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Volkswagen: Konzernforschung für sichere Mobilität

News   •   Okt 02, 2019 13:11 CEST

Die Volkswagen Konzernforschung hat sich restrukturiert und positioniert: Unter dem neuen Namen „Volkswagen Group Innovation“ steht ein internationaler, ganzheitlicher Forschungsansatz im Mittelpunkt – mit geteilten Verantwortlichkeiten in den neuen Innovation Centern. Die Ausrichtung in den Innovationsfeldern künstliche Intelligenz, Augmented Reality, Festkörperenergiesysteme sowie autonomes Fahren ist Treiber dieses Turnarounds, der als Transformationsinitiative mit der Volkswagen Strategie TOGETHER 2025+ erfolgt.

„Mit der ganzheitlichen Neuausrichtung als Volkswagen Group Innovation mit unseren Centern in Europa, Asien und den USA justieren und bündeln wir die Innovationsaktivitäten im Unternehmen. Das erweitert unseren klassischen Forschungsfokus, lässt uns weltweite und regionale Schlüsseltechnologien und Disruptionen besser und eindeutiger erkennen und antizipiert noch schneller die Bedürfnisse unserer heutigen und zukünftigen Kunden“, sagt Dr. Axel Heinrich, Leiter Volkswagen Group Innovation.

Unter dem Schirm der Volkswagen Group Innovation werden alle Forschungs- und Innovationsaktivitäten der Center California, Europe und Asia gebündelt. Dadurch sollen Synergien entstehen, die dem Volkswagen Konzern bei der Weiterentwicklung zum zukunftsweisenden Mobilitätsdienstleister Erkenntnisse liefern sollen.

Zusammen mit dem kalifornischen Technologieunternehmen QuantumScape möchte der Volkswagen Konzern den Weg für noch leistungsfähigere Batterien ebnen. Ziel ist die Großserienproduktion von Festkörperbatterien bis zum Jahr 2025. Volkswagen hat in das neu gegründete Gemeinschaftsunternehmen 100 Millionen US-Dollar investiert und wird damit zum größten Anteilseigner. „Wir sind überzeugt, dass die höhere Reichweite, die kürzeren Ladezeiten und die gegebene Sicherheit der Feststoff-Technologie der Schlüssel für die nächste Generation elektrischer Antriebe sein wird“, sagt Dr. Axel Heinrich.

Neben der Festkörperbatterie entwickelt Volkswagen in Kooperation mit der renommierten US-Elite-Universität Stanford auch die Brennstoffzelle weiter. Um den Prozess und die Kosten effizienter zu gestalten, wird die eingesetzte Edelmetallmenge reduziert. Aufgabe von Group Innovation ist es, den Weg für die massentaugliche Produktion zu ebnen. Der Schwerpunkt der Innovationsaktivitäten liegt nicht mehr nur auf der Stärkung der aktuellen Kernkompetenzen der Forschung. Faktoren wie globale Vernetzung und die Entwicklung ganzheitlicher und abteilungsübergreifender Disziplinen werden weiter ausgebaut, um eine nachhaltige Transformation voranzutreiben. 

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