie wünschen, sprechen Sie uns bitte an!


Über die ElitePartner-Studie

Die Zahlen in dieser Pressemitteilung stammen aus der bevölkerungsrepräsentativen ElitePartner-Studie 2019, einer der größten Partnerschaftsstudien Deutschlands. Die Online-Partnervermittlung veröffentlicht die Studie seit dem Jahr 2005 in Kooperation mit dem Marktforschungsinstitut Fittkau und Maaß. Für die vorliegende 23. Erhebungswelle wurden im Oktober/November 2018 insgesamt 9.120 erwachsene deutsche Internetnutzer (keine ElitePartner-Mitglieder) befragt. Die Ergebnisse wurden bevölkerungsrepräsentativ quotiert und gewichtet nach Alter und Geschlecht sowie Bundesland. Alle Studienbände unter: elitepartner.de/studie.

Über ElitePartner

ElitePartner ist die Online-Partnervermittlung für anspruchsvolle Singles auf der Suche nach einer inspirierenden Lebenspartnerschaft. Die Hamburger Marke gehört zu den größten Partnervermittlungen im deutschsprachigen Raum. Seit 2004 bringt ElitePartner über das wissenschaftliche Matching gezielt Menschen mit ähnlichen Lebensstilen, Werten und Einstellungen zusammen. Die sorgfältige Prüfung jeder Anmeldung garantiert einen exklusiven Kreis interessanter Kontakte. ElitePartner wird von der Stiftung Warentest mit „gut“ empfohlen (2/2016) und jährlich mit dem TÜV-Siegel s@fer-shopping ausgezeichnet. Mit dem ElitePartner-Magazin und dem ElitePartner-Forum hat das Unternehmen das größte Portal zu Partnersuche- und Beziehungsthemen geschaffen und erhebt seit 2005 in einer der größten Partnerschaftsstudien Deutschlands, der ElitePartner-Studie, Meinungen und Trends zu Partnerschaft und Liebe.

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