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Einladung: Zur Lage der christlichen und yezidischen Flüchtlinge in den syrischen Anrainerstaaten

Pressemitteilung   •   Feb 02, 2016 12:10 CET

Termin:Samstag, 13. Februar 2016 | 15.00 – 16.30 Uhr

Ort: Karmelitenkirche

Karmeliterstraße 1 | 80333 München

Teilnehmer am Podium:

Prof. Dr. Dr. h.c. Heiner Bielefeldt |UN-Sonderberichterstatter über Religions- und Weltanschauungsfreiheit

Vian Dakhil | Mitglied des Irakischen Parlaments, Vertreterin der Gemeinschaft der Yeziden, Bagdad

Staffan de Mistura | UN Sondergesandter für Syrien, New York

Dr. Gerd Müller | Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Dr. Ludwig Schick | Erzbischof von Bamberg

Elias Toumeh | Weihbischof Erzdiözese Akkar, Syrien

Moderation: Heinrich Kreft | Gesandter, Deutsche Botschaft Madrid; es begrüßen die Vorsitzenden Prof. Ursula Männle (HSS) und Prof. Dr. Klaus Reder (Sant’Egidio)

Konferenzsprachen: Deutsch und Englisch (Simultanübersetzung)

Zum Hintergrund der Thematik:

Der Bürgerkrieg in Syrien geht in sein sechstes Jahr. Was im Zuge des „Arabischen Frühlings“ als Demokratisierungsbewegung begonnen hatte, hat sich zu einem multipolaren Konflikt mit geostrategischen Dimensionen ausgeweitet. Über 11,6 Millionen Syrer sind nach Angaben der Vereinten Nationen inzwischen auf der Flucht. Die große Zahl der Geflüchteten belastet insbesondere die umliegenden Staaten schwer. So beherbergt die Türkei aktuell 1,8 Millionen registrierte Flüchtlinge. Im Libanon sind es 1,2 Millionen, in Jordanien 628.000 und im Irak 251.300. Unter den Geflüchteten befinden sich zahlreiche orientalische Christen und Angehörige der Religionsgemeinschaft der Yeziden. Gemeinsam mit Experten aus Politik, Wissenschaft und Kirchen wollen wir die aktuelle Situation dieser beiden in besonderer Weise bedrängten Gruppen religiöser Minderheiten beleuchten und der Frage nachgehen, welchen Beitrag die internationale Gemeinschaft im Allgemeinen und die Bundesrepublik Deutschland im Besonderen leisten kann, deren Lage zu verbessern.

Organisatorische Hinweise:

Aufgrund der hohen Sicherheitsvorkehrungen im Rahmen der 52. Münchner Sicherheitskonferenz ist eine Anmeldung bis spätestens 8. Februar 2016 per E-Mail an ref9900@hss.de unter vollständiger Angabe des Namens, der Funktion und der Adresse zwingend erforderlich.

Beim Einlass zur Veranstaltung ist ein Personaldokument/Presseausweis vorzulegen.

Pressekontakt: Hubertus Klingsbögl | presse@hss.de | +49 (0)89 1258 262

Hanns-Seidel-Stiftung

Im Dienst von Demokratie, Frieden und Entwicklung

Die 1967 gegründete CSU-nahe Hanns-Seidel-Stiftung ist eine politische Stiftung, die „im Dienst von Demokratie, Frieden und Entwicklung“ politische Bildungsarbeit im In- und Ausland auf Grundlage christlicher Weltanschauung leistet. Sie ist benannt nach dem früheren Bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden Hanns Seidel. Mit ihren Fachabteilungen ist sie in den Bereichen Politikberatung, Politische Bildung, Begabtenförderung und in der Entwicklungszusammenarbeit mit ca. 90 Projekten in rund 60 Ländern weltweit tätig. Mehr Informationen zur Arbeit der Stiftung im Internet unter www.hss.de

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