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Internationaler Bund demonstriert bei CSD-Parade in Stuttgart für Vielfalt und Gleichberechtigung

News   •   Jul 29, 2019 13:20 CEST

Bei strahlendem Sonnenschein unterstrich der IB auf der CSD-Parade auch optisch wie bunt er ist

In einem Meer an Regenbogenfahnen, kunterbunten Kostümen, Musik, Tanz und sprudelnd guter Laune feierten am Samstag an die 200 000 Menschen in Stuttgart die Christopher-Street-Day-Parade, die den fulminanten Höhepunkt des jährlichen CSD-Kulturfestivals bildet. Mittendrin mit eigenem LKW feierten knapp 40 Mitarbeiterinnen * Mitarbeiter des Internationalen Bundes (IB Süd und IB GIS) unter dem Motto "L(i)eb dich aus - wir feiern's!". Der Vorstandsvorsitzende des Internationalen Bundes, Thiemo Fojkar, ließ es sich nicht nehmen, auf dem Wagen mitzufeiern und sich zu bekennen zu Gleichberechtigung, Solidarität und Vielfalt. Bereits zum dritten Mal nahm der IB an der Politparade teil, die Teilnahme am CSD in Stuttgart ist auf dem besten Wege, sich zu einer Unternehmenstradition zu entwickeln.

Die Jubiläumsparade des diesjährigen Christopher-Street-Day drehte sich um die Freiheit eines selbstbestimmten Lebens aller Menschen und den Mut, dafür einzutreten. Den Hintergrund bilden die Geschehnisse vor 50 Jahren in der New Yorker Christopher Street als die Besucher der Schwulenbar "Stonewall Inn" sich gegen Polizeiwillkür gegen Homosexuelle wehrten. Weltweit wird jährlich mit Festen und Demonstrationen an die Ereignisse erinnert.

In Stuttgart gab es noch ein zweites Jubiläum zu feiern, denn 1979 versammelten sich das erste Mal auf dem Schlossplatz rund 400 Menschen, um für die Rechte von Schwulen und Lesben zu demonstrieren. 

Zu diesen beiden runden Geburtstagen passt das Jubiläum des IB, der 2019 seinen 70. Geburtstag feiert: Als freiem Träger für Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit engagiert sich der IB seit nunmehr 70 Jahren mit lauter Stimme für Gleichberechtigung, Vielfalt, Respekt und Toleranz. 

Es hat bereits viele Erfolge gegeben auf dem Weg zu einer vielfältigen und toleranten Gesellschaft, aber es gilt die Freiheit zu verteidigen und noch bestehende Diskriminierungen zu beseitigen. Der IB setzt sich weiter dafür ein.