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Kampf gegen Holzschmuggel – worauf Investoren achten sollten

Pressemitteilung   •   Feb 19, 2016 15:04 CET

Stans (CH), 19.02.2016. Weil die Einfuhr von illegal geschlagenem Holz in der EU immer noch nicht vernünftig geahndet wird, hat sich der Holzhandel zum drittgrössten Betätigungsfeld der international organisierten Kriminalität entwickelt, schreibt die Süddeutsche Zeitung. Life Forestry Geschäftsführer Lambert Liesenberg erläutert, worauf Investoren jetzt achten sollten.

Seit knapp drei Jahren bemüht sich die EU, den illegalen Holzhandel zu stoppen. Denn die kriminellen Rodungen von Regenwäldern tragen geschätzt 17 Prozent zum globalen Treibhauseffekt bei. So trat am 3. März 2013 die „europäische Holzhandelsverordnung“, kurz EUTR, in Kraft, nach der Unternehmen nur noch Holz importieren dürfen, das nachweislich nicht aus illegalen Quellen stammt.

Holz ist ein äusserst lukratives Handelsgut

Doch das Gesetz ist erschütternd erfolglos, wie ein in Kürze erscheinender Bericht der EU-Kommission feststellt, der Redakteuren der Süddeutschen Zeitung bereits vorliegt: Nach Drogen und gefälschten Markenprodukten ist der Handel mit Holz mittlerweile das drittgrösste Betätigungsfeld der international organisierten Kriminalität.

„Dieses Gesetz ist trotzdem ein wichtiger Schritt im Kampf gegen die illegalen Rodungen der Regenwälder“, erklärt Lambert Liesenberg, Geschäftsführer von Life Forestry. „Aber die EU-Staaten müssen die Regelung natürlich auch durchsetzen, wenn sie es ernst meinen.“ Bisher führen zum Beispiel Italien und Spanien noch gar keine Kontrollen durch, in Deutschland werden bei entdeckten Verstössen lediglich Strafen von 50 Euro erhoben – niemand muss wirklich Konsequenzen fürchten.

Nur in zertifizierte Anlagen investieren

Dazu werden die Holzschmuggler immer raffinierter. Laut einer Studie von Interpol und der UN haben sich inzwischen viele vom direkten Diebstahl der Stämme auf die Fälschung der benötigten Dokumente verlegt. Oder auf das Beschaffen dieser Dokumente per Bestechung.

„Für Investoren ist es folglich umso wichtiger, sich über die Zustände in den Ländern zu informieren, in denen sie investieren“, erklärt Lambert Liesenberg. „Und sich dann nur für Anlagen zu entscheiden, die diese Zustände transparent offenlegen und die hieb- und stichfest zertifiziert sind. Am besten mit dem FSC®-Siegel.“ Life Forestry betreibt Plantagen in Costa Rica und Ecuador, die FSC®-gemäss bewirtschaftet und regelmässig überprüft werden. Diese schnell wachsenden Baumplantagen sind eine wichtige Voraussetzung zum Schutz vor illegaler Rodung, weil sie den global wachsenden Bedarf nach Holz befriedigen. „Nachhaltig geführte Plantagen entlasten die natürlichen Wälder massiv“, erklärt Liesenberg. „Und reduzieren damit auch den illegalen Handel von Holz.“

Die Life Forestry Switzerland AG ist einer der führenden Anbieter von Direktinvestments in Teakbäume der höchsten Plantagen-Qualitätsstufe. Die Kunden erwerben Eigentum an Baumbeständen in Costa Rica und Ecuador, die nach 20-jähriger Pflege geerntet und verkauft werden. Durch strengste professionelle Standards bei der Auswahl der Anbaugebiete und dem forstwirtschaftlichen Anbau wird eine Holzqualität erreicht, die sich im internationalen Holzmarkt mit Teakholz aus Naturwäldern messen kann. Life Forestry bekennt sich konsequent zur Bewirtschaftung nach den Prinzipien des FSC® (Forest Stewardship Council®). Zahlreiche Teak-Plantagen sind bereits oder werden noch zertifiziert. Über eine GPS-Vermessung der Plantagen und der einzelnen Parzellen kann der Standort der Bäume jederzeit bestimmt werden. Teakholzinvestments von Life Forestry stehen für eine hohe finanzielle Performance in Verbindung mit einem messbaren ökologischen und sozialen Mehrwert.

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