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Änderungen im Sozialversicherungsrecht ab 2016

News   •   Jan 26, 2016 08:30 CET

Zum 1. Januar 2016 werden die Beitragsbemessungsgrenzen zur Kranken- und Rentenversicherung sowie die Bezugsgröße in der Sozialversicherung an die im vergangenen Jahr gestiegenen Löhne und Gehälter angepasst. Die Bezugsgrößen zur Sozialversicherung betragen 2.905 Euro im Monat (Bundesländer West) und 2.520 Euro im Monat (Bundesländer Ost). Für die Kranken- und Pflegeversicherung beträgt die bundeseinheitliche Bemessungsgrenze ab 1. Januar 2016 pro Monat 4.237,50 Euro. Zur gesetzlichen Rentenversicherung und zur Arbeitslosenversicherung sind 2016 Beiträge bis zur Bemessungsgrenze von 6.200 Euro pro Monat (Bundesländer West) bzw. 5.400 Euro (Bundesländer Ost) zu zahlen.

Beitragssätze bleiben weitgehend stabil

Die Beitragssätze zu den einzelnen Zweigen der Sozialversicherung bleiben in 2016 stabil. Die Beiträge werden in der Regel vom Arbeitnehmer und Arbeitgeber jeweils zur Hälfte getragen. Den kassenabhängigen Zusatzbeitrag müssen die Versicherten jedoch allein entrichten. Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz ist 2016 von 0,9 % auf 1,1 % gestiegen. Die nur vom Arbeitgeber zu zahlende Insolvenzgeldumlage ist dagegen von 0,15 % auf 0,12 % gesunken.

Sozialversicherungszweig  Beitragssatz AN Beitragssatz AG
Rentenversicherung   9,35 %   9,35 %
Krankenversicherung    7,30 %   7,30 %
Kassenabhängiger Zusatzbeitrag       durchschn. 1,10 %
Pflegeversicherung   1,175 %   1,175 %*
Arbeitslosenversicherung    1,50 %   1,50 %
Insolvenzgeldumlage   0,12 %
Umlage 1 und 2    kassenabhängig
Unfallversicherung   legt BG fest

* Ausnahme: in Sachsen zahlt der Arbeitnehmer 1,675 % zur Pflegeversicherung

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