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"Woher Wohin" - Das Schauspiel Leipzig glänzt in der Spielzeit 2016/17 mit 23 Premieren

News   •   Mai 24, 2016 14:37 CEST

Schauspiel Leipzig

Das Schauspiel Leipzig führt in der Spielzeit 2016/17 unter dem Motto "Woher Wohin" 23 Premieren auf. Das Motto soll den gesellschaftlichen Diskurs, der in der vergangenen Saison begonnen wurde, fortsetzen.

Eröffnet wird die Spielzeit 2016/17 mit zwei Adaptionen bemerkenswerter deutscher Gegenwartsromane, die in einer Doppelperspektive denselben Zeitraum aus unterschiedlicher Sicht beleuchten: Peter Richters "89/90" und Lutz Seilers "Kruso". Darauf folgen u.a. Alexander Wolkows "Der schlaue Urfin und seine Holzsoldaten", Yasmina Rezas "Der Gott des Gemetzels", Gob Squads "War and Peace", Henrik Isens "Peer Gynt" sowie Bertold Brechts "Die Maßnahme" und Hanns Eislers "Die Perser".

In der Diskothek, der Spielstätte für zeitgenössische Dramatik, werden folgende Ur- und Erstaufführungen gezeigt: Till Müller-Klugs "Der Minusmensch", Laura Naumanns "Grand Prix de la Vision", Katja Brunners "Geister sind auch nur Menschen" sowie Ivana Sajkos "Rose is a Rose is a Rose is a Rose".

In der Residenz werden u.a. die Produktionen von Interrobang ("Der Prozess 2.0"), Henrike Iglesias ("Grrrrrl"), Notfoundyet ("The Bolaño Project"), Christoph Winkler ("Sheroes") und Kate McIntosh ("In many Hands") zu sehen sein.

Das wachsende deutschlandweite Interesse am Schauspiel Leipzig drückt sich nicht zuletzt auch im Wunsch anderer Theater nach Kooperationen aus. Für die Spielzeit 2016/2017 konnten bereits eine Koproduktion mit den Münchner Kammerspielen und der Volksbühne Berlin vereinbart werden.

Zu Enrico Lübbe: Sein Vertrag als Intendant und Erster Betriebsleiter des Schauspiel Leipzig soll bis 2023 verlängert werden. Für diesen Vorschlag der Stadtverwaltung soll voraussichtlich im Juni in der Ratsversammlung abgestimmt werden. Sein aktueller Vertrag endet im Juli 2018.

Enrico Lübbe ist es seit Beginn seiner Intendanz gelungen, das Schauspiel Leipzig mit einem breit gefächerten, vielfältigen Angebot und erfolgreichen Kooperationen wie zum Beispiel mit dem Gewandhausorchester zu Leipzig, dem Zoo Leipzig und dem Museum der Bildenden Künste wieder fest in der Stadt zu verankern. Ihm gelang es auch, das Schauspiel Leipzig betriebswirtschaftlich zu konsolidieren. Unter seiner Leitung wurden die Bereiche Vermittlung, Theaterpädagogik sowie partizipative Clubs ausgebaut. Mit der „Audiodeskription – Theater für Sehbehinderte und Blinde“ startete er ein deutschlandweit einmaliges und viel beachtetes Pilotprojekt.

Informationen zur Spielzeit 2016/17 findet man unter: www.schauspiel-leipzig.de

Redaktion: Suzan Kuhfuß