Konsortial-Benchmarkings zum Thema „Subscription Business - Technische Möglichkeiten von Industrie 4.0 in neue Geschäftsmodelle überführen"

News   •   Dez 08, 2018 08:38 CET

Das FIR an der RWTH Aachen hat es sich zur Aufgabe gemacht, mithilfe einer Benchmarking-Studie aufzudecken, wie Subscription-Geschäftsmodelle in Unternehmen erfolgreich realisiert werden können. Es werden Unternehmen, die bereits heute erfolgreich Subscription-Geschäftsmodelle umgesetzt haben, identifiziert und Erfolgsfaktoren aus der Praxis abgeleitet. Dafür sind Konsortial-Benchmarkings zum Thema „Subscription Business - Technische Möglichkeiten von Industrie 4.0 in neue Geschäftsmodelle überführen“ geplant. Der Kick-Off-Termin wird im April 2019 sein.

Für die Studie sucht das FIR Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen, die sich aktiv als Konsortialpartner an den Untersuchungen beteiligen möchten. Gemeinsam mit dem Konsortium wird ein Fragebogen erarbeitet, indem die individuellen Fragestellungen der Unternehmen zum Thema „Subscription Business“ berücksichtigt werden. Dieser wird an ca. 3000 Unternehmen versandt und vom FIR ausgewertet. Basierend auf den Ergebnissen der Befragung und zusätzlichen Interviews, erarbeitet das FIR Fallbeispiele, die anschließend vom Konsortium beurteilt werden. Das Konsortium bestimmt gemeinsam mit dem FIR fünf Unternehmen, die durch die Umsetzung Subscription Geschäftsmodellen aus der Masse herausstechen. Diese Firmen erhalten die Gelegenheit, sich dem Konsortium vor Ort vorzustellen. Das Konsortium hat so die Möglichkeit Erfolgskonzepte direkt aus der Praxis abzuleiten. Weitere Informationen über die Studie und das FIR sind im Internet unter sb.konsortialbenchmarking.de abrufbar.

Zum Hintergrund: Der bisherige Nutzen von Industrie 4.0 ist für Unternehmen kaum zu beziffern. Durch neue, digitale Geschäftsmodelle müssen Unternehmen dazu befähigt werden, die technischen Möglichkeiten von Industrie 4.0 zu nutzen, um damit mehr Umsatz zu generieren. Dahinter steckt die konkrete Transformation vom Produktanbieter und Serviceanbieter zum Anbieter von Subskription-Geschäftsmodellen. Subskription bezeichnet dabei vor allem, das ein Unternehmen sich der kontinuierlichen Steigerung des Kundennutzens verschreibt und somit eine Gleichrichtung der Interessen von Unternehmen und Kunde erreicht. Konkret bedeutet das: Statt einem Einzelverkauf einer Maschine und dem Produktionserhalt einer vereinbarten Ausbringungsmenge durch Services, stehen ständige Produktionsoptimierungen, steigende Ausbringungsmenge und die kontinuierliche Innovation im Fokus. Diese neue Form von Geschäftsmodellen ermöglichen Unternehmen revolutionäre Wettbewerbsvorteile.

Das FIR an der RWTH Aachen hat es sich zur Aufgabe gemacht, mithilfe einer Benchmarking-Studie aufzudecken, wie Subscription-Geschäftsmodelle in Unternehmen erfolgreich realisiert werden können. Es werden Unternehmen, die bereits heute erfolgreich Subscription-Geschäftsmodelle umgesetzt haben, identifiziert und Erfolgsfaktoren aus der Praxis abgeleitet.

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Praxisworkshop Bildungslandkarte für den Technischen Service: jetzt anmelden!

News   •   Dez 07, 2018 09:02 CET

Zielorientierte Aus- und Weiterbildung ist in der Zukunft einer der Schlüssel zum Erfolg im Service. Gemeinsam mit Service-Experten möchte der Service-Verband KVD e.V. eine "Bildungslandkarte für den Technischen Service" entwickeln und dabei verschiedene Ziele erreichen.

„Die Idee ist, durch ein attraktives Aufzeigen der Berufsfelder im Service dem Fachkräftemangel zu begegnen“, erklärt KVD-Geschäftsführer Markus Schröder. Der Service-Verband möchte mit der Arbeit an der Bildungslandkarte den beruflichen Kernfunktionen im Service ein klareres Profil geben. So sollen auch klein- und mittelständische Unternehmen den Zugang zu professionellen Tools und Angeboten in der Aus- und Weiterbildung im Service ermöglicht werden.

„Aus bestehenden Modellen haben wir ein für den KVD relevantes Kompetenzmodells abgestimmt. In einem Praxisworkshop möchten wir nun gemeinsam das Modell anhand von Service-Rollen wie Servicetechniker, Disponent oder Serviceleiter befüllen und damit von Beginn an Praxisnähe in den Fokus nehmen“, sagt Markus Schröder. Das bedeutet: Für drei ausgewählte Service-Rollen werden konkrete Jobprofile in die Bestandteile (bspw. in Form von messbaren Handlungen) zerlegt und nach Jobanteil und Wichtigkeit priorisiert und anschließend vorgeschlagenen Kompetenzfeldern zugeordnet, wodurch das Modell anhand von Praxisbeispielen justiert wird und Problemstellungen für die weitere Realisierung frühzeitig sichtbar werden. Zudem sollen konkrete Anforderungen an ein zukünftiges Tool aus Sicht der Service-Praxis gesammelt werden.

Der Workshop findet am Dienstag, 18. Dezember 2018, in der Zeit von 10.30 bis 17.00 Uhr in der Bertastrasse 3 in Hannover statt. Anmeldungen sind ab sofort möglich unter https://cas.kvd.de/EventOnline/Event.aspx?contextId=4523AD4DE0773EE7192D68194BCD03C7&event=0x41822ADEC3BF4A7CA703323FB10300AC

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KVD Service Survey: Sagen Sie uns Ihre Meinung zu aktuellen Service-Themen!

News   •   Dez 03, 2018 10:50 CET

In der großen KVD-Service-Studie fragen wir einmal im Jahr die Trends im Service ab, außerdem wollen wir mehr über ein spezifisches Thema wissen. Neu ist: Mit Kurzumfragen wollen wir Ihre Meinung zu einem konkreten, aktuellen Service-Thema wissen. Es kostet Sie nur eine Minute Ihrer Zeit - deswegen hoffen wir auf Ihre Teilnahme.

Smart Farming: Fast jeder zehnte Bauer setzt auf Drohnen

News   •   Nov 29, 2018 09:34 CET

Praktische jeder zehnte Landwirt (9 Prozent) setzt in seinem Betrieb Drohnen ein. 4 Prozent fliegen dabei eigene Drohnen, 5 Prozent engagieren externe Dienstleister. Das zeige eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Deutschen Bauernverbandes (DBV) in Zusammenarbeit mit dem Digitalverband Bitkom unter 420 landwirtschaftlichen Betriebsleitern.

Demnach nutzen vor allem Betrieb mit mehr als 100 Hektar Fläche die fliegenden Helfer. 12 Prozent setzen auf eigen Drohnen, weitere 13 Prozent nutzen Drohnen externer Dienstleister. "In keiner anderen Branche wergen Drohnen vergleichbar intensiv genutzt wie in der Landwirtschaft", sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. "Bauern sind einmal mehr Vorreiter der Digitalisierung." Die Einsatzgebiete von Drohnen sind dabei sehr vielfältig. Aus der Vogelperspektive werden viele Dinge sichtbar, die man vom Boden aus nicht erkennen kann. So können beispielsweise nicht nur Tiere vor dem Mähtod gerettet werden, sondern dank der unterschiedlichen Färbung der Felder auch Rückschlüsse auf zu treffende ackerbauliche Maßnahmen wie Düngung, Bewässerung und den richtigen Erntezeitpunkt gezogen werden. Bernhard Krüsken, Generelsekretär des Deutschen Bauernverbandes: "Der Einsatz digitaler Technologien steigert die Akzeptanz moderner Landwirtschaft in der Öffentlichkeit. Denn High-Tec ermöglicht, noch nachhaltiger zu arbeiten, weil dadurch das Tierwohl erhöht wird und die Felder pflanzen- und umweltgerechter bewirtschaftet werden."

In jedem dritten Fall (33 Prozent) werden die Drohnen zur Wildrettung beziehungsweise zur Vermeidung von Wildschäden eingesetzt. Beinahe ebenso häufig (32 Prozent) wird die Drohnentechnik genutzt, um den Zustand von Pflanzen und Böden exakter zu messen. Drei von zehn Landwirten, die Drohnen einsetzen (31 Prozent), tun dies zum Schutz der Pflanzenbestände und zur Ausbringung von Nützlingen. Rund jeder fünfte Drohnennutzer kartiert mit den Drohnen seine Erträge (22 Prozent) und führt Bestandskontrollen durch (18 Prozent).

Fast jeder zehnte Landwirt (9 Prozent) setzt in seinem Betrieb Drohnen ein. 4 Prozent fliegen dabei eigene Drohnen, 5 Prozent engagieren externe Dienstleister. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Deutschen Bauernverbandes (DBV) in Zusammenarbeit mit dem Digitalverband Bitkom unter 420 landwirtschaftlichen Betriebsleitern.

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"Im deutschen Mittelstand geht einiges"

Blog-Einträge   •   Nov 27, 2018 10:30 CET

Neue Beitrag im KVD SERVICEBLOG ...

Service ist der Schlüssel zum Erfolg

News   •   Nov 26, 2018 14:13 CET

Anders, als viele Unternehmen glauben, ist der Service kein notwendiges Übel, sondern birgt großes Potenzial. Um weiterhin konkurrenzfähig zu sein, sollten sie sich deshalb unbedingt von ineffizienten Prozessen verabschieden. Tipps hierzu bietet das E-Book von PEAK-Networks "Das Servicemanagment digitalisieren - Chancen und Herausforderungen". Es richtet sich vor allem an Unternehmen aus den Branchen Maschinen- und Anlagenbau, Medizintechnik sowie Gastronomie.

Viele Unternehmen vernachlässigen ihr Servicemanagement und verpassen damit die Chance, sich von Mitbewerbern abzuheben. Durch hervorragenden Service lassen sich jedoch nicht nur Kundenzufriedenheit und -bindung steigern, sondern zudem Arbeitsabläufe vereinfachen. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen wagen es aber nicht, den Service zu digitalisieren. Sie befürchten, diese große Herausforderung nicht meistern zu können. Das E-Book bietet hierzu nützliche Hilfestellung und gibt Tipps an die Hand, wieso es notwendig ist, dem Service mehr Priorität einzuräumen. Wie gelingt es Unternehmen innerhalb von nur sieben Schritten, den perfekten Kundenservice zu etablieren? Wie findet man die passende Servicemanagementsoftware und wie rentabel ist sie? Zu guter Letzt zeigen Best Practices, inwieweit Unternehmen von einer solchen Lösung profitieren. Denn den Konkurrenzkampf können nur Unternehmen gewinnen, die den Schritt in Richtung Servicedigitalisierung wagen.

Kostenloser Download: https://www.peak-networks.de/de/e-book-zur-service-optimierung

Anders, als viele Unternehmen glauben, ist der Service kein notwendiges Übel, sondern birgt großes Potenzial. Um weiterhin konkurrenzfähig zu sein, sollten sie sich deshalb unbedingt von ineffizienten Prozessen verabschieden. Tipps hierzu bietet das E-Book von PEAK-Networks "Das Servicemanagement digitalisieren - Chancen und Herausforderungen".

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Service-Verband KVD e. V. spendet 18.900 Euro für soziale Projekte

Pressemitteilungen   •   Nov 23, 2018 13:29 CET

Überragendes Ergebnis der traditionsreichen Spenden-Tombola des Service-Verband KVD e. V,: Auf dem 38. KVD Service Congress sind durch die Tombola und weitere Einzelspenden insgesamt 18.900 Euro zusammengekommen. Drei soziale Projekte können damit unterstützt werden.

Der KVD Service Congress gehört seit vielen Jahren zu den wichtigsten Veranstaltungen für die Entscheider im Service. Jedes Jahr treffen sich hier über 450 Service-Experten zum Austausch über aktuelle Trends und Themen im Service. Ein wichtiger und beliebter Bestandteil der zweitägigen Veranstaltung ist der Gala-Abend mit seiner großen Spenden-Tombola. Viele KVD Mitgliedsunternehmen und Aussteller auf dem Service Congress (eine Liste mit allen unterstützenden Unternehmen finden Sie unter https://www.kvd.de/de/tombola2018.html) beteiligen sich jährlich mit tollen Sachspenden und machen die Tombola zu dem, was sie heute ist: Ein wunderbares Werkzeug, um Menschen in Not helfen zu können.

Die Lose der Tombola werden im Rahmen des Gala-Abends unter den Teilnehmern verkauft. Nicht jedes Los gewinnt, aber dennoch ist jeder Loskauf ein Gewinn für sich - schließlich geht der vollständige Erlös an jeweils drei wohltätige und gemeinnützige Projekte, die Unterstützung benötigen. Die Projekte selbst werden aus den regionalen KVD Service-Treffen heraus vorgeschlagen.

In diesem Jahr konnte ein Rekordergebnis erzielt werden: Erstmals wurden alle 1000 Lose der Tombola verkauft, so dass alleine dadurch 10.000 Euro zusammenkamen.

Hinzu kamen Einzelspenden der drei Finalisten um den renommierten KVD Service-Management-Preis: Die drei Teilnehmer Kerim Ispir (RE'FLEKT GmbH), Darno Ketterer (Bosch Cognitive Services) und Frank Lagemann (Greengate AG) verzichteten auf ihre Gewinnprämien und stellten so weitere 3.500 Euro für den guten Zweck zur Verfügung. Markus Eckstein von ME Weiterbildung - die Spezialisten GmbH, langjähriger Aussteller und Mitglied im KVD Förderkreis, stiftete anlässlich des zehnjährigen Bestehens seines Unternehmens zusätzliche 4.800 Euro. Durch weitere Einzelspenden von Bosch Cognitive Services und RE'FLEKT summierte sich der Gesamtwert der Großspende auf 18.900 Euro.

Alle drei in diesem Jahr ausgewählten Spenden-Projekte erhalten so jeweils stolze 6.300 Euro:

Kleine Herzen Hannover e. V. - Hilfe kranke Kinderherzen
www.kleineherzen.de, Spendenkonto:
Sparkasse Hannover | IBAN DE82 2505 0180 0900 4504 01 |
BIC SPKHDE2HXXX | Stichwort "Kriseninterventionshelfer"

Der Wünschewagen Nordrhein-Westfalen . ASB Regionalverband Ruhr
www.wuenschewagen.de/rhein-ruhr, Spendenkonto:
Bank für Sozialwirtschaft | IBAN DE79 3702 0500 0007 2708 00 |
BIC BFSWDE33XXX | Stichwort "Wünschewagen"

VOR-TOUR der Hoffnung e. V. - rollt für krebskranke und hilfebedürftige Kinder
www.vortour-der-hoffnung.de, Spendenkonto:
VR-Bank Neuwied-Linz eG | IBAN DE61 5746 0117 0000 9995 55
SWIFT-BIC: GENODED1NWD

Der KVD unterstützt Fach- & Führungskräfte bei der Gestaltung ihres technischen Kundendienstes. Über Netzwerkveranstaltungen, Aus- und Weiterbildungen sowie die Einbindung neuester Forschungsergebnisse erhalten Mitglieder einen entscheidenden Wissens- und Marktvorsprung.

Mitglieder sorgen bei Spenden-Tombola für Rekordergebnis

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Servicequalität: Online-Beschwerden nur in zwei von drei Fällen möglich

News   •   Nov 22, 2018 09:37 CET

Zwar zeigen nahezu alle Unternehmen auf ihren Webseiten Informationen über ihre Produkte oder Dienstleistungen an, allerdings bieten nur zwei von drei Unternehmen die Möglichkeit, Beschwerden und Reklamationen zur weiteren Bearbeitung online entgegen zu nehmen. Hierbei gibt es deutliche Unterschiede je nach Unternehmensgröße, wie eine Untersuchung von Bitkom zeigt.

Die Transformation beginnt im Kopf und nicht im Computer

Blog-Einträge   •   Nov 20, 2018 09:26 CET

Neuer Beitrag im KVD SERVICEBLOG ...

Too big to use: Service-Unternehmen mit vielen Datenquellen überfordert

News   •   Nov 15, 2018 09:25 CET

Fast jedes zweite Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz hat ein Big-Data-Problem, heißt es in der BI & Analytics-Studie biMA® 2017/18: Nur in acht Prozent werden unternehmensweit unterschiedlichste Datenquellen, inklusive Daten anderer Organisationen, zur Entscheidungsfindung genutzt. Bei 44 Prozent ist dieses Ziel teilweise erreicht. Viele Unternehmen verzetteln sich im Umgang und der systematischen Einbindung der Daten unterschiedlicher Herkunft. Vier von zehn klagen über fachliche Defizite, Daten für weiterführende Analysen einzusetzen. Die Folge: fehlende Wertschöpfung aus den Analytics-Investitionen.

Mit neuen technischen Möglichkeiten (Advanced Analytics) rückt die Vorhersage der Zukunft unter Einbeziehung differenzierter Datenquellen in den Fokus der Unternehmen. Viele digitale Dienstleistungen basieren auf künstlicher Intelligenz und Machine Learning. Dazu zählen beispielsweise Prognosen, wie sich Kunden und Märkte verhalten werden, um die Produktion zu steuern. Zudem wollen längst nicht mehr nur Online-Händler ihren Kunden Produkte empfehlen oder Alternativen zeigen, wenn das Wunschprodukt gerade nicht verfügbar ist. Algorithmen werten dazu viele Millionen von Datensätzen aus. Diese stammen aus einer steigenden Anzahl von Datenquellen, zum Beispiel Geo-, Social-Media- und Sensordaten.

Knackpunkt bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und Serviceleistungen ist weniger die technische Analysepower, sondern die fehlende fachliche Verwertung. 43 Prozent der befragten Unternehmen haben Schwierigkeiten, aus Daten Wissen und Erkenntnisse abzuleiten und im Ergebnis Mehrwert durch Information zu schaffen. Mehr als jedes vierte Unternehmen (27 Prozent) sieht Nachholbedarf bei der Integration und Verknüpfung von Daten in die fachliche Arbeit. Im Ergebnis verpuffen die Informationen, oder Unternehmen ziehen die falschen Schlüsse.

Von der Strategie, möglichst viele Datenquellen und Datensätze zu nutzen, rücken einige Unternehmen mittlerweile ab. Firmen wie die Bank Goldmann Sachs und E-Commerce-Konzern Otto äußern sich, dass es beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Machine Learning eher darum geht, die richtige Auswahl an Daten zu haben, die aber vollkommen verstanden wird. Andere Unternehmen setzen auf neue Konzepte wie Data-Thinking - eine Methode, die das Design-Thinking mit der Datenanalyse und dem Data-Mining kombiniert. Die Beispiele zeigen, dass in vielen Branchen gerade ein Umdenken einsetzt, weg von Big Data-, hin zu Smart Data-Strategien. Auch das zeigt die BI & Analytics-Studie biMA® 201/18 von Sopra Steria Consulting in Zusammenarbeit mit dem Business Application Research Center (BARC).

"Es geht nicht darum, Weltmeister im Anzapfen möglichst vieler Datenquellen zu werden", sagt Lars Schlömer, Leiter BI & Analytics bei Sopra Steria Consulting. "Nicht Datenmenge und -qualität entscheiden über die Güte datengetriebener Geschäftsmodelle, sondern das fachliche sowie analytische Know-how, mit den Daten etwas Wertschöpfendes anzustellen. Es kommt darauf an, qualifizierte Teams aus Data Scientists und Fachspezialisten zusammenzubringen, die in einer agilen Arbeitsumgebung systematisch Anwendungsfälle identifizieren und erschließen und die die Frage nach den tatsächlich benötigten Daten mit beantworten", sagt Schlömer.

Fast jedes zweite Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz hat ein Big-Data-Problem: Nur in acht Prozent werden unternehmensweit unterschiedlichste Datenquellen, inklusive Daten anderer Organisationen, zur Entscheidungsfindung genutzt. Bei 44 Prozent ist dieses Ziel teilweise erreicht, heißt es in der BI & Analytics-Studie biMA® 2017/18 von Sopra Steria Consulting.

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