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Service-Verband KVD e. V. spendet für soziale Projekte

Pressemitteilungen   •   Dez 15, 2017 10:47 CET

Großes Engagement des Service-Verband KVD e. V.: Der Verband hat zum Jahresende 8.875,50 Euro für soziale Zwecke gespendet. 7.375,50 Euro davon sind bei der traditionellen Spenden-Tombola beim jährlichen KVD Service Congress zusammengekommen. ​Die restlichen 1.500,- Euro sind durch den Verzicht des Verbandes auf Weihnachtsgeschenke erlöst worden. Die Spenden wurden jetzt übergeben.

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Startschuss für drei weitere Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren

News   •   Dez 14, 2017 09:15 CET

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries: "Mit dem Start der drei neuen Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren haben wir unser Ziel erreicht, ein bundesweit flächendeckendes Unterstützungsnetzwerk für den Mittelstand zu schaffen. Nur zwei Jahre nach dem Start des ersten Kompetenzzentrums stehen unseren Unternehmen in Deutschland nun insgesamt 22 Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren zur Seite. Mit viel aktuellem Know-How sowie Anschauungs- und Erprobungsmöglichkeiten bieten sie den Unternehmen Digitalisierung zum Anfassen. So wird der Mittelstand für die Chancen und Herausforderungen im digitalen Zeitalter fit gemacht."

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum "Textil-vernetzt" wird mittelständische Unternehmen der Textilindustrie und des Textilmaschinenbaus dabei unterstützen, ihre "digitale Fitness" zu erhöhen. Eine Geschäftsstelle in Berlin und vier Schaufenster in Aachen, Chemnitz, Denkendorf und Stuttgart widmen sich unter anderem technischen Textilien beziehungsweise textilen Werkstoffen, die als "Enabling Technologies" Anwendung finden. Dazu zählen Faserverbundwerkstoffe, die unter anderem im Automobilbau sowie in der Luft- und Raumfahrt verarbeitet werden, ebenso wie Intelligente Textilien. Diese erfassen beispielswiese Daten des menschlichen Körpers, der Umgebung oder eines Bauteils und gewinnen in der Gesundheits- und Bauwirtschaft immer mehr an Bedeutung.

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum "IT-Wirtschaft" wird die mittelständische IT-Wirtschaft und Start-ups zusammenführen und vernetzen. Über Konsortien und Kooperationen sollen interoperable all-in-one IT-Lösungen für KMU angeboten werden. Das Zentrum ist bundesweit über Online-Plattformen und Konsortienregister sowie in vier regionalen Stützpunkten in Berlin, Aachen, Kassel und Karlsruhe aktiv. Es unterstützt KMU der IT-Branche in Hinblick auf IT-Sicherheit und Datenschutz, Technologie-Scouting, Software Ergonomie und Digitale Geschäftsmodelle sowie bei der Entwicklung offener Standards und systematischer Softwarelösungen.

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum "Usability" nimmt die Benutzerfreundlichkeit (Usability) und positive Nutzererlebnisse von IT-Lösungen (User Experience) in den Fokus. Bundesweite Angebote sowie vier Anlaufstellen in Berlin, Stuttgart, Mannheim und Hamburg bieten den KMU Unterstützung beim Einsatz von Usability und User-Experience (UUX) optimierten Produkten.

Die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries, hat drei weitere Mittelstand 4.0-Kompetenzzentren an den Start gebracht. Die Zentren "Textil-vernetzt", "IT-Wirtschaft" und "Usability" bauen das bundesweite Netzwerk für die Digitalisierung von kleinen und mittleren Unternehmen weiter aus, das das Bundeswirtschaftsministerium seit Dezember 2015 fördert.

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Dem Xerox-Bug auf der Spur: "Traue keinem Scan, den du nicht selbst gefälscht hast"

Blog-Einträge   •   Dez 12, 2017 09:30 CET

Vor vier Jahren entdeckte Kriesel zufällig, dass Xerox Scankopierer aus Xerox Workcentern beim Scannen Zahlen und Buchstaben einfach so durch andere ersetzten. Dadurch kann es zu mitunter eklatanten Fehlern beim Abscannen von Dokumenten kommen. Um den Grund gleich vorweg zu nehmen: Aufgrund eines Kompressionsfehlers in der Scansoftware ersetzten die Xerox Scandrucker bei ihren Scans ähnlich aussehende Zahlen und Buchstaben - so wurde beispielsweise aus einer Sechs eine Acht. Nicht immer - aber oft genug, um Zahlenreihen zu verfälschen.

David Kriesel kontaktierte zunächst den Support den Xerox und erhielt keine hilfreiche Antwort. "Wer sich auf den Support verlässt, ist verlassen", konstatierte Kriesel in seinem kurzweiligen Vortrag auf dem Congress. Was tun? Klar: Er veröffentlichte seine Entdeckungen in seinem Blog und es dauerte nicht lange, bis sich die medialen Wellen überschlugen. Immer mehr selbst betroffene Leser meldeten sich bei David Kriesel. Wurde seine Entdeckung zunächst nur auf fachinternen Websites geteilt, interessierten sich nach kurzer Zeit auch die Massenmedien für das Xerox Problem, darunter BBC, The Economist, ABC News und andere. "Ab da wurde es für Xerox PR-technisch auch richtig teuer". Und gleichzeitig stieg bei David Kriesel die Nervosität: "Ich bin mehr als einmal nachts aufgestanden, um zu überprüfen, ob ich das wirklich alles korrekt wiedergegeben habe, oder ob ich mich angreifbar mache." Ihm ist es wichtig zu betonen, dass er zu keinem Zeitpunkt dem Druckkonzern schaden wollte, aber eine adäquate Reaktion seitens der Firma das Problem zu beheben, blieb auch weiterhin aus. Erst nach vier Tagen - und das ist im medialen Sturm eine lange Zeit - begann die direkte Kommunikation mit Xerox. Nach einigem Hin und Her entwickelte Xerox einen Patch, der den Fehler beheben sollte. Wie sich herausstellte, war der Fehler bereits acht Jahre im Umlauf. David Kriesel und Xerox trennten sich nicht im Streit, im Gegenteil: Die Zusammenarbeit wurde konstruktiv. Xerox wusste die Arbeit des deutschen Informatikers zu schätzen und bedankte sich bei ihm, dass er den Bug in seiner Tragweite erfasst hatte.

Autor: Michael Braun, Kundendienst-Verband Deutschland e. V.

"Traue keinem Scan, den du nicht selbst gefälscht hast" - ein Satz, den Blogger David Kriesel geprägt hat. Er wurde vom KVD für den Service Congress 2017 engagiert, einem Treffen von Entscheidern aus dem Service - interessantes Forum für ein solches Thema. Kriesel nahm gewissermaßen mal die Kundensicht ein und präsentierte seine Erfahrungen mit dem amerikanischen Großunternehmen Xerox.

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ZEW-Studie: Einsatz von Big Data in Unternehmen verspricht mehr Markterfolg für Innovationen

News   •   Dez 11, 2017 13:35 CET

Zu diesem Ergebnis kommt eine empirische Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim.

Die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen dem Einsatz von Big Data auf Unternehmensebene und unternehmerischer Innovationsaktivität basiert auf einer groß angelegten Umfrage unter 2.706 Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes und des Dienstleistungssektors in Deutschland. Bislang existiert keine Forschungsarbeit, die sich in dieser Größenordnung in der Bundesrepublik mit dem Thema Big Data beschäftigt.

Die Verfügbarkeit von Big Data verändert nachhaltig die Entscheidungen von Unternehmen mit Blick auf ihre Kunden/-innen beziehungsweise Kundeninformationen sowie ihre Endprodukte. Beispielsweise kann es sich für Unternehmen auszahlen, das Feedback von Kunden/-innen aus sozialen Netzwerken im Produkt- und Innovationsprozess zu berücksichtigen. Big Data weist dabei in Abgrenzung zu herkömmlichen Daten und Technologien drei Kernmerkmale auf: die enorme Menge an Daten, die zur Verfügung steht, die Unterschiede an Informationen, die sich aus diesen Daten speisen, sowie die Geschwindigkeit, mit der die Daten auf Unternehmensebene verarbeitet werden können.

"Der Innovationsprozess in Unternehmen ist oftmals mit hoher Unsicherheit und hohen Kosten bei Forschung und Entwicklung verbunden", sagt Steffen Viete, Wissenschaftler im ZEW-Forschungsbereich "Digitale Ökonomie" und einer der Autoren der Studie. Big Data eröffnet Unternehmen nun aufgrund der Fülle von Informationen neue Entscheidungswege, was für den Innovationsprozess sehr vorteilhaft sein kann: Die gezielte Analyse und der strategische Einsatz von Big Data in Unternehmen gehen damit einher, dass diese Unternehmen mit höherer Wahrscheinlichkeit innovieren und auch einen höheren Umsatz durch neue Produkte und Dienste generieren.

"Wissen, das Unternehmen aus der Nutzung von Big Data ziehen, birgt das Potenzial, Innovationen schneller und kosteneffizienter auf den Markt bringen zu können oder als Grundlage von Innovationen zu dienen", fasst Steffen Viete die zentralen Erkenntnisse der Studie zusammen.

Die Verwendung großer Datenmengen in Unternehmen geht mit mehr Produktinnovationen und einer höheren Innovationsintensität der Unternehmen einher. Entsprechend erfolgreich sind Unternehmen mit ihren Big-Data-basierten Innovationen am Markt - vorausgesetzt, die Unternehmen investieren hinreichend in die IT-Kenntnisse ihrer Beschäftigten.

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60 neue Typisierungen dank der Spende des KVD

News   •   Dez 08, 2017 10:20 CET

Im beschaulichen Weingarten sorgt seit mehr als 20 Jahren eine besondere Initiative für Aufmerksamkeit. Es ist blut.eV, oder in der Langfassung „Bürger für Leukämie- und Tumorerkrankte“. Der KVD möchte bei dieser wichtigen Arbeit helfen – ein Teil des Erlöses der Spenden-Tombola im Rahmen des KVD Service Congress geht deswegen an den blut.eV.

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Von Klonen und Mutanten. Wie führe ich 3D Druck im Unternehmen ein?

Blog-Einträge   •   Dez 06, 2017 17:01 CET

3D Druck – ist das was für mein Business? Es gibt sicher kaum einen Verantwortlichen in Service, Logistik und Produktion, der sich diese Frage noch nicht gestellt hat. Ja, wie steht’s denn nun mit dieser Technologie? Und: Brauche ich einen gewissen Change in meiner Organisation, um 3D Druck auch etablieren zu können? Stefanie Brickwede, Geschäftsführerin vom Netzwerk Mobility goes Additive bei der Deutschen Bahn AG hat in ihrem Vortrag „Von Klonen und Mutanten. Wie führe ich 3D Druck im Unternehmen ein“ auf dem 37. KVD Service Congress einige Antworten geliefert.

Die Bahn nutzt den 3D Druck vor allem in der Ersatzteillogistik. Als die neue Technologie eingeführt werden sollte, besuchte das Team um Stefanie Brickwede die 40 wichtigsten der insgesamt 140 Werkstätten der Bahn in Deutschland. Dort konnte man dem 3D Druck nicht viel abgewinnen. Die Kollegen in den Werkstätten hatten alle diese Plastikspielereien im Kopf, die man sich gemeinhin unter 3D Druck vorstellt, meinte Stefanie Brickwede. Gemeinsam mit den Werkstattteams vor Ort wurde überlegt, unter welchen Kriterien 3D Druck Sinn macht. Neben der Größe, der Komplexität und dem Material ist beispielsweise die Anzahl der Teile ein wichtiges Kriterium. Was Brickwede gleich klarstellte, ist, dass wenn man große Mengen hat und viel machen will, 3D Druck gleich vergessen könne.

Das erscheint logisch: Viel zu teuer, wenn man die reinen Produktionskosten mit herkömmlichen Herstellungsverfahren vergleicht. Aber: Wenn man nur wenige Teile hat und eventuell erst Werkzeuge fertigen müsste, um sie herzustellen – dann macht 3D Druck plötzlich Sinn. Der Clou: Man kann völlig werkzeugfrei loslegen. Das Hauptkriterium bei der Bahn für 3D Druck aber ist vor allem die Verfügbarkeit. Besonders wenn ältere Züge, die seit über 40 Jahren in Betrieb sind, Ersatzteile benötigen, hat sich der 3D Druck als effiziente, schnelle Lösung etabliert. Ein Beispiel: In alten Reisezugwagen hat die Bahn die Mantelhaken in den Abteilen im 3D Druckverfahren in kleiner Menge produzieren lassen. Seither sind weitere Ersatzteile hinzugekommen, zum Beispiel am Motorblock von IC-Zügen, Kopfstützen und die sogenannte Sandtreppe, die reibungsloses Anfahren der Züge gewährleistet.

Im Jahr 2015 wurden zehn Teile im 3D Druck hergestellt, ein Jahr später waren es schon 1000 – und im kommenden Jahr rechnet Stefanie Brickwede mit rund 15.000 3D-gedruckten Teilen. Verwendet werden unterschiedlichste Materialien: Kunststoff, Titan, Eisen, Aluminium und mehr. Um diesen Prozess voranzubringen setzt die Bahn auf heterogene Teams. Visionäre Ideengeber treffen auf rationale Ingenieure. Auch das ist Change Management: Raus aus der Komfort-Zone. Es gibt Projektpaten statt einen vorstandsnahen Lenkungskreis und agiles Arbeiten statt starre Strukturen.

Bei all den 3D Druckteilen, die die Deutsche Bahn mittlerweile in ihre Ersatzteillogistik integriert hat, verfügt sie über keinen einzigen eigenen 3D Drucker. Die Ausführung erfolgt komplett über Dienstleister. In diesem Zusammenhang wurde im vergangenen Jahr das Netzwerk Mobility goes Additive gegründet, in dem mittlerweile 50 Mitgliedsunternehmen aus der gesamten Wertschöpfungskette organisiert sind. Das Netzwerk hat sich neben der Zusammenarbeit vor allem auch der Zertifizierung und vor allem der Aus- und Weiterbildung neuer Fachkräfte verschrieben.

Die Frage nach dem 3D Druck für das eigene Unternehmen ist neben dem Anwendungsfall also vor allem eine organisationale Frage: Welche Bauteile eignen sich für das Verfahren. Und: Welche Leistungen kann oder muss ich selbst erbringen? Und speziell für Dienstleister: Mit welchen Verfahren und Lösungen kann ich neue Geschäftsmodelle entwickeln? Das dürfte der spannende Markt der nächsten Jahre werden.

Autor: Michael Braun, Kundendienst-Verband Deutschland e.V.

3D Druck – ist das was für mein Business? Es gibt sicher kaum einen Verantwortlichen in Service, Logistik und Produktion, der sich diese Frage noch nicht gestellt hat. Ja, wie steht’s denn nun mit dieser Technologie? Stefanie Brickwede, Geschäftsführerin vom Netzwerk Mobility goes Additive bei der Deutschen Bahn AG hat in ihrem Vortrag auf dem 37. KVD Service Congress einige Antworten geliefert.

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VDMA: Anstieg bei Auftragseingang und Umsatz der Elektrischen Automation

News   •   Dez 04, 2017 15:52 CET

Der Anlagen- und Maschinenbau kann sich freuen: Nach den vorliegenden Zahlen für die ersten neun Monate sind im Jahr 2017 sowohl der Auftragseingang mit plus 14 Prozent als auch der Umsatz mit plus 13 Prozent deutlich angestiegen. „Der anhaltende Aufwärtstrend in der Elektrischen Automation wird sich auch im nächsten Jahr fortsetzen“, erklärt Peter Früauf, stellvertretender Geschäftsführer im VDMA Elektrische Automation.

In den Bereichen Auftragseingang und Umsatz wird das Gesamtjahr 2017 einen Zuwachs im zweistelligen Bereich zeigen. Die größten Impulse kamen aus dem Ausland (Auftragseingang und Umsatz jeweils plus 16 Prozent), wobei der Wirtschaftsraum außerhalb der Euro-Zone mit jeweils plus 19 Prozent starke Impulse lieferte. Alle Teilbereiche in der Elektrischen Automation zeigen deutlich nach oben. Der Bereich Sensorik weist eine Steigerung des Auftragseingangs von plus 12 Prozent und einen Umsatzzuwachs von 11 Prozent auf, die Steuerungstechnik verbucht plus 3 Prozent im Auftragseingang und plus 9 Prozent im Umsatz. Vor allem der Bereich Sonstige Erzeugnisse überzeugt mit einem Auftragseingang von plus 27 Prozent sowie einem Umsatzzuwachs von mehr als 20 Prozent. Impulse kommen auch aus China. Dort hat der VDMA Elektrische Automation seine Aktivitäten intensiviert. „Anfang November gab es erstmals in Shanghai ein Management-Meeting der in China aktiven Mitgliedsfirmen. Dieser erfolgreiche Dialog wird in den kommenden Jahren fortgesetzt“, sagt Rainer Glatz, Geschäftsführer im VDMA Elektrische Automation. Die Branche erwartet für 2018 ebenfalls einen Anstieg, der vergleichbar zu den vergangenen Jahren sein dürfte. 

Der Anlagen- und Maschinenbau kann sich freuen: Nach den Zahlen für die ersten 9 Monate sind im Jahr 2017 sowohl der Auftragseingang mit plus 14 Prozent als auch der Umsatz mit plus 13 Prozent deutlich angestiegen. „Der anhaltende Aufwärtstrend in der Elektrischen Automation wird sich auch im nächsten Jahr fortsetzen“, erklärt Peter Früauf, stellv. Geschäftsführer im VDMA Elektrische Automation.

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IFS-Studie: Viele Fertigungsunternehmen nutzen die Chancen Service-orientierter Geschäftsmodelle noch nicht

News   •   Dez 01, 2017 08:21 CET

Um die digitale Reife von Unternehmen zu ermitteln, hat der KVD-Förderkreispartner IFS eine weltweite branchenübergreifende Digital-Change-Studie durchgeführt. Nun veröffentlicht IFS die branchenspezifische Auswertung der Untersuchung für die Fertigungsindustrie. Ein zentrales Ergebnis der Auswertung: Die globale Fertigungsindustrie scheint insgesamt eine digital reife Branche zu sein.

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Service-Champions befassen sich intensiv mit Datennutzung und -potenzialen

Pressemitteilungen   •   Nov 30, 2017 10:00 CET

Service-Champions befassen sich intensiv mit den Potenzialen und Möglichkeiten der Datennutzung im Service. Sie haben bereits verschiedene unternehmerische und organisationale Vorkehrungen getroffen, um aus Daten Ertrag zu erzielen. Wie genau sie dies anstellen, dazu liefert die 11. KVD-Service-Studie Antworten, die gerade offiziell vorgestellt wurde.

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Arbeit heißt Probleme lösen – auch in der Zukunft?

Blog-Einträge   •   Nov 29, 2017 09:25 CET

Erik Händeler war der Eröffnungsredner auf dem diesjährigen KVD Service Congress. Und er hatte gute und schlechte Nachrichten in seiner Keynote „Die Geschichte der Zukunft – Sozialverhalten heute und der Wohlstand von morgen“ dabei. Um mit einer guten zu beginnen: Uns wird niemals die Arbeit ausgehen. Arbeit heißt Probleme lösen. Damit setzte sich der Wirtschaftswissenschaftler all jenen Pessimisten entgegen, die in der steigenden Technisierung und Digitalisierung von Arbeitsprozessen den Verlust der Arbeit für einen Großteil der Menschen sehen.

Aber, um das deutlich zu sagen: Um weiterhin Wohlstand zu garantieren, muss sich die Arbeitskultur ändern. Da kann man ihm nur zustimmen: Trotz derzeitigem wirtschaftlichen Booms können die kommenden Jahre unbequem werden. Der Grund: Eine wichtige Ressource – eben der gute Mitarbeiter – wird knapp. Grundlage von Erik Händelers Ausführungen sind die Gedanken des russischen Ökonomen Nikolai Kondratieff, der Ende der 1930er Jahre die Theorie der langen Konjunkturwellen formulierte. Er ging davon aus, dass die Weltkonjunktur in langen Wellen schwankt: Am Beginn jedes Wirtschaftsaufschwungs steht auf der einen Seite eine umgreifende, neue Technologie, die nur deshalb entwickelt wird, weil ein Produktionsfaktor zu knapp wird und daher der Produktivitätsfortschritt fehlt. Diese Knappheit an bestimmten Produktionsfaktoren bezeichnet Händeler als „ökonomischen Flaschenhals“. Händeler gehört zu der Fraktion, die glaubt, dass der Mangel an Gesundheit der ökonomische Flaschenhals ist, der uns zur Veränderung zwingt. Daher sei es bei allen technischen Innovationen vor allem wichtig, künftig in den Faktor Mensch zu investieren. Letztlich bestimmten wir mit unserem heutigen Sozialverhalten und unserer Ethik den Wohlstand von morgen - so Händelers Ausführungen.

Sein Standpunkt: Wohlstand hängt von Produktivität ab: Nur weil wir produktiver werden, ist Wirtschaftswachstum überhaupt möglich. Je komplexer alles werde, desto mehr sei man auf das Wissen und die Erfahrung anderer angewiesen, um die Produktivität zu steigern. Die Ethik des Erfolges beinhalte etwa eine dienende Kultur statt interner Machtkämpfe. Auch müssten das gesamte Organisationswissen mobilisiert und für alle Mitglieder verfügbar sein, statt eine Person oder Sichtweise von vornherein zu verabsolutieren. Darüber hinaus sollten Konflikte fair geklärt werden statt sie zu unterdrücken oder gewaltsam auszufechten. Für die Arbeitswelt der Zukunft zählten laut Händeler Planen, Beraten, Entwickeln und Probleme lösen zu den wichtigsten Aufgaben. Und lebenslanges Lernen und Weiterbilden. Die traditionell herrschende Erwerbsbiografie sieht Erik Händeler als überholt an: Wir werden durchschnittlich 90 Jahre alt. Da können wir nicht mit 60 Jahren in Rente gehen. Ziel muss es sein, weniger zu arbeiten, um ein Leben lang arbeiten zu können. Und das sei besonders im Kundendienst wichtig: Die Kunden werden auch immer älter. Da brauchen wir auch ältere Mitarbeiter, die sich mit den Kunden auf Augenhöhe unterhalten können.

Autor: Michael Braun, Kundendienst-Verband Deutschland e. V.

Erik Händeler war der Eröffnungsredner auf dem diesjährigen KVD Service Congress. Und er hatte gute und schlechte Nachrichten in seiner Keynote „Die Geschichte der Zukunft – Sozialverhalten heute und der Wohlstand von morgen“ dabei. Um mit einer guten zu beginnen: Uns wird niemals die Arbeit ausgehen. Arbeit heißt Probleme lösen.

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Berufsverband für Service-Leiter, Service-Experten und Nachwuchskräfte im Kundendienst und Service in den unterschiedlichsten Branchen

Der KVD unterstützt Fach- & Führungskräfte bei der Gestaltung ihres professionellen Kundendienstes. Über Netzwerkveranstaltungen, Aus- und Weiterbildungen sowie die Einbindung neuester Forschungsergebnisse erhalten Mitglieder einen entscheidenden Wissens- und Marktvorsprung.

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