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KVD-Service-Studie zeigt: Bedeutung von wissensintensiven Dienstleistungen steigt stark an

Pressemitteilung   •   Feb 01, 2019 15:41 CET

Kunden fordern zunehmend individuellere Dienstleistungen von Unternehmen. Diese marktseitige Forderung führt zu immer komplexerem und differenzierteren Dienstleistungsangeboten. Die KVD-Service-Studie zeigt an dieser Stelle: Es werden vor allem wissensintensive Dienstleistungen sein, deren Bedeutung in Zukunft stark ansteigen wird. Die Konsequenz: Traditionelle Dienstleister werden ihr Leistungsangebot zukünftig um neue Services ergänzen müssen.

In der Betrachtung des Leistungsangebots von Serviceunternehmen zeigt die KVD-Service-Studie einen Trend zur Breite. Dabei unterschieden sich die erbrachten Leistungen häufig sowohl in ihrer Komplexität als auch in ihrer Profitabilität. Generieren einige Leistungen überdurchschnittlich viel Marge, decken andere gerade einmal die Kosten, die zur Ausführung benötigt werden. "Durch eine gezielte Befragung nach den Ertragspotenzialen im Service wurden derzeit und zukünftig lukrativsten Dienstleistungen identifiziert und gleichzeitig die Bedeutung einiger ausgewählter Leistungen", erklärt KVD-Geschäftsführer Markus Schröder, gleichzeitig Mitherausgeber der KVD-Service-Studie.

"Großen Stellenwert haben heute und zukünftig für die meisten Unternehmen die klassischen industriellen Servicedienstleistungen", erläutert Markus Schröder. Diese sind Reparaturen und Störfallbeseitigungen, Wartungen und Inspektionen sowie das Ersatzteilgeschäft. Sie behalten ihre Spitzenpositionen. "Es zeigt sich hingegen deutlich die Erwartung, dass die Bedeutung von wissensintensiven Dienstleistungen, wie Beratung sowie Schulung und Weiterbildung, in der Zukunft stark ansteigen wird. Die Relevanz von Finanzdienstleistungen als auch des Verkaufs von gebrauchten Maschinen wird im Vergleich als sehr gering eingeschätzt. "Traditionelle Dienstleister werden ihr Leistungsangebot zukünftig um neue Services ergänzen", erklärt der KVD-Geschäftsführer.

Es lohnt sich auch ein Blick in die Zahlen zum zusätzlich abgefragten Vertragsgeschäft: Hier zeigt sich, dass lediglich 28 Prozent der befragten Unternehmen mindestens 25 Prozent ihres Umsatzes mit vertraglich fixierten Dienstleistungsvereinbarungen erwirtschaften. "Die vertraglich gesicherten Serivceumsätze können einen verlässlichen Teil des Servicegeschäfts bilden", sagt Markus Schröder, "Wartungs- oder Garantieverträge, Service-Level-Agreements oder andere langfristige Serviceverträge bilden einen konstanten Erlösstrom für die Unternehmen ab. Auf diese Weise unterstützen sie darüber hinaus dabei, die sehr dynamischen Einsatzzeiten besser zu planen und Kunden proaktiv an sich zu binden. Gesicherte Zahlungsströme, langfristigere Kundenbeziehungen oder reduzierte Kostenfaktoren sind mögliche Vorteile von vertraglich gesicherten Umsatzanteilen." Im vergangenen Jahr haben 49 Prozent der Unternehmen keinen oder nur einen sehr geringen Anteil (bis zu 10 Prozent) ihres Umsatzes durch Rahmenverträge erzielt. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass 51 Prozent der befragten Unternehmen 90 Prozent und mehr ihres Serviceumsatzes lediglich durch kurzfristigere Aufträge erwirtschaften.

Was die Studie auch zeigt: Das historisch lukrative Ersatzteilgeschäft stagniert auf einen sehr hohen Niveau. Es wird von den Experten jedoch weiterhin als Wachstumstreiber für die Zukunft gesehen. Das Zubehörgeschäft, z. B. für Anlagen- und Maschinenbauer im Sinne von Maschinen-Upgrades, gewinnt ebenfalls an Bedeutung.

HINWEIS FÜR DIE REDAKTIONEN:

Bei Interesse senden wir Ihnen gerne ein Arbeitsexemplar der KVD-Service-Studie zu. Bitte wenden Sie sich dazu direkt an Alexandra Engeln, a.engeln@kvd.de.

Der KVD unterstützt Fach- & Führungskräfte bei der Gestaltung ihres technischen Kundendienstes. Über Netzwerkveranstaltungen, Aus- und Weiterbildungen sowie die Einbindung neuester Forschungsergebnisse erhalten Mitglieder einen entscheidenden Wissens- und Marktvorsprung.

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