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Filter Tips – Poröse Schutzbarriere gegen Verschleppung und Aerosol Kontamination

Blog post   •   Jul 17, 2013 14:04 CEST

Das pdf Dokument zum Download finden Sie am Ende dieses Artikels.

Verschleppung und Kontaminationen auch bei korrektem Pipettiervorgang

Während der Pipettierung von DNA oder anderen PCR-Produkten besteht prinzipiell ein erhöhtes Kontaminations-und Verschleppungsrisiko. Auch beim vorsichtigen Pipettieren tritt das Problem auf, dass Aerosole erzeugt werden, die aufsteigen und in den Pipettierkanal gelangen[1].

Insbesondere bei Verwendung der hoch sensitiven PCR-Methode, aber auch bei Pipettierprozessen mit mikrobiologischem /  radioaktivem Material, bei denen einmalige, teure und/oder gefährliche Proben verwendet werden, muss eine Kontamination des Pipettierkanals ausgeschlossen werden. Die Folge  eines kontaminierten Pipettierkanals wäre unweigerlich eine Kontamination von nachfolgendem Probenmaterial, was gerade im Hochdurchsatz nicht zu tolerieren ist. Hinzu kommt, dass eine Dekontamination des Präzisionsinstruments im automatisierten Prozess oftmals unmöglich oder absolut unzweckmäßig ist und damit zur Unbrauchbarkeit führt.

Unberührte Ergebnisse und Sicherheit durch ausgewählte, poröse „non-leachable“ Filtereinsätze

Um bei kritischen Applikationen, wie z.B. die PCR, Aerosol-Kontaminationen zu vermeiden, werden von Hamilton spezielle Filtereinsätze in die Spitzen montiert. Das schwammartig aufgebaute hydrophobe Filtermaterial, ausgestattet mit einer Vielzahl von zufällig angeordneten Kanälen, ermöglicht den  gleichmässigen Durchtritt von Luft, um die gewünschte Präzision beim Pipettieren/Dispensieren zu erzielen. Gleichzeitig wird das Durchdringen von Aerosolen zum Pipettierkanal durch die „Tiefenwirkung“  des porösen Filters verhindert. (siehe Abb. 2)

Die Zuverlässigkeit und Reproduzierbarkeit molekular-biologischer Assays kann sehr stark durch die Qualität des darin verwendeten porösen Filtereinsatzes beeinflusst werden  und stellt daher einen kritischen Parameter dar. Deshalb verwendet Hamilton in CO-RE Tips nur ausgewählte und auf verschiedene Parameter getestete freigegebene Materialien.

Das in der Robotic Spitze platzierte Filterelement besteht aus einem hochreinen porösen Kunststoffmaterial, das keine sogenannten „leachables“ enthält, was jeden möglichen Einfluss oder nachteilige Resultate auf die PCR oder anderen analytischen Applikationen ausschliesst.  

  • Frei von DNA-/RNase-/DNase
  • Nicht zytotoxisch
  • Nicht hemolytisch
  • Keine Schwermetall/anorganische Element Interferenzen
  • Klinische Labormethoden Kompatibilität (Chemie, Gerinnung,
    Drogen)
  • Bakterielle Aerosol Filtrationseffizienz > 99.9%

Das Testzertifikat kann direkt bei Hamilton angefordert werden.


Literatur: [1] C. Nienhaus, P.Gehrmann: PCR-Kontaminationen und deren Vermeidung, Biotec Gentechnologie, 1991

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