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Finanzinvestoren kaufen wieder verstärkt in Deutschland ein – aber Transaktionsvolumen sinkt

Pressemitteilungen   •   Jul 16, 2014 11:45 CEST

Finanzinvestoren haben in der ersten Hälfte dieses Jahres bei 58 Transaktionen Unternehmen oder Unternehmensbeteiligungen in Deutschland für insgesamt 5,6 Milliarden Euro erworben. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg die Zahl der Transaktionen um sieben, der Wert der Transaktionen1 sank hingegen deutlich – um 40 Prozent von 9,4 auf 5,6 Milliarden Euro.

Bei Verkäufen von Unternehmensbeteiligungen – sogenannten Exits –haben die Investoren in der ersten Jahreshälfte insgesamt 7,0 Milliarden Euro erlöst – ein Rückgang um 47 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Exits lag mit 38 über dem Vorjahreswert (33), aber deutlich unter dem Niveau des zweiten Halbjahres 2013, als 51 derartige Transaktionen gezählt worden waren.

Das sind Ergebnisse einer Analyse der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young (EY), die den deutschen Private-Equity-Markt untersucht.

„Die Zahl der von Finanzinvestoren in Deutschland getätigten Zukäufe hat im ersten Halbjahr den höchsten Wert seit sechs Jahren erreicht“, stellt Alexander Kron, Partner und Leiter des Bereichs Transaction Advisory Services bei EY in Deutschland, Österreich und der Schweiz, fest. „Das ist ein Zeichen für die anhaltende Attraktivität des Standorts Deutschland für Investoren“.

Nach wie vor aber bewegen sich die Aktivitäten auf deutlich niedrigerem Niveau als in den Boomjahren vor der Finanzkrise: In den Jahren 2006 bis 2008 gab es jeweils um die 180 Private Equity-Transaktionen in Deutschland.

Exit-Boom dürfte seinen Höhepunkt überschritten haben
Im vergangenen Jahr hatten sich Private Equity-Investoren im großen Stil von Beteiligungen getrennt: Der Wert der Beteiligungsverkäufe schnellte im Vergleich zu 2012 von 9,9 auf 24,0 Milliarden Euro hoch. Im zweiten Halbjahr 2013 waren insgesamt 51 Exit-Transaktionen gezählt worden – so viele wie nie zuvor.

Inzwischen aber könnte der Trend gebrochen sein: Der Wert der Beteiligungsverkäufe in Deutschland sank in den ersten sechs Monaten dieses Jahres im Vergleich zur zweiten Jahreshälfte 2013 von 10,9 auf 7,0 Milliarden Euro. Und auch die Zahl der Exits ging zurück: von 51 auf 38. Kron kommentiert: „Viele Finanzinvestoren haben bereits im vergangenen Jahr die günstiger werdenden Rahmenbedingungen dazu genutzt, sich von Beteiligungen zu trennen und ihre Portfolios zu bereinigen. Die Pipeline konnte so teilweise abgearbeitet werden. Weitere Exits stehen aber bevor, und wir werden im Markt auch wieder zunehmend größere Transaktionen sehen.“

Nach wie vor übersteigt der Wert der Verkäufe den der Zukäufe deutlich – um 25 Prozent im ersten Halbjahr, sogar um 82 Prozent im Gesamtjahr 2013. Laut Kron ist das aber kein Zeichen für ein nachlassendes Interesse der Investoren am Standort Deutschland, sondern eine Normalisierung der Situation und eine notwendige Folge aus den massiven Zukäufen in den Boomjahren: „In den Jahren bis 2008 haben Finanzinvestoren in Deutschland im großen Umfang Zukäufe getätigt – und zum Teil hohe Kaufpreise bezahlt. Dann kam die Finanzkrise, die eine Veräußerung zu einem angemessen Kurs vielfach unmöglich machte.

Starke Konkurrenz durch strategische Investoren
Dass die Zahl der PE-Transaktionen im ersten Halbjahr nicht stärker gestiegen ist, dürfte zum einen an den inzwischen recht hohen Kaufpreisen liegen und  zum anderen am gestiegenen Interesse vonseiten strategischer Investoren, die bei zahlreichen Deals in Konkurrenz zu den Finanzinvestoren treten. “Die Bereitschaft, in neue Beteiligungen zu investieren, ist auf Seiten der Private Equity Häuser ungebrochen groß – aber nicht um jeden Preis“, beobachtet Wolfgang Taudte, Partner bei EY. „Immer wieder scheitern Transaktionen an zu hohen Preisvorstellungen der Verkäufer“.

Zudem sei die Bereitschaft strategischer Investoren (Corporates) gestiegen, auch größere Transaktionen ins Auge zu fassen: „Die Kassen sind voll – es gibt sehr viel Geld, das investiert werden will, und das treibt die Preise nach oben“, stellt Taudte fest. Die Aufwärtsentwicklung bei den Kaufpreisen habe inzwischen bei einigen Finanzinvestoren zu einer zunehmenden Zurückhaltung bei Akquisitionen geführt, so Taudte: „Anders als zukaufende Unternehmen, bei denen vielfach eher der strategische Fit im Vordergrund steht als der Kaufpreis, müssen Finanzinvestoren angesichts der angestrebten relativ kurzen Haltedauer die Bewertung sehr genau im Auge behalten“.

Im Gegensatz zur relativ konstanten Entwicklung bei den Private Equity-Transaktionen ist bei den von strategischen Investoren ausgehenden Zukäufen seit Jahren eine starke Dynamik festzustellen. Im ersten Halbjahr dieses Jahres wurden in Deutschland 260 Unternehmenszukäufe von Corporates getätigt, das waren etwa so viele wie im zweiten Halbjahr 2013 (261) und ein Anstieg um 10 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (236).

Größter M&A-Deal von strategischem Investor
Die größte Private Equity-Transaktion der ersten Jahreshälfte  war der Kauf der Wärmetauscher-Sparte von Gea durch den Finanzinvestor Triton für 1,3 Milliarden Euro. Zweitgrößter Private-Equity-Deal der ersten sechs Monate war die Übernahme des Verpackungsherstellers Mauser durch Clayton, Dubilier & Rice.

Der größte Unternehmenskauf des Jahres wurde hingegen von einem strategischen Investor durchgeführt:die Übernahme der RWE Dea AG durch die LetterOne Group für 5,1 Milliarden Euro.

1 Das Transaktionsvolumen bezieht sich nur auf Transaktionen, deren Wert bekannt gegeben wurde.


Über Ernst & Young

Ernst & Young* ist eine der drei großen deutschen Prüfungs- und Beratungsorganisationen. In der Steuerberatung ist Ernst & Young deutscher Marktführer. Ernst & Young beschäftigt rund 7.700 Mitarbeiter an 22 Standorten und erzielte im Geschäftsjahr 2011/2012 einen Um-satz von 1,22 Milliarden Euro. Gemeinsam mit den 167.000 Mitarbeitern der internationalen Ernst & Young-Organisation betreut Ernst & Young Mandanten überall auf der Welt.

Ernst & Young bietet sowohl großen als auch mittelständischen Unternehmen ein umfangreiches Portfolio von Dienstleistungen an: Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Rechtsberatung, Transaktionsberatung, Advisory Services und Immobilienberatung.

Zusätzliche Informationen entnehmen Sie bitte folgender Internetseite: http://www.de.ey.com

*Der Name Ernst & Young bezieht sich in diesem Profil auf alle deutschen Mitgliedsunternehmen von Ernst & Young Global Limited (EYG), einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach englischem Recht. Jedes EYG Mitgliedsunternehmen ist rechtlich selbstständig und unabhängig und haftet nicht für das Handeln und Unterlassen der jeweils anderen Mitgliedsunternehmen.


- Zukäufe in Deutschland erreichen im ersten Halbjahr mit 58 Transaktionen den höchsten Wert seit 2008 - Hohe Bewertungen verhindern stärkeres Marktwachstum - Investoren nehmen bei Verkäufen weniger ein / Größter Private Equity-Deal des Halbjahres: GEA Heat Exchangers

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Gerne zu Vater Staat: Studenten zieht es in den öffentlichen Dienst - EY Studentenstudie 2014: Beliebteste Branchen deutscher Studenten

Pressemitteilungen   •   Jul 04, 2014 11:30 CEST

- Öffentlicher Dienst und Wissenschaft sind die beliebtesten Branchen bei Studenten - Studenten wünschen vor allem einen sicheren Job - Attraktivste Wirtschaftsbranchen: Beratung, Auto, IT – Finanzbranche weit abgeschlagen - Das höchste Einstiegsgehalt erwarten Studenten bei Banken

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Deutscher IPO-Markt im Aufwind – globaler Markt für Börsengänge erreicht höchstes Niveau seit Finanzkrise

Pressemitteilungen   •   Jul 02, 2014 10:50 CEST

Der weltweite Markt für Börsengänge (IPOs) boomt – und erreicht wieder Vorkrisenniveau: Im zweiten Halbjahr 2013 gingen weltweit 5631 Unternehmen an die Börse – im Vorjahreszeitraum waren noch 527 Börsengänge gezählt worden. Auch das Gesamtemissionsvolumen lag mit 110,2 Milliarden US-Dollar deutlich über dem Vorjahresniveau (71 Milliarden US-Dollar). Das sind Ergebnisse des aktuellen weltweiten IPO-Barometers des Prüfungs- und Beratungsunternehmens Ernst & Young (EY).

In den USA wagten im ersten Halbjahr insgesamt 152 Unternehmen mit einem Volumen von 33,8 Milliarden US-Dollar den Sprung aufs Parkett – nach 86 IPOs im Vorjahreszeitraum. Zum ersten Mal seit über zehn Jahren verzeichneten die US-Börsen damit wieder drei Quartale in Folge jeweils mehr als 70 Börsengänge. „Angesichts der anhaltenden Rekordjagd an den Aktienmärkten und der geringsten Volatilität seit der Finanzkrise strebt eine große Anzahl von Unternehmen an den US-Markt“, kommentiert Martin Steinbach, Leiter des Bereichs IPO and Listing Services bei EY, die Zahlen.

In Europa gingen im ersten Halbjahr ebenfalls 152 Unternehmen an die Börse; das Emissionsvolumen hat sich dabei gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 10,7 auf 38,6 Milliarden US-Dollar nahezu vervierfacht. „Von dem Aufschwung in Europa profitieren nicht nur einzelne Finanzplätze. Im zweiten Quartal des laufenden Jahres haben sich die Tore für Neuemissionen an weiteren Börsenplätzen in Europa geöffnet. Damit steht der Zugang zum Kapitalmarkt auf einem breiteren Fundament, und das hatten wir lange nicht mehr“, so Steinbach.

In China schwächten sich die IPO-Aktivitäten zur Jahresmitte hingegen etwas ab: Nach einem starken Auftakt mit 68 Börsengängen im ersten Quartal wurden in China (einschließlich Hongkong) im zweiten Quartal nur noch 32 Börsengänge registriert, sodass im ersten Halbjahr insgesamt 100 Unternehmen in China an die Börse gingen. Zum Vergleich: Im ersten Halbjahr 2013 waren in China nur 24 IPOs gezählt worden.

Der deutsche IPO-Markt gibt kräftige Lebenszeichen von sich: Sechs Neuzugänge im ersten Halbjahr, darunter der Baustoffhersteller Braas Monier, der Glasfedernspezialist Stabilus, die SLM Solutions, die chinesische JJ Auto und das Dual Listing der österreichischen BUWOG zeugen von den derzeit attraktiven Rahmenbedingungen am deutschen Kapitalmarkt. Insgesamt brachten die sechs Neuemissionen des ersten Halbjahres rund 1 Milliarde Euro Platzierungsvolumen.

„Nachdem der weltweite IPO-Boom im ersten Quartal an Deutschland vorbeigegangen war, sind die jüngsten Börsengänge ein sehr ermutigendes Signal für den deutschen IPO-Markt. Und weitere Kandidaten stehen in den Startlöchern: Neben mehreren größeren Neuemissionen sind in den nächsten Monaten auch einige Börsengänge mit einem Emissionsvolumen von bis zu einer halben Milliarde Euro möglich“, erwartet Steinbach.

Der kräftige Anstieg des DAX, der die Rekordmarke von 10.000 Punkten geknackt hat, eine geringe Volatilität und ein kräftiger Rückenwind durch das positive gesamtwirtschaftliche Umfeld und die andauernde Niedrigzinspolitik lassen das IPO-Fenster in Deutschland weiterhin offen. „Wir sind mit den IPO-Aktivitäten aus dem ersten Halbjahr auf gutem Wege, bis zum Jahresende die geschätzten 10 bis 15 Börsengänge zu erreichen“, prognostiziert Steinbach.

Insbesondere Private-Equity-Investoren könnten jetzt das positive Umfeld am Kapitalmarkt nutzen, um sich von ihren Beteiligungen zu trennen. Aber auch für Unternehmen, die sich von Unternehmensbestandteilen trennen wollen, um ihr Portfolio zu bereinigen, sei ein IPO in dem aktuellen positiven Marktumfeld eine attraktive Alternative zum Verkauf an Finanzinvestoren, so Steinbach.

Die aktuell positive Entwicklung verspreche ein gutes IPO-Jahr in Deutschland – voraussichtlich das stärkste seit 2007, als insgesamt 7,85 Milliarden Euro bei Börsengängen in Deutschland erlöst wurden. Im vergangenen Jahr lag das Emissionsvolumen bei 2,35 Milliarden Euro.

Steinbach rät mit Blick auf das zweite Halbjahr: „Börsengänge sind trotz der überwiegend guten Rahmenbedingungen kein Selbstläufer. Die Investoren schauen ganz genau hin: Das Management, die Story und der Preis müssen passen. In Deutschland sind wieder Börsengänge möglich – das ist eine gute Nachricht für den Primärmarkt Deutschland.“

Größter Börsengang des Jahres in Hongkong
Gemessen an der Zahl der Erstnotierungen lagen im ersten Halbjahr die NASDAQ und die New York Stock Exchange mit 92 bzw. 60 IPOs an der Spitze, gefolgt von der Hong Kong Stock Exchange (37).

Die weltweit größte Transaktion im ersten Halbjahr war der Börsengang des Energieversorgers HK Electric Investments Limited, der 3,1 Milliarden US-Dollar einbrachte, gefolgt von Japan Display Inc. (3,08 Milliarden US-Dollar). Drittgrößter Börsengang war das IPO des amerikanischen Finanzdienstleisters Ally Financial Inc. mit einem Volumen von 2,6 Milliarden US-Dollar.

1 Stichtag für die Zählung der Börsengänge: 25. Juni 2014


Über Ernst & Young

Ernst & Young* ist eine der drei großen deutschen Prüfungs- und Beratungsorganisationen. In der Steuerberatung ist Ernst & Young deutscher Marktführer. Ernst & Young beschäftigt rund 7.700 Mitarbeiter an 22 Standorten und erzielte im Geschäftsjahr 2011/2012 einen Um-satz von 1,22 Milliarden Euro. Gemeinsam mit den 167.000 Mitarbeitern der internationalen Ernst & Young-Organisation betreut Ernst & Young Mandanten überall auf der Welt.

Ernst & Young bietet sowohl großen als auch mittelständischen Unternehmen ein umfangreiches Portfolio von Dienstleistungen an: Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Rechtsberatung, Transaktionsberatung, Advisory Services und Immobilienberatung.

Zusätzliche Informationen entnehmen Sie bitte folgender Internetseite: http://www.de.ey.com

*Der Name Ernst & Young bezieht sich in diesem Profil auf alle deutschen Mitgliedsunternehmen von Ernst & Young Global Limited (EYG), einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach englischem Recht. Jedes EYG Mitgliedsunternehmen ist rechtlich selbstständig und unabhängig und haftet nicht für das Handeln und Unterlassen der jeweils anderen Mitgliedsunternehmen.


- Zahl der Börsengänge weltweit im ersten Halbjahr um 53 Prozent gestiegen, Emissionsvolumen sogar um 56 Prozent - US-Börsen verzeichneten das stärkste erste Halbjahr seit zehn Jahren - Europäische Börsenplätze führen nach Emissionsvolumen und holen weiter auf - Deutsche Börsenneulinge sammeln rund 1 Milliarde Euro ein

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Deutsche Unternehmen: Immobilienkosten teilweise um ein Viertel zu hoch - Corporate Real Estate Management (CREM) 2014

Pressemitteilungen   •   Jun 27, 2014 10:37 CEST

Viele DAX- und MDAX-Unternehmen lassen erhebliche Einsparpotenziale liegen: Dies zeigt ein Blick auf das Sachanlagevermögen, insbesondere auf die bebauten und unbebauten Grundstücke. Je nach Branche könnte auf mehr als 25 Prozent der Flächen verzichtet und damit ein erheblicher Anteil der immobilienbezogenen Kosten eingespart werden. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von EY Real Estate, an der 34 DAX- und MDAX-Unternehmen teilgenommen haben. „Einige Unternehmen haben ihre immobilienbezogenen Kosten in den letzten Jahren signifikant senken können, andere Gesellschaften, z.B. aus dem Bereich Transport und Logistik, sehen weiterhin enorme Eisparpotenziale“, sagt Dietmar Fischer. Er ist Partner bei der Ernst & Young Real Estate GmbH. Transport und Logistik lägen mit einem Flächeneinspar- und Kostensenkungspotenzial von jeweils mehr als 25 Prozent deutlich vor anderen Branchen wie IT/Telekommunikation oder Finanz- und Versicherungsdienstleistern. Unternehmen aus der Automobilbranche kommen immerhin noch auf rund 15 Prozent. Vergleichsweise wenig Potenzial haben Handelsunternehmen.

„Sie können nach eigenen Angaben gar nicht oder lediglich auf marginale Anteile ihrer Flächen verzichten. Dennoch wurden auch von diesen Gesellschaften Kostensenkungspotenziale identifiziert“, so Fischer.

Kaum Sale-and-Lease-Back
Das Überprüfen des Flächenbedarfs und das Identifizieren nicht mehr notwendiger Flächen sei eine Maßnahme, die im Management betrieblich genutzter Immobilien mittlerweile Standard sei. „Acht von zehn Befragten stellen ihren Flächenbedarf regelmäßig zur Disposition“, sagt Fischer. Keine andere Maßnahme aus dem sogenannten Corporate Real Estate Management (CREM), also dem Management der Flächen durch die jeweiligen Nutzer, sei häufiger genannt worden. Selten hingegen seien Maßnahmen wie das sogenannte Sale-and-Lease-Back. „Dabei handelt es sich um den Verkauf eigener Flächen bei gleichzeitigem Abschluss eines Mietvertrags. Das Unternehmen wird Mieter statt Eigentümer.“ Der Vorteil liege unter anderem in einer Erhöhung der Liquidität. Dennoch hätten nur rund ein Drittel der befragten Unternehmen bereits Sale-and-Lease-Back-Transaktionen durchgeführt. „Es scheint jedoch Dynamik in das Thema zu kommen“, sagt Fischer. Die Frage, ob sich deutsche Unternehmen künftig verstärkt von ihren Immobilien trennen wollten, sei zu gleichen Anteilen bejaht und verneint worden.

Zielerreichung im CREM
Die Tatsache, dass ein umfassendes CREM nachhaltig zum Unter­nehmenserfolg beiträgt, wird von nahezu allen Unternehmen bestätigt. „Dennoch gibt es in der Umsetzung einer gesamtheitlichen CREM-Strategie noch vielfach Nachholbedarf“, meint Fischer. Über 70 Prozent der befragten Unternehmen bestätigen, dass das Thema CREM zwar in den deutschen Unternehmen angekommen ist, in der Praxis jedoch häufig unzureichend umgesetzt wird. Punktuelle Aspekte des CREM scheinen zu dominieren. Ein wesentliches Ziel sei meist, mit dem CREM das jeweilige Kerngeschäft zu unterstützen, damit Flächen optimal für ihren jeweiligen Zweck genutzt werden können. „Unternehmen mit verstreuten Standorten wussten lange Zeit nur bedingt, wie viel Fläche eigentlich für welche Nutzung zur Verfügung steht. Transparenz ist die Voraussetzung dafür, Flächen und Kosten optimieren zu können“, so Fischer.

Die wesentlichen Erfolge von CREM-Maßnahmen werden daher im Zu­sammenhang mit der Transparenz der Daten gesehen, um immobilien­bezogene Entscheidungen zu beschleunigen und immobilienspezifische Kosten zu senken. Die Erhöhung der Nutzerzufriedenheit und eine Steigerung der Immobilienwerte sind weitere Aspekte in diesem Zusammenhang. Die kontinuierliche Verbesserung des CREMs und die Pflege der externen CREM-Dienstleister findet bei den befragten Unter­nehmen eine sehr hohe Zustimmung. „Die positive Wahrnehmung des CREMs seitens der eigenen Mitarbeiter könnte jedoch noch gesteigert werden“, ergänzt Fischer. Die Umfrageteilnehmer sehen zentrale Herausforderungen unter anderem in einer Anpassung an die sich immer schneller verändernden Anforderungen moderner Arbeitswelten sowie in der Flexibilisierung der Flächennutzung zum Ausgleich konjunktureller Schwankungen.

Zur Studie „Corporate Real Estate Management (CREM) 2014”
34 DAX- und MDAX-Unternehmen wurden befragt, darunter Finanz- und Versicherungsdienstleister, Handelsunternehmen und Unternehmen aus dem produzierenden/verarbeitenden Gewerbe, der IT/Telekommunikation, aus Kultur und Medien, dem Fahrzeugbau und der Zulieferbranche sowie aus Logistik/Transport. Alle Befragten nutzen – zusammen betrachtet – 140 Millionen Quadratmeter Fläche.


Über Ernst & Young

Ernst & Young* ist eine der drei großen deutschen Prüfungs- und Beratungsorganisationen. In der Steuerberatung ist Ernst & Young deutscher Marktführer. Ernst & Young beschäftigt rund 7.700 Mitarbeiter an 22 Standorten und erzielte im Geschäftsjahr 2011/2012 einen Um-satz von 1,22 Milliarden Euro. Gemeinsam mit den 167.000 Mitarbeitern der internationalen Ernst & Young-Organisation betreut Ernst & Young Mandanten überall auf der Welt.

Ernst & Young bietet sowohl großen als auch mittelständischen Unternehmen ein umfangreiches Portfolio von Dienstleistungen an: Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Rechtsberatung, Transaktionsberatung, Advisory Services und Immobilienberatung.

Zusätzliche Informationen entnehmen Sie bitte folgender Internetseite: http://www.de.ey.com

*Der Name Ernst & Young bezieht sich in diesem Profil auf alle deutschen Mitgliedsunternehmen von Ernst & Young Global Limited (EYG), einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach englischem Recht. Jedes EYG Mitgliedsunternehmen ist rechtlich selbstständig und unabhängig und haftet nicht für das Handeln und Unterlassen der jeweils anderen Mitgliedsunternehmen.


- Transport und Logistik könnten mehr als 25 Prozent sparen - Das Überprüfen von Flächenbedarf und nicht betriebsnotwendigen Flächen ist mittlerweile Standard - Sale-and-Lease-Back kaum ausgeprägt - Transparenz der Daten durch CREM verbessert

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EY Fraud Survey 2014 - Jedes vierte deutsche Unternehmen Opfer von Wirtschaftskriminalität

Pressemitteilungen   •   Jun 19, 2014 10:11 CEST

Deutschland vorn bei der Aufdeckung von Delikten, Schmiergeldzahlungen sehr selten / Korruption in afrikanischen Ländern am weitesten verbreitet / Sorge vor Cyberkriminalität in Deutschland besonders groß – jedes vierte deutsche Unternehmen fürchtet Datenklau-Angriff eines fremden Staates

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Deutschlands Versicherer schauen auf die B-Standorte

Pressemitteilungen   •   Jun 05, 2014 14:07 CEST

  • Immobilienquote soll auf 7,7 Prozent steigen
  • Projektentwicklungen zweitattraktivste Anlageform
  • Einzelhandelsimmobilien im Fokus
  • Interesse an US-Investments gesunken
  • Risikobereitschaft geht zurück

Frankfurt, 4. Juni 2014. Die deutsche Assekuranz sieht für das Jahr 2014 ein hohes Potenzial in den B-Standorten. 96 Prozent der befragten Unternehmen sind davon überzeugt, dass die Nachfrage in den B-Städten aufgrund attraktiver Renditen und eines rückläufigen Angebots in den Metropolregionen weiter steigen wird. „Die deutschen Versicherer erweitern ihren Investmentfokus und reagieren damit auf eine Konkurrenzsituation in den Topstandorten, die sich zuletzt immer weiter verschärft hat. Der steigende Wettbewerb hängt auch damit zusammen, dass internationale Investoren Deutschland weiterhin im Fokus haben“, erklärt Dietmar Fischer, Partner bei der EY (Ernst & Young) Real Estate GmbH. 82 Prozent der Befragten geben an, dass der Verdrängungswettbewerb durch inter­nationale Investoren spürbar verstärkt wird. Das sind Ergebnisse der Umfrage „Trendbarometer Immobilienanlagen der Assekuranz 2014“, die EY Real Estate in diesem Jahr zum siebten Mal unter deutschen Versicherern durchgeführt hat.

Immobilienquote soll steigen, Direktinvestments bevorzugt

Auf durchschnittlich 7,7 Prozent wollen die befragten Unternehmen ihre

Immobilienquote bis Ende 2014 steigern, aktuell liegt sie noch bei rund 7,3 Prozent. „Die anhaltend niedrigen Zinsen und das Garantiezins­versprechen der deutschen Versicherungen veranlassen die Versicherer, weiter in Immobilien zu investieren“, erklärt Fischer. Als weitere Investmentmotive gaben die Befragten neben fehlenden Anlagealternativen die Portfoliodiversifikation und damit einhergehend eine nachhaltige Optimierung des Risiko-Rendite-Profils an. Durchschnittlich plant jedes befragte Unternehmen 168 Millionen Euro direkt in Immobilien zu investieren, weitere 116 Millionen Euro sollen indirekt investiert werden. Allerdings erwarten die Befragten sinkende Renditen. Gingen die Versicherer im Jahr 2013 noch von einer Rendite in Höhe von 4,9 Prozent für Direktinvestments beziehungsweise von 5,5 Prozent für indirekte Investments aus, rechnen sie inzwischen mit 4,4 beziehungsweise 5,0 Prozent.

Projektentwicklungen weiterhin attraktiv

Ähnlich wie im Vorjahr planen 41 Prozent der Befragten 2014 Investments in Projektentwicklungen. Damit bleibt diese Anlageform hinter dem fremdgenutzten Direktbestand (59 Prozent) die zweitbeliebteste Invest­mentklasse. Deutlich in der Gunst gesunken sind die offenen Immo­bilienspezialfonds nach deutschem Recht (33 Prozent; 2013: 58 Prozent) sowie offene Immobilienfonds nach ausländischem Recht (37 Prozent, 2013: 46 Prozent). „Obwohl die Renditeerwartung bei den indirekten Investments traditionell höher ist, tendieren die Unternehmen der Assekuranz stärker zu Direktinvestments. Die Anleger gehen also lieber auf Nummer sicher“, kommentiert Fischer das Ergebnis.

Einzelhandel bleibt Verkaufsschlager

Das Einzelhandelssegment wurde auch 2014 zum beliebtesten Investitionssegment der deutschen Versicherer gekürt. 81 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, in diesem Jahr in diese Nutzungsart investieren zu wollen. Dagegen haben Büroimmobilien an Attraktivität verloren. 63 Prozent wollen hier aktuell investieren, 2013 planten dies noch mehr als drei Viertel der befragten Versicherungsunternehmen. Auch Wohnimmobilien sind etwas aus dem Fokus gerückt. Planten 2013 noch 74 Prozent der befragten Unternehmen, Käufe in dieser Nutzungsart zu tätigen, waren es 2014 nur noch 59 Prozent. „Dies könnte auch mit der Einführung der geplanten Mietpreisbremse zusammenhängen“, vermutet Fischer. So geht etwa die Hälfte der Befragten davon aus, dass sich die Mietpreisbremse hemmend auf Wohnungsinvestments auswirken könnte.

Interesse an US-Investments sinkt

Deutschland bleibt das beliebteste Investitionsziel der Befragten. 85 Prozent wollen im laufenden Jahr in der Bundesrepublik Immobilien kaufen (2013: 91 Prozent). Investments im europäischen Ausland in der Risikoallokation Core bzw. Core+ stehen bei 56 Prozent der Befragten auf der Agenda (2013: 57 Prozent). Nordamerika steht hingegen nur noch bei jedem dritten Befragten auf der Einkaufsliste. „Obwohl die US-Wirtschaft weiter Anzeichen einer Erholung zeigt, sind Investments in dieser Region für die deutschen Assekuranzunternehmen derzeit weniger attraktiv“, stellt Fischer fest.

In Bezug auf alternative Investitionsvehikel stehen Immobilien­finan­zierungen bei mehr als der Hälfte der Befragten in der Gunst, sie planen diesbezüglich ihre Aktivitäten auszubauen. Immobilienaktien stellen mit einem Zustimmungswert von nur 21 Prozent keine Alternative dar, um das knappe Angebot an Topobjekten auszugleichen.

Risikobereitschaft nimmt ab

Auch im Jahr 2014 bleibt das Interesse der befragten Unternehmen an Core-Objekten hoch. Wie im Vorjahr wollen rund 90 Prozent in dieser Risikoklasse investieren. Rückläufig ist hingegen das Interesse an Value-Added-Investitionen (42 Prozent, 2013: 45 Prozent) sowie Investments im Bereich Opportunistic mit 4 Prozent nach 18 Prozent 2013. „Im Vorjahr konnten wir noch einen Anstieg der Risikobereitschaft feststellen. In diesem Jahr zeigt sich ein gegenteiliges Bild. Die Sicherheit steht im Vordergrund, dafür nehmen die Befragten auch niedrigere Renditen in Kauf“, resümiert Dietmar Fischer.

Zur Studie

Das aktuelle Trendbarometer Immobilienanlagen der Assekuranz ist die siebte Ausgabe der jährlich durchgeführten Studie. Die teilnehmenden Unternehmen stellen einen repräsentativen Querschnitt der Assekuranz in Deutschland dar. Jedes befragte Unternehmen hält im Durchschnitt ein Immobilienvermögen von rund 2,5 Milliarden Euro.

Über Ernst & Young

Ernst & Young* ist eine der drei großen deutschen Prüfungs- und Beratungsorganisationen. In der Steuerberatung ist Ernst & Young deutscher Marktführer. Ernst & Young beschäftigt rund 7.700 Mitarbeiter an 22 Standorten und erzielte im Geschäftsjahr 2011/2012 einen Um-satz von 1,22 Milliarden Euro. Gemeinsam mit den 167.000 Mitarbeitern der internationalen Ernst & Young-Organisation betreut Ernst & Young Mandanten überall auf der Welt.

Ernst & Young bietet sowohl großen als auch mittelständischen Unternehmen ein umfangreiches Portfolio von Dienstleistungen an: Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Rechtsberatung, Transaktionsberatung, Advisory Services und Immobilienberatung.

Zusätzliche Informationen entnehmen Sie bitte folgender Internetseite: http://www.de.ey.com

*Der Name Ernst & Young bezieht sich in diesem Profil auf alle deutschen Mitgliedsunternehmen von Ernst & Young Global Limited (EYG), einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach englischem Recht. Jedes EYG Mitgliedsunternehmen ist rechtlich selbstständig und unabhängig und haftet nicht für das Handeln und Unterlassen der jeweils anderen Mitgliedsunternehmen.


- Immobilienquote soll auf 7,7 Prozent steigen - Projektentwicklungen zweitattraktivste Anlageform - Einzelhandelsimmobilien im Fokus - Interesse an US-Investments gesunken - Risikobereitschaft geht zurück

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Acht von zehn Studenten sind zufrieden

Pressemitteilungen   •   Jun 04, 2014 10:16 CEST

Gute Perspektiven: Acht von zehn Studenten sind mit ihrer Situation zufrieden

  • Jeder Fünfte äußert sich sogar rundum positiv
  • Familie und Freunde deutlich wichtiger als Wohlstand, Hobbys und Karriere
  • Eigene Eltern größtes Vorbild –
    bei prominenten Vorbildern Angela Merkel auf Platz 1
  • Studenten rechnen mit leichtem Berufseinstieg
  • Praktika und Kontakte wichtiger als gute Noten
  • Sichere Jobs, gute Gehälter, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf – das erhoffen sich Studenten von ihrem künftigen Arbeitgeber

Stuttgart, 04. Juni 2014. Gute Stimmung an den Hochschulen: Acht von zehn Studenten in Deutschland sind mit ihrer privaten und finanziellen Situation zufrieden – und mit ihren Berufschancen. Wichtig ist ihnen vor allem das private Umfeld – oberste Priorität genießt die Familie. Für fast drei Viertel der Befragten (73 Prozent) ist die Familie besonders wichtig. Freunde sind für 61 Prozent ein zentraler Bestandteil des eigenen Lebens. Andere Lebensbereiche rangieren deutlich hinter dem Privatleben: Ein hoher Lebensstandard ist nur jedem fünften Studenten (22 Prozent) besonders wichtig, Hobbys und Sport spielen für 17 Prozent eine besonders große Rolle, der berufliche Aufstieg gerade einmal für 15 Prozent. Ehrenamtliches Engagement hat sogar nur für 7 Prozent der Studenten hohe Priorität.

Auch bei der Studien- und Berufswahl stehen private Belange im Vordergrund: Ihr Studienfach haben die Studenten vor allem aufgrund ihrer persönlichen Interessen und Hobbys gewählt – bei ihrem späteren Arbeitgeber achten sie vor allem auf Jobsicherheit, ein gutes Gehalt und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Wenig interessant sind hingegen Erfolg und Innovationskraft des Unternehmens, internationale Arbeitsmöglichkeiten und Zusatzleistungen wie eine Unterstützung bei der Altersvorsorge oder ein Dienstwagen.

Das sind Ergebnisse einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft EY (Ernst & Young). Für die Studie wurden im März 2014 deutschlandweit rund 4.300 Studenten befragt.

„Privates steht für viele Studenten heute an erster Stelle“, sagt Ana-Cristina Grohnert, Managing Partner bei EY. „Beruf, Karriere und Wohlstand sind zwar weiterhin von Bedeutung. Aber diese Themen müssen mit dem Privatleben gut vereinbar sein – und sich im Zweifelsfall familiären Belangen unterordnen. Familie und Freunde für die Karriere zu vernachlässigen, kommt heute nur noch für wenige junge Menschen infrage. Mit ihrer Ausbildung und vor ihrem finanziellen und sozialen Hintergrund sind die meisten Studenten schließlich auch gut aufgestellt, da steht die Karriere nicht mehr an oberster Stelle.“

Vorbild Eltern – und Angela Merkel

Auch ihre Vorbilder suchen sich Studenten vor allem im privaten Umfeld. Fast drei von zehn Befragten (29 Prozent) nennen eines oder beide Elternteile als Vorbilder; Freunde oder der eigene Partner werden von 7 Prozent als Vorbild genannt. Und auch von den eigenen Professoren und Dozenten an den Hochschulen haben viele Studenten eine hohe Meinung – hier finden immerhin 5 Prozent ein persönliches Vorbild.

Personen des öffentlichen Lebens werden von den Studenten seltener als Vorbild genannt. In der Rangliste der Prominenten liegt Angela Merkel mit Abstand auf Rang 1 – 4 Prozent bezeichnen die Bundeskanzlerin als Vorbild –, gefolgt von Nelson Mandela. Auf Platz 3 und 4 finden sich zwei Pioniere des digitalen Zeitalters, Bill Gates und Steve Jobs. Außerdem kann sich Barack Obama in den Top 5 platzieren.

„Prominente aus Politik und Gesellschaft spielen heute für Studenten bei Weitem nicht mehr die Rolle wie noch vor wenigen Jahrzehnten“, bemerkt Grohnert. „Das hat zum einen gesellschaftspolitische Gründe – so gibt es zu vielen wichtigen Themen heute einen breiten gesellschaftlichen Konsens. Zudem werden die Lebensentwürfe immer individueller. Da ist es nicht weiter erstaunlich, dass sich die Studenten an Vorbildern orientieren, die sie privat gut kennen, und nicht an Prominenten, die exemplarisch für eine gesellschaftliche Strömung stehen.“

Obgleich nur 7 Prozent der Studenten gesellschaftliches Engagement als wichtigen Teil ihres Lebens ansehen, haben gesellschaftspolitische Themen für sie durchaus Relevanz: Wichtig ist vielen Studenten vor allem der Schutz der Menschenrechte (45 Prozent) sowie der Umwelt- und Klimaschutz (33 Prozent). Für 31 Prozent ist außerdem die soziale Gerechtigkeit in Deutschland von besonderem Interesse.

Studenten sehen gute Berufschancen

Auch bei der Wahl ihres Studienfachs lassen sich die Studenten in Deutschland weitgehend von ihren privaten Interessen leiten. Für 58 Prozent war ihr persönliches Hobby ein entscheidendes Motiv bei der Fächerwahl, gute Berufsaussichten spielten für 44 Prozent eine große Rolle. Gute Gehälter und Karrierechancen bezeichnet nur jeder Dritte als sehr wichtiges Argument bei der Studienfachwahl.

Dieses Selbstbewusstsein gründet wohl nicht zuletzt darauf, dass die Studenten sich kaum Sorgen um ihre Zukunft machen: 83 Prozent der Befragten sind davon überzeugt, nach dem Studium schnell einen adäquaten Job zu finden.

„Die Wirtschaft läuft gut und die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist so niedrig wie lange nicht mehr. Kein Wunder, dass die Studierenden optimistisch in die Zukunft blicken – zumal sich ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt angesichts von Fachkräftemangel und der demografischen Entwicklung sogar noch verbessern dürften.“

Kontakte wichtiger als gute Noten

Um die Arbeitgeber in spe zu überzeugen, setzen die Studenten auf Praktika und Kontakte – 71 bzw. 65 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass diese Kriterien eine essenzielle Rolle für die Karriere spielen. Gute Noten und Auslandserfahrung stehen nach Meinung der Studenten weniger im Fokus – noch nicht einmal jeder Dritte (32 bzw. 30 Prozent) hält dieses Kriterium für sehr wichtig.

„Praktika und Werkstudentenjobs öffnen viele Türen in die spätere Berufswelt – und die Studenten haben dann bereits eine solide Vorstellung davon, was sie wollen und können. Diese hohe Praxisorientierung ist auch für Unternehmen ein gutes Zeichen“, lobt Grohnert. „Allerdings sollten gute Noten und Auslandserfahrung darüber nicht vernachlässigt werden – gerade bei besonders begehrten Stellen sind diese Kriterien oft das Zünglein an der Waage.“

Arbeitgeber sollen sichere Jobs bieten

Umgekehrt haben auch die Studenten genaue Vorstellungen davon, was ihnen ein guter Arbeitgeber bieten sollte. Zunächst einmal wünschen sie sich eine solide Stelle – ein sicherer Job ist für mehr als sechs von zehn Studenten (61 Prozent) ein wichtiges Entscheidungskriterium, dicht gefolgt von einem guten Gehalt und der Möglichkeit von Gehaltssteigerungen (59 Prozent). An dritter Stelle folgt bereits die gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die für 57 Prozent der Studenten ein Kernkriterium bei der Auswahl des Arbeitgebers ist. Auch flexible Arbeitszeiten generell spielen für viele Studenten eine entscheidende Rolle (41 Prozent).

Im Arbeitsalltag wünschen sich die Studenten außerdem einen guten Führungsstil und eine ausgeprägte Feedback-Kultur – diese Faktoren sind 64 bzw. 42 Prozent der Befragten sehr wichtig. Die Möglichkeit zur Weiterbildung im Unternehmen steht bei 59 Prozent der Befragten weit oben auf der Wunschliste. Materielle Zusatzleistungen wie Smartphones oder Ermäßigungen beispielsweise für Fitness-Studios sind hingegen nur für 14 Prozent entscheidend.

„Kleinere Extras sind für Studenten ein Nice-to-have – ein sicherer Job und ein ordentliches Gehalt sind hingegen für viele Standard“, sagt Grohnert. „Und die Studenten achten bereits vor ihrem Berufseinstieg auf flexible Arbeitszeiten. Auch wenn die meisten von ihnen noch keine Kinder haben und vielleicht auch erst in mehreren Jahren eine Familie gründen – das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist sehr präsent und entscheidend für das Image eines Arbeitgebers. Auch hier sind die Studenten nicht bereit, für ihren Beruf im Privaten Abstriche zu machen – und zum Glück stellen viele Unternehmen sie gar nicht erst vor diese Entscheidung.“

Das wäre aus Unternehmenssicht auch nicht klug: Schließlich sind die Studenten durchaus wechselfreudig, die Bindung an den ersten Arbeitgeber ist gering. So wollen zwei Drittel der Studenten maximal vier Jahre bei ihrem ersten Arbeitgeber bleiben – eine Zugehörigkeit von über zehn Jahren ist lediglich für jeden Zehnten realistisch.



Über Ernst & Young

Ernst & Young* ist eine der drei großen deutschen Prüfungs- und Beratungsorganisationen. In der Steuerberatung ist Ernst & Young deutscher Marktführer. Ernst & Young beschäftigt rund 7.700 Mitarbeiter an 22 Standorten und erzielte im Geschäftsjahr 2011/2012 einen Um-satz von 1,22 Milliarden Euro. Gemeinsam mit den 167.000 Mitarbeitern der internationalen Ernst & Young-Organisation betreut Ernst & Young Mandanten überall auf der Welt.

Ernst & Young bietet sowohl großen als auch mittelständischen Unternehmen ein umfangreiches Portfolio von Dienstleistungen an: Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Rechtsberatung, Transaktionsberatung, Advisory Services und Immobilienberatung.

Zusätzliche Informationen entnehmen Sie bitte folgender Internetseite: http://www.de.ey.com

*Der Name Ernst & Young bezieht sich in diesem Profil auf alle deutschen Mitgliedsunternehmen von Ernst & Young Global Limited (EYG), einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach englischem Recht. Jedes EYG Mitgliedsunternehmen ist rechtlich selbstständig und unabhängig und haftet nicht für das Handeln und Unterlassen der jeweils anderen Mitgliedsunternehmen.


Gute Stimmung an den Hochschulen: Acht von zehn Studenten in Deutschland sind mit ihrer privaten und finanziellen Situation zufrieden – und mit ihren Berufschancen. Wichtig ist ihnen vor allem das private Umfeld – oberste Priorität genießt die Familie. Für fast drei Viertel der Befragten (73 Prozent) ist die Familie besonders wichtig.

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Standort Deutschland weiter im Aufwind – Auslandsinvestitionen auf Rekordniveau

Pressemitteilungen   •   Mai 27, 2014 12:18 CEST

Deutschland klettert im weltweiten Standortranking vom sechsten auf den vierten Platz / Mit Abstand attraktivster Standort in Europa / Zahl der Investitionsprojekte auf Rekordniveau / Aber: Mehr Firmen wollen Deutschland den Rücken kehren

Berlin, 27. Mai 2014. „Made in Germany“ steht weltweit hoch im Kurs: Im Ranking der weltweit attraktivsten Standorte klettert Deutschland in diesem Jahr vom sechsten auf den vierten Platz – hinter China, den USA und Russland1. 18 Prozent der befragten Manager bezeichnen Deutschland aktuell als einen der drei besten Investitionsstandorte der Welt. Für China und die USA entscheiden sich 44 bzw. 28 Prozent der Manager, Russland rangiert mit 19 Prozent nur knapp vor Deutschland. Im Vergleich zu 2013 stieg die Zustimmung zum Standort Deutschland um 4 Prozentpunkte von 14 auf 18 Prozent.

Besonders geschätzt wird Deutschland für die Stabilität und Transparenz des politischen und rechtlichen Umfelds – dem aus Investorensicht wichtigsten Standortfaktor. Auch die Infrastruktur und die Qualifikation der Arbeitskräfte werden von ausländischen Investoren besonders geschätzt.

Und ausländische Unternehmen loben Deutschland nicht nur, sie investieren auch verstärkt: Die Zahl der ausländischen Investitionsprojekte in Deutschland stieg 2013 deutlich – um 12 Prozent – auf den Rekordwert von 701. Damit belegt Deutschland im Europa-Ranking hinter Großbritannien (799 Projekte) den zweiten Platz. Während Großbritannien von US-Investoren bevorzugt wird, entscheiden sich Unternehmen aus den übrigen Weltregionen vorrangig für Deutschland.

Das sind Ergebnisse einer Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY (Ernst & Young) zur Attraktivität des Wirtschaftsraums Europa und zu tatsächlichen Investitionsprojekten. Befragt wurden Manager von 808 internationalen Unternehmen. Vertiefende Fragen zum Standort Deutschland richteten sich an weitere 201 ausländische Unternehmen.

Trotz der europäischen Schuldenkrise und der schwachen Konjunkturentwicklung in Europa steht Deutschland bei ausländischen Investoren hoch im Kurs: Im Jahr 2009 hielten nur 10 Prozent der befragten Manager Deutschland für einen der Top-Standorte weltweit, seitdem ist die Zustimmung kontinuierlich gestiegen – in diesem Jahr um 4 Prozentpunkte auf nunmehr 18 Prozent. Kein anderes Land der Welt konnte einen stärkeren Zugewinn an Attraktivität verbuchen. Neben Deutschland verzeichnete nur Großbritannien ebenfalls ein Plus von vier Prozentpunkten – und steigt im Ranking vom achten auf den siebten Platz. Frankreich wird nur von 5 Prozent der Befragten als Top-Standort bezeichnet und belegt gemeinsam mit Japan den neunten Platz.

Im Ausland geht man davon aus, dass sich Deutschland weiter positiv entwickeln wird: Etwa die Hälfte der Befragten (49 Prozent) prognostiziert, dass die Attraktivität Deutschlands als Investitionsziel steigen wird, nur 13 Prozent erwarten eine Verschlechterung.

„Deutschland ist heute eindeutig die robusteste und wettbewerbsfähigste unter den großen Volkswirtschaften Europas und hat bei ausländischen Unternehmen einen hervorragenden Ruf“, stellt Peter Englisch, Partner bei EY, fest. Er führt die abermalige Verbesserung im Standortranking in erster Linie auf die leicht verbesserte Wirtschaftslage in Europa zurück: „Die europäische Wirtschaft scheint die Talsohle durchschritten zu haben und dürfte sich in den kommenden Jahren wieder leicht erholen. Davon wird vor allem Deutschland profitieren – schließlich sind die europäischen Länder der wichtigste Absatzmarkt deutscher Unternehmen.

Gleichzeitig hätten einige Schwellenländer in den vergangenen Monaten erheblich an Attraktivität verloren, so Englisch: „Die Kapitalflucht aus Schwellenländern im Frühjahr dieses Jahres wird dort zu deutlichen Einbußen beim Wirtschaftswachstum führen und hat gezeigt, wie verwundbar diese Standorte sind. Die Investoren mussten feststellen, dass auch in Ländern wie Indien, Brasilien, Türkei oder Südafrika die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Davon konnten gerade etablierte Top-Standorte wie die USA, Deutschland und Großbritannien profitieren“.

Direktinvestitionen nach Deutschland steigen weiter
Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der von ausländischen Investoren in Deutschland durchgeführten Investitionsprojekte um 12 Prozent auf 701 – ein neuer Rekordwert. Zum Vergleich: Im Vorkrisenjahr 2007 wurden in Deutschland gerade einmal 305 Investitionsprojekte gezählt.

Bei den geschaffenen Arbeitsplätzen ist hingegen ein deutlicher Rückgang festzustellen: um 17 Prozent auf 10.350. Hauptgrund ist die geringere Zahl an Großprojekten. So wurden nur zwei Projekte bekannt gegeben, bei denen mehr als 500 Arbeitsplätze geschaffen wurden. Im Jahr 2012 hatte es in Deutschland noch fünf derartige Projekte gegeben, 2011 sogar sechs – drei davon waren Logistikzentren des Internethändlers Amazon.

Zudem ist zu berücksichtigen, dass in Deutschland traditionell relativ selten Angaben zur Zahl der geschaffenen Arbeitsplätze gemacht werden. 2013 war dies nur bei 42 Prozent der Projektankündigungen der Fall, in Frankreich und Großbritannien hingegen bei 66 bzw. 58 Prozent.

Mehr Unternehmen planen Verlagerung ins Ausland
Trotz der hohen Wertschätzung, die Deutschland bei internationalen Investoren genießt, hat der Anteil der Unternehmen, die Teile der Geschäftstätigkeit aus Deutschland ins Ausland verlagern wollen, deutlich zugenommen: von 11 auf 20 Prozent.

Gleichzeitig planen weniger ausländische Unternehmen, sich in Deutschland neu ansiedeln oder zusätzliche Geschäftsbereiche nach Deutschland zu verlagern. Ihr Anteil sinkt von 36 auf 27 Prozent.

Englisch sieht in diesen Ergebnissen zwar ein Warnsignal, aber noch kein Misstrauensvotum gegen den Standort Deutschland: „Deutschland ist vollständig in die globalisierte Wirtschaft integriert – das Abspalten oder Outsourcen von Geschäftsbereichen und die Verlagerung in kostengünstigere Regionen sind da an der Tagesordnung und Teil der ständigen Bemühungen um Effizienzsteigerung – von einer breiten Abwanderungswelle ist zumindest aktuell nichts zu spüren“.

Rückkehr zum Reformkurs nötig
„Das Image des Wirtschaftsstandorts Deutschland in der Welt hat sich in den vergangenen Jahren stetig verbessert“, betont Englisch. „Das ist einerseits auf den weltweiten Erfolg deutscher Unternehmen zurückzuführen, zum anderen aber auch darauf, dass Deutschland es geschafft hat, rechtzeitig schmerzhafte, aber notwendige Reformen umzusetzen. Heute steht der Standort Deutschland deshalb so stark da wie selten zuvor“, betont Englisch.

Innerhalb Europas komme Deutschland eine Führungsrolle zu, so Englisch: „Deutschland kann den reformorientierten Kräften in den europäischen Krisenstaaten als Muster für gesellschafts- und wirtschaftspolitische Veränderungen dienen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Bundesrepublik selbst auf einem Reformkurs bleibt und den erreichten Stand an Wettbewerbsfähigkeit nicht durch eine Politik der Wahlgeschenke an die eigene Kernklientel gefährdet. Genau dies aber zeichnet sich etwa bei den Themen Rente mit 63, Mütterrente und Mindestlohn ab“.

Sollte Deutschland dauerhaft vom Reformkurs abkommen, könne dies verhängnisvoll sein, warnt Englisch: „Deutschland Führungsposition als global wettbewerbsfähiger Qualitäts- und Innovationsstandort ist nicht in Stein gemeißelt, sondern muss immer wieder neu erarbeitet und unter Beweis gestellt werden“.

Lob für gute Infrastruktur und rechtliche Rahmenbedingungen
Noch aber finden ausländische Investoren in erster Linie lobende Worte für den Standort Deutschland. Besonders gute Noten erhält Deutschland derzeit für die Infrastruktur, das Qualifikationsniveau der Arbeitskräfte, das soziale Klima und vor allem die Stabilität der rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen – jeweils mehr als 80 Prozent der Manager geben Deutschland in diesen Kategorien gute Noten.

Deutlich besser als im Vorjahr schneidet Deutschland zudem in den Kategorien Flexibilität des Arbeitsrechts, Unternehmensbesteuerung und Arbeitskosten ab, die aktuell von jeweils mehr als 60 Prozent der Manager positiv bewertet werden – vor einem Jahr wurde Deutschland in diesen Bereichen jeweils nur von gut 40 Prozent der Befragten gelobt.

Als vielversprechendste Branchen in Deutschland bezeichnen ausländische Manager in erster Linie die Automobilindustrie, gefolgt von der Energie- sowie der IT-Branche. Relativ geringes Wachstumspotenzial billigen sie hingegen der Schwerindustrie und dem Immobiliensektor zu.

Zur Methode:
Die Daten zu den Direktinvestitionen in Europa beruhen auf dem „EY Investment Monitor“, einer Erhebung ausländischer Direktinvestitionsprojekte, die Betriebsstätten und/oder Arbeitsplätze geschaffen haben (keine Fusionen und Übernahmen, keine Portfolio-Investitionen). Die Zahlen zu den geschaffenen Arbeitsplätzen basieren auf den Angaben der Unternehmen zum Zeitpunkt der Projektankündigung – spätere Aufwärts- oder Abwärtsentwicklungen wurden nicht erfasst.
Über Ernst & Young

Ernst & Young* ist eine der drei großen deutschen Prüfungs- und Beratungsorganisationen. In der Steuerberatung ist Ernst & Young deutscher Marktführer. Ernst & Young beschäftigt rund 7.700 Mitarbeiter an 22 Standorten und erzielte im Geschäftsjahr 2011/2012 einen Um-satz von 1,22 Milliarden Euro. Gemeinsam mit den 167.000 Mitarbeitern der internationalen Ernst & Young-Organisation betreut Ernst & Young Mandanten überall auf der Welt.

Ernst & Young bietet sowohl großen als auch mittelständischen Unternehmen ein umfangreiches Portfolio von Dienstleistungen an: Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Rechtsberatung, Transaktionsberatung, Advisory Services und Immobilienberatung.

Zusätzliche Informationen entnehmen Sie bitte folgender Internetseite: http://www.de.ey.com

*Der Name Ernst & Young bezieht sich in diesem Profil auf alle deutschen Mitgliedsunternehmen von Ernst & Young Global Limited (EYG), einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach englischem Recht. Jedes EYG Mitgliedsunternehmen ist rechtlich selbstständig und unabhängig und haftet nicht für das Handeln und Unterlassen der jeweils anderen Mitgliedsunternehmen.


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Deutschlands Kommunen erhöhen auf breiter Front Grund- und Gewerbesteuern

Pressemitteilungen   •   Mai 08, 2014 10:34 CEST

Sechs von zehn deutschen Kommunen haben seit 2010 die Grundsteuer erhöht, gut vier von zehn die Gewerbesteuer / NRW-Kommunen mit den bundesweit höchsten Hebesätzen / Grundsteuer steigt in Thüringen, Hessen und Nordrhein-Westfalen am stärksten

Berlin, 07. Mai 2014. Deutschlands Kommunen drehen kräftig an der Steuerschraube: Seit Anfang 20101 haben 43 Prozent der deutschen Städte und Gemeinden mindestens einmal die Gewerbesteuer erhöht, die Grundsteuer B, die von Haus- und Wohnungseigentümern zu zahlen ist, wurde seit 2010 sogar von 60 Prozent der Kommunen erhöht – jeweils nur 1 Prozent der Kommunen hat im gleichen Zeitraum die Steuern gesenkt.

Besonders in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen kam es zu Steuererhöhungen auf breiter Front: In beiden Bundesländern erhöhten zwischen Anfang 2010 und Mitte 2013 mehr als neun von zehn Kommunen mindestens einmal die Grundsteuer. Die Gewerbesteuer wurde vor allem von Kommunen in Thüringen (88 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (80 Prozent) erhöht.

In Bayern hingegen erhöhte nur etwa jede fünfte Kommune seit Anfang 2010 die Gewerbesteuer bzw. die Grundsteuer. Die jeweiligen Erhöhungen fielen dabei so moderat aus, dass der durchschnittliche Hebesatz für beide Steuerarten gerade einmal um 2 Prozent stieg.

Bundesweit stieg der durchschnittliche Gewerbesteuerhebesatz2 seit Anfang 2010 um 14 Punkte (bzw. 4 Prozent) auf 350, bei der Grundsteuer betrug der Anstieg sogar 26 Punkte auf 351 – ein Anstieg um 8 Prozent.

Eigenheimbesitzer müssen derzeit in Nordrhein-Westfalen mit Abstand am meisten zahlen: Dort liegt der durchschnittliche Grundsteuerhebesatz bei 453. Am wenigsten verlangen die Kommunen in Hessen (316) und Schleswig-Holstein (299) von Haus- und Wohnungseigentümern bzw. Mietern.

Im Zuge der fast flächendeckenden Heraufsetzungen der Hebesätze in den vergangenen Jahren hat sich der Anteil der Kommunen mit einem hohen bis sehr hohen Grundsteuerhebesatz (von 350 und mehr) zwischen Anfang 2006 und Mitte 2013 von 13 auf 39 Prozent verdreifacht. Gleichzeitig ging der Anteil der Städte und Gemeinden mit einem niedrigen Hebesatz zur Grundsteuer B (von unter 300) von 44 auf 24 Prozent zurück.

In den kommenden Jahren müssen sich Gewerbetreibende, Eigenheimbesitzer und Mieter auf eine weiter steigende Steuerbelastung einstellen – vor allem in solchen Kommunen, die Finanzhilfen der Bundesländer in Anspruch nehmen.

Das sind die Ergebnisse einer aktuellen Analyse der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY (Ernst & Young) zur Entwicklung der Grundsteuer-B- und Gewerbesteuerhebesätze aller deutschen Kommunen (ohne Stadtstaaten) in den Jahren 2005 bis 2013.3

Während die Mehrheit der deutschen Kommunen in den vergangenen Jahren die sogenannten Realsteuern anhob, waren Steuersenkungen die absolute Ausnahme: Gerade einmal 1 Prozent der deutschen Kommunen hat zwischen Anfang 2010 und Mitte 2013 die Grundsteuer B gesenkt; auch die Gewerbesteuer sank nur bei einer von 100 Kommunen.4

Finanznot zwingt zu Steuererhöhungen
„In den vergangenen Jahren gab es eine Welle von Steuererhöhungen, vor allem in Regionen mit einer großen Zahl finanzschwacher Kommunen“, beobachtet Hans-Peter Busson, Partner bei EY und Leiter des Bereichs Government & Public Sector für Deutschland, die Schweiz und Österreich. Heute sind die durchschnittlichen Hebesätze beider kommunaler Realsteuern in Nordrhein-Westfalen am höchsten – und die nordrhein-westfälischen Kommunen liegen auch bei der kommunalen Verschuldung gemeinsam mit den hessischen und den saarländischen Kommunen bundesweit an der Spitze.5 In diesen drei Ländern wurden 2013 zudem bundesweit die meisten Grundsteuererhöhungen gezählt: In Hessen erhöhten allein im ersten Halbjahr 48 Prozent der Kommunen den Grundsteuerhebesatz, in Nordrhein-Westfalen waren es 38 Prozent, im Saarland 31 Prozent. In Baden-Württemberg und Bayern, wo die Kommunen eine relativ geringe Pro-Kopf-Verschuldung6 aufweisen, setzten jeweils gerade einmal gut 3 Prozent der Kommunen den Gewerbesteuerhebesatz herauf.

„Viele deutsche Kommunen stehen finanziell mit dem Rücken zur Wand. Gerade die finanzschwachen Kommunen haben ihre Angebote bereits auf das gesetzliche Minimum reduziert – da erscheinen vielen Kommunen Steuererhöhungen als probates Mittel, um ihren strukturellen Defiziten entgegenzuwirken“, stellt Busson fest.

Vielerorts begründeten die Stadtverwaltungen die Steuererhöhung mit dem Beitritt der Stadt zum Schutzschirm der jeweiligen Länder. Dies dürfte auch die starke Erhöhungsdynamik in Hessen und Nordrhein-Westfalen erklären. Beide Bundesländer haben entsprechende Programme aufgelegt. Sowohl Nordrhein-Westfalen als auch Hessen knüpfen ihre Hilfe für notleidende Kommunen daran, dass die am jeweiligen Schutzschirm teilnehmenden Kommunen einen eigenen Beitrag zur Haushaltskonsolidierung leisten; dazu zählen auch Steuererhöhungen. Dementsprechend sind weitere Steuererhöhungen zu erwarten – und in den Haushaltsplänen vieler Kommunen bereits fest vorgesehen.

Steuererhöhungen schwächen Position im Standortwettbewerb
Solche Steuererhöhungen seien allerdings ein zweischneidiges Schwert, sagt Busson: „Kurzfristig spülen höhere Gewerbe- und Grundsteuerhebesätze zwar mehr Geld in die kommunalen Kassen. Mittel- und langfristig könnten sich solche Maßnahmen aber als Bumerang erweisen: Der Standort verliert an Attraktivität, Unternehmen könnten abwandern, Neuansiedlungen von Unternehmen werden unwahrscheinlicher.“

Da es vor allem finanzschwache Kommunen seien, die derzeit an der Steuerschraube drehen, könnte sich die Schere zwischen Arm und Reich weiter öffnen, befürchtet Busson: „Die deutsche Städtelandschaft entwickelt sich seit Jahren zu einer Zweiklassengesellschaft: Dank der relativ guten konjunkturellen Lage und entsprechend steigender Steuereinnahmen können die wirtschaftsstarken Städte weiter in ihre Infrastruktur investieren und dabei noch Schulden abbauen – ganz ohne Steuererhöhungen.“

Gleichzeitig müssen die hoch verschuldeten Städte in wirtschaftsschwachen Regionen einen strikten Konsolidierungskurs fahren und dabei auf Einsparungen und Steuererhöhungen setzen – worunter die Anziehungskraft für Unternehmen und Bürger weiter leide, so Busson: „Das ist ein Teufelskreis aus hoher Verschuldung, steigenden Steuern und Gebühren und sinkender Attraktivität.“

Dabei gebe es aber durchaus Beispiele für Städte, die die Gewerbesteuer stark gesenkt und damit neues Gewerbe angezogen hätten, so Busson. Das seien aber Einzelfälle: „Von Steuersenkungen ist so gut wie nie die Rede. Ein echter, über niedrige Steuersätze ausgetragener Standortwettbewerb findet unter Deutschlands Kommunen derzeit nicht statt.“

Auffallend sei allerdings, dass die Gewerbesteuer weniger stark steigt als die Grundsteuer. Denn während bei Gewerbesteuererhöhungen durchaus mit negativen Reaktionen vonseiten der Unternehmen zu rechnen sei, sei eine Erhöhung der Grundsteuer für die Kommunen weitgehend risikolos, so Busson: „Kein Eigenheimbesitzer verkauft sein Haus wegen einer höheren Grundsteuer.“

Grundsteuer B in Berlin am höchsten
Die Grundsteuer B wird auf bebaute und bebaubare Grundstücke erhoben und trifft damit so gut wie alle Bürger, da diese entweder selbst Hausbesitzer sind oder an der Steuer über die Mietnebenkosten beteiligt werden. Sie brachte den deutschen Kommunen 2012 insgesamt 10,3 Milliarden Euro ein – 14 Prozent der Gesamteinnahmen. Im Vergleich zur Gewerbesteuer ist sie eine verlässlichere Einnahmequelle für die Kommunen, da sie keinen konjunkturellen Schwankungen unterliegt und eine breitere Erhebungsbasis hat.

Bei der Grundsteuer B lagen Mitte 2013 Berlin und Rüsselsheim mit Hebesätzen von 810 bzw. 800 bundesweit an der Spitze. Am wenigsten müssen die Bürger in zwei hessischen Städten bezahlen: In Fulda und Marburg betrug der Hebesatz nur 330.

Gewerbesteuer: NRW-Städte mit den höchsten Hebesätzen
Die Gewerbesteuer ist die wichtigste Einnahmequelle der Städte und Gemeinden. 2012 spülte sie 32,3 Milliarden Euro in die Kassen der Kommunen – das waren 44 Prozent der Gesamteinnahmen der Kommunen.

Von den größeren deutschen Städten (mit mehr als 50.000 Einwohnern) wiesen zur Jahresmitte 2013 nordrhein-westfälische Städte die höchsten Gewerbesteuerhebesätze auf: Oberhausen (520), Hagen, Marl und Kerpen (jeweils 500). Am günstigsten war es für Unternehmen in den beiden baden-württembergischen Städten Friedrichshafen und Ravensburg, deren Hebesatz 350 beträgt.
 

1 Bis Mitte 2013. Neuere Daten liegen noch nicht vor.
2 Es handelt sich um den nicht gewogenen Durchschnittswert.
3 Die Grundsteuer A, die auf Grundstücke der Land- und Forstwirtschaft erhoben wird, ist nicht Teil der Analyse.
4 In absoluten Zahlen: Von 11.227 Kommunen in Deutschland haben im Zeitraum Anfang 2010 bis Mitte 2013 insgesamt 6.692 die Grundsteuer B erhöht, 107 Kommunen haben sie gesenkt. Die Gewerbesteuer wurde von 4.877 Kommunen erhöht und von 131 gesenkt.
5 Schulden der Gemeinden je Einwohner (Ende 2012): Saarland: 3.120 €; Hessen: 3.115 €; NRW: 2.826 €.
6 Baden-Württemberg: 652 €; Bayern: 1.161 €.


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Ernst & Young bietet sowohl großen als auch mittelständischen Unternehmen ein umfangreiches Portfolio von Dienstleistungen an: Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Rechtsberatung, Transaktionsberatung, Advisory Services und Immobilienberatung.

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Dämpfer für die Weltwirtschaft: Zunehmende politische Risiken, weniger Wachstum

Pressemitteilungen   •   Mai 07, 2014 09:55 CEST

Die größten Probleme deutscher Unternehmen: Zunehmende politische Instabilität und schwaches Wachstum in Schwellenländern / Wieder mehr Unternehmen mit Existenzsorgen / Aber Deutschland wird eines der Top-Investitionsziele weltweit

München, 06. Mai 2014. Angesichts einer sich abzeichnenden Wachstumsschwäche in den Schwellenländern und der Zuspitzung der Ukraine-Krise erhält der Optimismus der Unternehmen in Deutschland und weltweit einen spürbaren Dämpfer: Der Anteil der deutschen Unternehmen, die mit einer positiven Entwicklung der Weltwirtschaft rechnen, sinkt im Vergleich zum Herbst 2013 von 69 auf 54 Prozent. Eine ausgeprägte Wachstumsstrategie verfolgen nur noch 41 Prozent der Unternehmen – vor einem halben Jahr waren es noch 55 Prozent. Gleichzeitig steigt der Anteil der Unternehmen mit Existenzsorgen: Jedes elfte befragte Unternehmen in Deutschland fokussiert sich derzeit auf die Sicherung des eigenen Überlebens – im Oktober lag der Anteil nur bei einem Prozent.

Auch die Dynamik am Arbeitsmarkt bleibt zwar positiv, hat sich aber abgeschwächt – sowohl weltweit als auch in Deutschland. Nur noch jedes dritte deutsche Unternehmen plant zusätzliche Neueinstellungen – im Oktober vergangenen Jahres lag der Anteil noch bei 40 Prozent.

Zu diesen Ergebnissen kommt das aktuelle „Capital Confidence Barometer“ der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young (EY). Basis der Studie ist eine Umfrage unter 1.600 Managern in Großunternehmen weltweit, davon 94 aus Deutschland. Die Studie wird halbjährlich durchgeführt.

„Nach einem vielversprechenden Start ins Jahr 2014, als sowohl Unternehmen als auch Wirtschaftsforscher von einer starken weltweiten Konjunkturerholung ausgingen, rückten im Lauf des Frühjahrs wieder verstärkt Konjunkturrisiken in den Vordergrund“, beobachtet Alexander Kron, Leiter des Bereichs Transaction Advisory Services bei EY in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Zum einen führte die Ankündigung einer strafferen US-Geldpolitik dazu, dass Investoren in großem Stil Kapital aus einigen Schwellenländern abzogen, was deren Währungen massiv unter Druck setzte. Zum anderen  wuchs angesichts der Eskalation der Ukraine-Krise die Furcht vor einer anhaltenden Krise zwischen den westlichen Industrieländern und Russland. „Die wirtschaftlichen Folgen der Ukraine-Krise mögen – zumindest für die westeuropäischen Länder – bislang noch begrenzt sein. Der politische Schaden ist aber bereits jetzt enorm, und auch das Investitionsklima hat massiv gelitten“, so Kron.

Die zunehmende politische Instabilität weltweit wird aktuell von 28 Prozent der deutschen Unternehmen als größtes wirtschaftliches Risiko für das eigene Unternehmen bezeichnet – für ähnlich viele Unternehmen (30 Prozent) ist die verhaltene Konjunkturentwicklung in den Schwellenländern das Wachstumshemmnis Nummer Eins. Die Schuldenkrise in der Eurozone wird hingegen nur noch von 14 Prozent der Manager als Hauptrisiko für das eigene Geschäft bezeichnet.

Deutschland und Großbritannien rücken in Top 5 der attraktivsten Investitionsziele auf
Die aktuelle Schwäche vieler Schwellenländer führt auch zu Veränderungen in der Rangliste der weltweit attraktivsten Investitionsziele: Vor einem halben Jahr dominierten noch die sogenannten BRICS-Länder (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) die Rangliste. Aktuell bleibt zwar China Spitzenreiter im Ranking – 11 Prozent der befragten Manager bezeichnen China als attraktivsten Investitionsstandort –, aber Russland, Brasilien und Südafrika sind nicht mehr im Top 5-Ranking vertreten. Dafür rangieren aktuell die Vereinigten Staaten und Indien auf einem gemeinsamen zweiten Platz (jeweils 9 Prozent), vor Großbritannien und Deutschland (jeweils 6 Prozent).

M&A-Markt verliert wieder an Schwung
Nachdem sich noch im Herbst vergangenen Jahres abzeichnete, dass auch in den Markt für Übernahmen und Fusionen nach einer längeren Durststrecke wieder Bewegung kommen würde, gibt es auch hier einen Dämpfer: So geht in Deutschland der Anteil der Unternehmen, die Zukäufe planen, auf 23 Prozent zurück – nach 27 Prozent vor einem halben Jahr. Zum Vergleich: Im Frühjahr 2010 planten noch 54 Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland derartige Transaktionen. Niedriger als heute war der Anteil der M&A-aktiven Unternehmen nur im April 2013, als gerade einmal 19 Prozent Übernahmen anstrebten. Auch weltweit ging die Kaufbereitschaft zurück – von 35 auf 31 Prozent.

„Zwar verfügen viele Konzerne weltweit über sehr ansehnliche Finanzreserven, und auch die Banken sind wieder bereit, bei größeren Finanzierungen zu unterstützen. Dennoch setzt die Mehrheit der Unternehmen – gerade die deutschen – derzeit eher auf organisches Wachstum und operative Verbesserungen“, beobachtet Kron.

Hauptgrund für die relative Zurückhaltung deutscher Unternehmen ist laut 19 Prozent der Befragten der Mangel an passenden Zielunternehmen. Das regulatorische Umfeld oder unterschiedliche Vorstellungen über Kaufpreise werden mit jeweils 18 Prozent ähnlich oft genannt.


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Ernst & Young* ist eine der drei großen deutschen Prüfungs- und Beratungsorganisationen. In der Steuerberatung ist Ernst & Young deutscher Marktführer. Ernst & Young beschäftigt rund 7.700 Mitarbeiter an 22 Standorten und erzielte im Geschäftsjahr 2011/2012 einen Um-satz von 1,22 Milliarden Euro. Gemeinsam mit den 167.000 Mitarbeitern der internationalen Ernst & Young-Organisation betreut Ernst & Young Mandanten überall auf der Welt.

Ernst & Young bietet sowohl großen als auch mittelständischen Unternehmen ein umfangreiches Portfolio von Dienstleistungen an: Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Rechtsberatung, Transaktionsberatung, Advisory Services und Immobilienberatung.

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