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VDMA: Mobilität von morgen benötigt zwingend Technologieoffenheit

News   •   Apr 16, 2019 10:35 CEST

Vom Fahrrad bis zum Containerschiff: In der Antriebstechnik wird auch künftig eine Vielfalt von Technologien benötigt. Der Maschinenbau treibt die Entwicklung aller Antriebsarten voran, auch in der Elektromobilität. Deren Attraktivität steigt - benötigt wird aber zwingend eine Technologieoffenheit, sagt der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA).

Die Mobilität der Menschen wandelt sich - "aber dieser Wandel darf nicht allein durch Regulierung und Grenzwerte für eine Industrie gelenkt werden. Für eine zukunftsfähige Mobilität ist der Einsatz der richtigen Technologie entscheidend. Nur so lassen sich die Herausforderungen in unterschiedlichen Anwendungsbereichen vom Fahrrad über mobile Maschinen bis hin zum Containerschiff meistern", heißt es beim Branchenverband VDMA.

"Eine Betrachtung in schwarz-weiß ist mit Blick auf den Wandel der Mobilität weder hilfreich noch realistisch. Mit Grenzwerten kann man den Bogen auch überspannen, zum Nachteil für die Menschen und ihre Arbeitsplätze. Das Spektrum der Antriebstechnologie für die Mobilität von morgen ist größer, als viele denken. Synthetische Treibstoffe aus erneuerbaren Energien zum Beispiel bieten völlig neue Möglichkeiten für den Wandel ds Antriebs. Zudem sind sie notwendiger Baustein einer Sektorkopplung in der Energiewirtschaft", betont Hartmut Rauen, stellvertretender VDMA-Hauptgeschäftsführer.

Der Maschinenbau als klassische Querschnittsbranche fordert daher eine technologieoffene Politik: "Wenn man die Vielfalt von Mobilität vor Augen hat, für die zukunftsfähige Antriebe notwendig sind, dann führt kein Weg an Technologieoffenheit vorbei", sagt Rauen. Der Maschinenbau nehme in allen relevanten Technologien eine zentrale Rolle in der Entwicklung der Mobilität von morgen ein: Elektro- und Wasserstoffantrieb, Batteriezelle, Effizienz und Umweltverträglichkeit des Verbrennungsmotors sowie die Entwicklung synthetischer Kraftstoffe aus grünem Strom. "Der Maschinenbau ist technologischer Lösungsgeber mit seinen Produktionstechnologien und das gilt auch für den Wandel der Mobilität", bekräftigt Rauen.

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