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Das Dach der Welt in Leipzig: Hochgebirgslandschaft "Himalaya" im Leipziger Zoo feierlich eröffnet

Pressemitteilung   •   Aug 01, 2017 14:43 CEST

Gelungene Überraschung des Fördervereins: Eine Spende über 100 000 Euro zur feierlichen Eröffnung der Hochgebirgslandschaft Himalaya

Am 01. August 2017 wurde im Leipziger Zoo die neue Hochgebirgslandschaft "Himalaya" feierlich eröffnet. Sie beherbergt ab sofort vier Schneeleoparden, zwei Rote Pandas und ab Anfang September auch Gänsegeier und Waldrappe.

"Als einen der glücklichsten Momente überhaupt", bezeichnete Prof. Jörg Junhold die erfolgreiche Fertigstellung und Eröffnung der neuen, modernen und hoch innovativen Anlage im Rahmen des Masterplans "Zoo der Zukunft".

Die über 1.000 Quadratmeter große, übernetzte Anlage wurde seit Dezember 2015 am Ort der alten Raubtierterrassen zwischen der Tropenerlebniswelt Gondwanaland und der Elefantenanlage errichtet. Sie bietet den zukünftigen Bewohnern einen artgerechten Lebensraum und interessierten Besuchern einen eindrucksvollen, dreidimensionalen Einblick in die Lebenswelt der bedrohten Tierarten. So dürfen die vier Schneeleoparden auch als Botschafter ihrer Art gesehen werden, von denen es in freier Wildbahn keine 1.000 Exemplare mehr gibt. Mit dem Angebot für Besucher, eine Tierpatenschaft zu übernehmen, trägt der Zoo in Kooperation mit dem WWF (World Wide Fund for Nature) einen erheblichen Teil dazu bei, die Tierarten auch in freier Wildbahn zu schützen und vereint damit alle Elemente eines modernen Zoos im 21. Jahrhundert.

Die naturnahe Anlage wurde mit Geröll- und Sandboden gestaltet und beherbergt eine Vegetation von ca. 1.300 Pflanzen vor einer Himalaya-Felslandschaft. „Mit dieser komplexen Gehegegestaltung bieten wir den künftigen Bewohnern einen artgerechten Lebensraum und holen für die Besucher ein Stück Himalaya nach Leipzig, um ihnen einen faszinierenden Einblick in die Lebenswelt zu geben“, beschreibt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold die neue Attraktion im Leipziger Zoo.

Das neue Gehege ist in drei Abschnitte unterteilt: Im waldreichen ersten Bereich werden die Roten Pandas sowie ein Moschustier aus dem Bestand des Zoos leben, in einem zweiten, kargeren und steinigeren Bereich zwei Schneeleoparden-Pärchen. Ab September werden dann in einer Freiflugvoliere Gänsegeier und Waldrappe zu sehen sein - die Kuppel der Voliere wird erst Ende August montiert.

Für die Besucher gibt es eine zentral angelegte Besucherhöhle, von der aus die Tiere beobachtet werden können.

Redaktion: Luise Karwofsky und Stefanie Naumann

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