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Leasingverträge: Steuerfalle Kaufoption

News   •   Aug 13, 2015 08:46 CEST

Firmenfahrzeuge werden gern geleast, denn es ist äußerst bequem, das Fahrzeug nach einer gewissen Zeit zurückzugeben und gegen ein Neues einzutauschen. Ob aus rein steuerlicher Sicht der Kauf oder das Leasing vorteilhafter ist, muss im Einzelfall geprüft werden.

Viele Leasingverträge werden mit einer Kaufoption abgeschlossen. Der Kaufpreis des Fahrzeuges hängt von der Höhe der monatlichen Leasingraten und eventuell geleisteten Leasingsonderzahlungen ab. Je höher die bereits geleisteten Zahlungen, desto geringer der Kaufpreis am Ende der Leasing-Vertragszeit. Meist liegt dieser dann unter dem tatsächlichen Wert des Fahrzeugs.

Erwirbt der Unternehmer das Fahrzeug für seine Firma, so wird es Betriebsvermögen. Verkauft er das Fahrzeug später zu einem Preis, der über dem Kaufpreis (ggf. gemindert um zwischenzeitliche Abschreibungen) liegt, muss er den Gewinn versteuern.

Viele Unternehmer wollen jedoch das geleaste Fahrzeug für den Privatbereich erwerben und für das Unternehmen einen neuen Leasingvertrag abschließen. Das kann Steuern auslösen. Denn das Finanzamt behandelt den privaten Kauf des Fahrzeugs wie eine Entnahme aus dem Betriebsvermögen. Liegt der Kaufpreis unter dem Verkehrswert (also dem Entnahmewert), entsteht ein Gewinn, der zu versteuern ist.

Wenn Sie Ihren Firmenwagen in das Privatvermögen überführen wollen, sprechen Sie uns bitte an. Wir beraten Sie gern, wie es richtig geht und Sie vermeiden ungewollte Steuerbelastungen.

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