GVB begrüßt EU-Vorschläge: Entbürokratisierung bei Wertpapierordern war überfällig

Pressemitteilungen   •   Jul 24, 2020 13:51 CEST

Die EU-Kommission hat Vorschläge für kurzfristige Erleichterungen im Wertpapierhandel präsentiert, um die wirtschaftliche Erholung Europas zu unterstützen. Der Genossenschaftsverband Bayern (GVB) wertet die vorgeschlagenen Veränderungen als „überfälligen Schritt zur Entbürokratisierung im Wertpapiergeschäft“.

Genossenschaften sind starke Unternehmen und verlässliche Arbeitgeber / Internationaler Tag der Genossenschaften am 4. Juli

Pressemitteilungen   •   Jul 03, 2020 09:58 CEST

München, 3. Juli 2020 - Starke Unternehmen, verlässliche Arbeitgeber – die Genossenschaftsidee ist lebendig wie eh und je. Fast 51.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bieten die bayerischen Genossenschaften einen sicheren und zukunftsträchtigen Arbeitsplatz. Darauf weist der Genossenschaftsverband Bayern (GVB) anlässlich des Internationalen Tags der Genossenschaften am Samstag (4. Juli) hin.

„Das mehr als 150 Jahre alte Modell ist zeitlos und behauptet sich auch heutzutage“, sagte GVB-Präsident Jürgen Gros am Freitag in München. „Genossenschaften sind starke Unternehmen, für die nachhaltiger Mitgliedernutzen und ihr regionaler Beitrag zur Gesellschaft wichtig sind“, betonte Gros.

Zahlreiche Genossenschaften böten Arbeitsplätze für hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Beispielsweise hat sich das Berufsbild des Bankangestellten in den vergangenen Jahren gewandelt und für neue Tätigkeitsfelder, zum Beispiel im digitalen Bereich, geöffnet. Dem trägt auch die neue Ausbildungsordnung Rechnung, die zum 1. August in Kraft treten soll. „Volksbanken und Raiffeisenbanken bieten moderne und zukunftssichere Arbeitsplätze im ländlichen Raum. Sie eröffnen damit interessante Berufsperspektiven auch abseits der urbanen Zentren“, erklärte der GVB-Präsident.

Die Attraktivität des Genossenschaftsmodells zeigt sich auch an einer anderen Zahl: Fast jeder vierte Bayer ist Mitglied in einer der knapp 1.200 Genossenschaften – Tendenz steigend.


Der Genossenschaftsverband Bayern e.V. (GVB) vertritt seit mehr als 125 Jahren die Interessen bayerischer Genossenschaften. Zu seinen 1.212 Mitgliedern zählen 227 Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie 985 Unternehmen aus Branchen wie Landwirtschaft, Energie, Handel, Handwerk und Dienstleistungen. Sie bilden mit rund 50.000 Beschäftigten und 2,9 Millionen Anteilseignern eine der größten mittelständischen Wirtschaftsorganisationen im Freistaat. (Stand: 31.12.2019)

Starke Unternehmen, verlässliche Arbeitgeber – die Genossenschaftsidee ist lebendig wie eh und je. Fast 51.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bieten die bayerischen Genossenschaften einen sicheren und zukunftsträchtigen Arbeitsplatz.

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GVB lehnt EU-Pläne zu Kreditmoratorien ab / Banken nicht einseitig belasten

Pressemitteilungen   •   Jun 24, 2020 16:41 CEST

München, 24. Juni 2020 - Die Vorschläge der EU-Kommission zur europäischen Regelung von Kreditmoratorien stoßen beim Genossenschaftsverband Bayern (GVB) auf Unverständnis. „Schon jetzt treffen die Banken individuelle Lösungen mit ihren Kunden. Generelle Regelungen sind daher unnötig, da einheitliche Vorgaben den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kreditnehmer kaum gerecht werden können“, sagte GVB-Präsident Jürgen Gros am Mittwoch in München.

Die EU-Kommission plant laut einem Bericht der „Börsen-Zeitung“ (Mittwoch) europaweit einheitliche Regelungen, nach denen Verbrauchern und Unternehmen die Möglichkeit eingeräumt werden soll, zinslose Stundungen für Kreditraten oder Versicherungsprämien über mindestens sechs Monate in Anspruch zu nehmen. Dazu sollen „Best Practices“-Vereinbarungen getroffen werden.

„Es kann Fälle geben, in denen für Kunden Tilgungsaussetzungen hilfreich sind“, erklärte Gros. „Aber mit welcher Berechtigung soll Banken abverlangt werden, dies kostenlos zu tun?“, fragte er. „Banken sind wirtschaftliche Akteure in einer Marktwirtschaft, und sie erbringen eine Dienstleistung, die Geld kostet. Es muss den Banken überlassen bleiben, Stundungen nach individueller Bewertung zu gewähren. Es ist nicht Sache des Staates, dafür die Konditionen festzulegen.“

„Es ist inakzeptabel, wenn man nun in der EU-Kommission nur über europäische Regelungen nachdenkt, Banken einseitig kostenlose Stundungen aufzubürden“, kritisierte Gros. Die Banken hätten in der Corona-Krise einen gewaltigen Beitrag dazu geleistet, die Folgen der andauernden Krise abzufedern und täten dies auch weiterhin. „Die Kreditinstitute sind nicht Auslöser der gegenwärtigen Situation. Umso unverständlicher ist es, dass die EU-Kommission die Kosten dafür großzügig und einseitig auf jene abwälzen will, die sich als Teil der Lösung bewährt haben“, sagte Gros.

Zudem warnte Gros davor, jetzt ständig aktionistisch Maßnahmen zur Krisenbewältigung aneinanderzureihen. „Vieles ist bereits beschlossen und muss erst Wirkung entfalten. Zudem habe der Sachverständigenrat (Wirtschaftsweisen) festgestellt, dass die konjunkturelle Erholung bereits eingesetzt habe. Es ist daher klug, erst einmal die Wirkung bereits aufgesetzter Maßnahmen abzuwarten und dann nötigenfalls gezielt nachzusteuern.“

Der Genossenschaftsverband Bayern e.V. (GVB) vertritt seit mehr als 125 Jahren die Interessen bayerischer Genossenschaften. Zu seinen 1.212 Mitgliedern zählen 227 Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie 985 Unternehmen aus Branchen wie Landwirtschaft, Energie, Handel, Handwerk und Dienstleistungen. Sie bilden mit rund 50.000 Beschäftigten und 2,9 Millionen Anteilseignern eine der größten mittelständischen Wirtschaftsorganisationen im Freistaat. (Stand: 31.12.2019)

Die Vorschläge der EU-Kommission zur europäischen Regelung von Kreditmoratorien stoßen beim Genossenschaftsverband Bayern (GVB) auf Unverständnis.

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Europaparlament setzt Impuls für kleine und mittlere Unternehmen / Erleichterungen bei Mittelstandskrediten

Pressemitteilungen   •   Jun 19, 2020 10:19 CEST

München, 19. Juni 2020 - Die mittelständische Wirtschaft wurde von den Folgen der Corona-Pandemie stark in Mitleidenschaft gezogen. Der Genossenschaftsverband Bayern (GVB) begrüßt es daher, dass das Europäische Parlament im Rahmen seiner Maßnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Corona-Folgen die Eigenkapitalvorgaben für Kredite an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erleichtert hat. „Das geringere Risiko von Krediten an kleine und mittlere Unternehmen für die Banken regulatorisch anzuerkennen, ist ein wichtiger Impuls“, kommentierte GVB-Präsident Jürgen Gros die Entscheidung am Freitag in München. „Das Europaparlament hilft mit seinem Votum dabei, der wieder Tritt fassenden Konjunktur einen weiteren Schub zu verleihen und die Liquidität in den Unternehmen sicherzustellen“, ergänzte er. Nun sei der Rat der Europäischen Union gefordert, der der Neuregelung noch zustimmen muss, den Weg zu einer effektiven Unterstützung des Mittelstandes ebenfalls frei zu machen.

Das Europaparlament hat am Donnerstag entschieden, die Vergabe von Mittelstandskrediten zu erleichtern. So galt der sogenannte KMU-Faktor, der den Banken eine niedrigere Eigenkapitalhinterlegung bei Krediten an Mittelständler vorschreibt, bisher nur bis zu einem Darlehensvolumen von 1,5 Millionen Euro. Die nun beschlossene Neuerung weitet das Volumen auf 2,5 Millionen Euro aus. Überschreitet der Kredit diese Schwelle, gelten zusätzlich ab sofort auch darüber hinaus niedrigere Eigenkapitalanforderungen. Diese Erleichterung für die Mittelstandsfinanzierung war ursprünglich für das kommende Jahr geplant. Angesichts der Covid-19-Pandemie hat das EU-Parlament die Entscheidung um ein Jahr vorgezogen. „Die jetzige Entscheidung sendet ein klares Signal, dass der KMU-Faktor sich bewährt“, betonte Gros.

„Die reduzierten Eigenkapitalanforderungen helfen dabei, Arbeitsplätze im Mittelstand zu erhalten. Sie werden mehr bewirken als manch andere Konjunkturspritze“, ist sich der GVB-Präsident sicher.

Der Genossenschaftsverband Bayern e.V. (GVB) vertritt seit mehr als 125 Jahren die Interessen bayerischer Genossenschaften. Zu seinen 1.212 Mitgliedern zählen 227 Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie 985 Unternehmen aus Branchen wie Landwirtschaft, Energie, Handel, Handwerk und Dienstleistungen. Sie bilden mit rund 50.000 Beschäftigten und 2,9 Millionen Anteilseignern eine der größten mittelständischen Wirtschaftsorganisationen im Freistaat. (Stand: 31.12.2019)

Die mittelständische Wirtschaft wurde von den Folgen der Corona-Pandemie stark in Mitleidenschaft gezogen. Der Genossenschaftsverband Bayern (GVB) begrüßt es daher, dass das Europäische Parlament im Rahmen seiner Maßnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Corona-Folgen die Eigenkapitalvorgaben für Kredite an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erleichtert hat.

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Nachhaltigkeit im Finanzwesen: Bayerischen Mittelstand einbeziehen

Pressemitteilungen   •   Jun 03, 2020 09:50 CEST

Gemeinsame Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Handwerkskammern, der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern, des Genossenschaftsverbands Bayern und des Sparkassenverbands Bayern

Der Mittelstand bildet das Herz der Wirtschaft. Damit dieses auch weiter kraftvoll schlagen kann, müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Zusätzliche Bürokratie vermeiden, eine verlässliche Mittelstandsfinanzierung sicherstellen und Nachhaltigkeitsziele mit Augenmaß verfolgen: So lauten die Kernforderungen eines Impulspapiers, das mehrere Verbände und die Kammern der bayerischen Finanz- und Realwirtschaft vorgelegt haben.

Ausdrücklich bekennen sich diese zu den definierten Klimazielen sowie zu einem ressourcenschonenden Wirtschaften. Dennoch dürfen Klimaschutzziele die konjunkturelle Erholung im Zuge der Corona-Krise und die bewährten Finanzierungsmöglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) nicht gefährden. Dies könnte angesichts der bislang vorliegenden Planungen jedoch drohen.

Kritisch sehen die Verbände und Kammern insbesondere neue Bürokratie für KMUs: „Das Erfassen, die Dokumentation, die Bewertung und die Kontrolle von Nachhaltigkeitskriterien in der bisher diskutierten Kleinteiligkeit würden KMUs überfordern. Es muss darauf geachtet werden, dass KMU grundsätzlich nicht – auch nicht von Abnehmern in einer Lieferkette beziehungsweise von Kunden – zur Erfassung, Dokumentation und Offenlegung komplexer Nachhaltigkeitskriterien gezwungen werden können“, heißt es in dem gemeinsamen Papier der Industrie- und Handelskammer München und Oberbayern, der Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Handwerkskammern, des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB) und des Sparkassenverbands Bayern.

„Politische Bestrebungen für ein nachhaltiges Finanzwesen müssen die Bedürfnisse der stark mittelständisch geprägten bayerischen und deutschen Wirtschaft berücksichtigen und eine verlässliche Finanzierung sicherstellen“, heißt es in dem Impulspapier. Um der Stimme des Mittelstands stärkeres Gewicht zu verleihen, fordern die Verbände und Kammern eine stärkere Einbeziehung von Mittelstandsvertretern in die Entscheidungsgremien eines Nachhaltigen Finanzwesens.

Mit dem Impulspapier wollen die vier Organisationen einen Beitrag zur Debatte um mehr Nachhaltigkeit im Finanzwesen leisten. Als Teil des EU-Green Deals will die EU-Kommission Vorschläge vorlegen, wie das Finanzwesen zum Klimaschutz beitragen kann. Auch die deutsche Bundesregierung beschäftigt sich in einem eigens errichteten Beirat mit der Fragestellung.

Link zum Impulspapier

Der Genossenschaftsverband Bayern e.V. (GVB) vertritt seit mehr als 125 Jahren die Interessen bayerischer Genossenschaften. Zu seinen 1.212 Mitgliedern zählen 227 Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie 985 Unternehmen aus Branchen wie Landwirtschaft, Energie, Handel, Handwerk und Dienstleistungen. Sie bilden mit rund 50.000 Beschäftigten und 2,9 Millionen Anteilseignern eine der größten mittelständischen Wirtschaftsorganisationen im Freistaat. (Stand: 31.12.2019)

Der Mittelstand bildet das Herz der Wirtschaft. Damit dieses auch kraftvoll weiterschlagen kann, müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Zusätzliche Bürokratie vermeiden, eine verlässliche Mittelstandsfinanzierung sicherstellen und Nachhaltigkeitsziele mit Augenmaß verfolgen: So lauten die Kernforderungen des Impulspapiers von mehreren Verbände und Kammern der bayerischen Finanz- und Realwirtschaft.

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Konditionen der Förderbanken zu bürokratisch: Bayerische Volksbanken und Raiffeisenbanken laden Ministerpräsident Söder ein, um sich über Vergabeabläufe von Krediten zu informieren

Pressemitteilungen   •   Apr 01, 2020 13:37 CEST

München, 1. April 2020 - Die Forderung von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, Banken sollten bei der Kreditvergabe unbürokratisch vorgehen, trifft auf Unverständnis des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB). „Fakt ist, dass es die Vorgaben der Förderbanken KfW und LfA sowie die des Aufsichtsrechts sind, die eine Kreditbearbeitung verkomplizieren und verzögern“, sagte GVB-Präsident Jürgen Gros am Mittwoch in München. Hier habe der Staat in den letzten Jahren viel Bürokratie aufgebaut.

In den zurückliegenden Jahren habe man die Banken in ein regulatorisches Korsett gezwängt. Dem könnten sich die Hausbanken trotz getroffener Erleichterungen bei der Bearbeitung von Krediten nach wie vor nicht entziehen. Die genossenschaftlichen Hausbanken blockieren nicht, sondern tun alles, um Kredite schnellstmöglich zu bearbeiten. Aufgrund technischer Unzulänglichkeiten bei der KfW finanzieren sie aktuell sogar deren Förderkredite vor.

„Es ist verständlich, dass der bayerische Ministerpräsident mit der operativen Bankarbeit nicht im Detail vertraut ist. Jene, die es sind, wissen, dass die Programme der Förderbanken deutlich komplexer sind als die Kreditvergabe mit bankeigenen Mitteln“, betonte Gros. „Wenn der bayerische Ministerpräsident eine unbürokratische Behandlung von Kreditanfragen fordert, muss er unbürokratisch für Erleichterungen in den Anforderungen der Förderbanken und des Aufsichtsrechts sorgen“, forderte Gros.

Offenbar seien einige politische Akteure insbesondere mit den Prozessen rund um die Förderkredite derzeit wenig vertraut, meinte Gros: „Um sich einen Eindruck zu verschaffen, wie die Vergabe von Krediten im Bankalltag abläuft, laden die bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken Ministerpräsident Söder herzlich ein, sich vor Ort in einem Kreditinstitut mit den Prozessen zur Vergabe von Darlehen der KfW-Förderbank, der LfA sowie aus bankeigenen Mitteln vertraut zu machen.“ Das könne zur dringend notwendigen Versachlichung der Debatte beitragen, ist sich Gros sicher.

Der GVB-Präsident verwahrte sich auch gegen den Zusammenhang zwischen der Rettung von Banken in der Finanzkrise 2008 und Forderungen nach unbürokratischer Kreditbearbeitung, die Söder in einer Interviewsendung des Bayerischen Rundfunks am Dienstagabend hergestellt hatte. „Das hat absolut nichts miteinander zu tun. Die genossenschaftlichen Hausbanken stehen zur Hilfe in der gegenwärtigen Situation bereit und leisten diese auch. Regulatorik aber ist Sache des Staats. Die fachfremden Empfehlungen von Politikern, Vorgaben der Bankenaufsicht und von Gesetzen zu ignorieren, sind nicht hilfreich. Sie treiben die Institute in die nächste Bankenkrise“, sagte Gros.

Der Genossenschaftsverband Bayern e.V. (GVB) vertritt seit mehr als 125 Jahren die Interessen bayerischer Genossenschaften. Zu seinen 1.212 Mitgliedern zählen 227 Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie 985 Unternehmen aus Branchen wie Landwirtschaft, Energie, Handel, Handwerk und Dienstleistungen. Sie bilden mit rund 50.000 Beschäftigten und 2,9 Millionen Anteilseignern eine der größten mittelständischen Wirtschaftsorganisationen im Freistaat. (Stand: 31.12.2019)

Die Forderung von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, Banken sollten bei der Kreditvergabe unbürokratisch vorgehen, trifft auf Unverständnis des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB). „Fakt ist, dass es die Vorgaben der Förderbanken KfW und LfA sowie die des Aufsichtsrechts sind, die eine Kreditbearbeitung verkomplizieren und verzögern“, sagte GVB-Präsident Jürgen Gros am Mittwoch in München.

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Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften profitierten 2019 von Binnenkonjunktur: Umsatz steigt – Nahwärme liegt im Trend

Pressemitteilungen   •   Apr 01, 2020 11:16 CEST

Die 1.029 Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften im Freistaat mit ihren 601.074 Mitgliedern haben 2019 den Rückenwind durch die Binnenkonjunktur verspürt. Entsprechend verzeichnen die Genossenschaften in den meisten Branchen Umsatzzuwächse. Im vergangenen Jahr ist der Umsatz um 3,1 Prozent auf rund 13,1 Milliarden Euro gestiegen, 12,7 Milliarden Euro waren es im Jahr zuvor.

Scholz soll vor eigener Tür kehren und bei Bankenaufsicht durchgreifen / Corona: Bundesfinanzminister ruft Banken zu Nichteinhaltung von Regeln auf

Pressemitteilungen   •   Mär 31, 2020 17:30 CEST

„Als Bundesfinanzminister lässt es sich leicht Forderungen an Bankmitarbeiter stellen, die später die Prüfung der Bankenaufsicht über sich ergehen lassen müssen“, sagte Gros am Dienstag in München. „Wenn Scholz jemanden auffordern will, alle Fünfe gerade sein zu lassen, so muss dieser Aufruf an die Bafin gehen“, ergänzte er. „Hier ist Scholz der Dienstherr und kann dafür sorgen, dass die Bankenaufsicht Anpassungen an der Regulatorik vornimmt, deren Nichteinhaltung er gerade von Bankmitarbeitern fordert“, sagte Gros.

Die Politik mache es sich dieser Tage etwas zu leicht und zeige mit dem Finger in Richtung der Banken. „Jahrelang hat der Gesetzgeber die Banken in ein Korsett gezwängt und erwartet nun, dass die Kreditinstitute es ihrerseits abstreifen. Scholz‘ Verweis auf eine ‚gemeinsame nationale Anstrengung‘ ist richtig. Deshalb ist der Gesetzgeber gefordert, zu handeln und nicht Druck auf jene auszuüben, die staatliche Vorgaben umsetzen müssen“, sagte Gros. „Es ist schon ein starkes Stück, wenn ein Bundesminister dazu auffordert, Regeln und Gesetze nicht einzuhalten.“

Der Genossenschaftsverband Bayern e.V. (GVB) vertritt seit mehr als 125 Jahren die Interessen bayerischer Genossenschaften. Zu seinen 1.212 Mitgliedern zählen 227 Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie 985 Unternehmen aus Branchen wie Landwirtschaft, Energie, Handel, Handwerk und Dienstleistungen. Sie bilden mit rund 50.000 Beschäftigten und 2,9 Millionen Anteilseignern eine der größten mittelständischen Wirtschaftsorganisationen im Freistaat. (Stand: 31.12.2019)

Die Aufforderung von Bundesfinanzminister Olaf Scholz an Bankmitarbeiter, bei der Prüfung von Krediten „ein bisschen Fünfe gerade sein“ zu lassen, trifft auf heftigen Widerstand. Jürgen Gros, Präsident des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB), forderte Scholz auf, selbst aktiv zu werden.

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Corona-Krise: GVB fordert Exitstrategie aus Stillstand

Pressemitteilungen   •   Mär 27, 2020 10:43 CET

München, 27. März 2020 - Aufgrund der Corona-Krise hat die Wirtschaft eine regelrechte Vollbremsung hingelegt. Der Genossenschaftsverband Bayern (GVB) fordert von der Politik rasch einen Plan für eine Corona-Exitstrategie: „Wer den Motor ausmacht, muss auch wissen, wie man die Maschine wieder in Gang bringt“, sagte GVB-Vorstandsvorsitzender Jürgen Gros am Freitag in München.

Fabriken haben geschlossen, Gaststätten, Hotels und kleine Handwerksbetriebe wissen nicht, wie es weitergeht, und Lieferketten drohen dauerhaft zu reißen. „So eine Situation kann eine Volkswirtschaft nicht beliebig lange durchhalten“, mahnte Gros. Die Politik sei gefordert. „Wir haben erlebt, wie schnell es gegangen ist, eine laufende Wirtschaft nahezu zum Erliegen zu bringen. Jetzt erwarten wir von den politisch Verantwortlichen, ein Szenario vorzulegen, wie und vor allem wann die Wirtschaft wieder ins Laufen gebracht werden soll“, forderte Gros: „Die Unternehmen benötigen dringend eine Perspektive, um liquiditätsmäßig und geschäftspolitisch planen zu können,“ ergänzte er.

„Der volkswirtschaftliche Schaden ist bereits jetzt immens“, stellte Gros fest. Deswegen dränge die Zeit. „Einen solchen Plan brauchen wir sofort, nicht erst in einigen Wochen“, sagte der GVB-Präsident.

Der Genossenschaftsverband Bayern e.V. (GVB) vertritt seit mehr als 125 Jahren die Interessen bayerischer Genossenschaften. Zu seinen 1.212 Mitgliedern zählen 227 Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie 985 Unternehmen aus Branchen wie Landwirtschaft, Energie, Handel, Handwerk und Dienstleistungen. Sie bilden mit rund 50.000 Beschäftigten und 2,9 Millionen Anteilseignern eine der größten mittelständischen Wirtschaftsorganisationen im Freistaat. (Stand: 31.12.2019)

Aufgrund der Corona-Krise hat die Wirtschaft eine regelrechte Vollbremsung hingelegt. Der Genossenschaftsverband Bayern (GVB) fordert von der Politik rasch einen Plan für eine Corona-Exitstrategie: „Wer den Motor ausmacht, muss auch wissen, wie man die Maschine wieder in Gang bringt“, sagte GVB-Vorstandsvorsitzender Jürgen Gros am Freitag in München.

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Volksbanken und Raiffeisenbanken forcieren Kreditvergabe / Corona-Krise

Pressemitteilungen   •   Mär 26, 2020 12:06 CET

Die Hausbanken der bayerischen Unternehmen stehen im aktuellen von der Corona-Krise geprägten Wirtschaftsumfeld vor einer Bewährungsprobe. Sie sind mehr denn je bei der Liquiditäts- und Kapitalversorgung des Mittelstands gefordert, wie der Genossenschaftsverband Bayern (GVB) am Donnerstag in München mitteilte.

Die bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken leiten dazu nicht nur Kredite von LfA und KfW an die Unternehmen durch, sondern halten auch die eigene Kreditvergabe hoch, um die Wirtschaft zu stützen. So nahmen die bayerischen Kreditgenossenschaften in den letzten Tagen knapp 60 Prozent der neu ausgereichten Kredite auf die eigene Bilanz. Weitere 15 Prozent wurden in Zusammenarbeit mit der LfA, 22 Prozent in Kooperation mit der KfW realisiert.

Das zeige zweierlei, wie GVB-Präsident Jürgen Gros festhält: „Die von den Förderbanken bereitgestellten Kreditmaßnahmen sind wertvoll. Die Volksbanken und Raiffeisenbanken tun alles, um sie mit ihren Kunden aufzubereiten. Aber ungleich wichtiger bleibt zur Bewältigung der Krise die Fähigkeit der Volksbanken und Raiffeisenbanken zur Kreditvergabe aus eigener Kraft und die schnelle Auszahlung an die Unternehmen.“

Der Genossenschaftsverband Bayern e.V. (GVB) vertritt seit mehr als 125 Jahren die Interessen bayerischer Genossenschaften. Zu seinen 1.212 Mitgliedern zählen 227 Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie 985 Unternehmen aus Branchen wie Landwirtschaft, Energie, Handel, Handwerk und Dienstleistungen. Sie bilden mit rund 50.000 Beschäftigten und 2,9 Millionen Anteilseignern eine der größten mittelständischen Wirtschaftsorganisationen im Freistaat. (Stand: 31.12.2019)

Die Hausbanken der bayerischen Unternehmen stehen im aktuellen von der Corona-Krise geprägten Wirtschaftsumfeld vor einer Bewährungsprobe. Sie sind mehr denn je bei der Liquiditäts- und Kapitalversorgung des Mittelstands gefordert, wie der Genossenschaftsverband Bayern (GVB) am Donnerstag in München mitteilte.

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Kommende Veranstaltungen 1 Veranstaltung

16 Okt 18:00

Journalistenpreisverleihung der bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken

16.10.2020, 18:0022:00 CEST
Literaturhaus München

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Der Genossenschaftsverband Bayern e.V. (GVB) vertritt seit mehr als 125 Jahren die Interessen bayerischer Genossenschaften. Zu seinen 1.212 Mitgliedern zählen 227 Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie 985 Unternehmen aus Branchen wie Landwirtschaft, Energie, Handel, Handwerk und Dienstleistungen. Sie bilden mit rund 50.000 Beschäftigten und 2,9 Millionen Anteilseignern eine der größten mittelständischen Wirtschaftsorganisationen im Freistaat. (Stand: 31.12.2019)