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Behandlungserfolg in Reha-Kliniken wird vergleichbar

Pressemitteilung   •   Mär 10, 2006 10:40 CET

Offenburg, im März 2006. Mit der Teilnahme am Pilotprojekt EVA-Reha der Techniker Krankenkasse (TK) macht die MediClin den Erfolg der Rehabilitationsbehandlung in Einrichtungen vergleichbar. Mithilfe des Beurteilungssystems EVA-Reha („Evaluation der Rehabilitation“), wird der Therapiefortschritt und das Behandlungsergebnis bei Patienten in der orthopädischen Rehabilitation erfasst und überprüft. „Wir wollen zeigen, was die medizinische Rehabilitation bei uns für den Patienten leisten kann. Mit EVA-Reha können wir nicht nur unser Angebot, sondern was viel wichtiger ist, die Therapieerfolge in unseren Reha-Kliniken transparent machen“, sagt Dr. Ralf Bürgy, Leiter Qualitätsmanagement der MediClin. Sechs Kliniken der MediClin nehmen am Pilotprojekt der Techniker Krankenkasse teil.

EVA-Reha ist ein umfassendes Beurteilungssystem für die medizinische Rehabilitation. Mehrere Krankenkassen setzen das Programm bereits bundesweit ein - bislang jedoch lediglich in den Bereichen Geriatrie und Neurologie. Zusammen mit der Techniker Krankenkasse hat der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) in Rheinland-Pfalz, der das Messinstrument entwickelt hat, jetzt das Programm auf den Bereich Orthopädie adaptiert. EVA-Reha ermöglicht es, Verlauf und Erfolg der stationären Rehabilitationsmaßnahme umfassend abzubilden. Erfasst werden Daten, die den Gesundheitszustand des Patienten bei Einweisung, den Verlauf der Therapie sowie den Behandlungserfolg aufzeigen. Der MDK Rheinland-Pfalz sammelt die Daten und wertet sie aus. „Bisher war es für Kostenträger schwer, die Behandlungsqualität in der medizinischen Rehabilitation kontinuierlich und diagnosebezogen nachzuvollziehen sowie einrichtungsübergreifend zu vergleichen. Mit dem Evaluationsprogramm EVA-Reha ergeben sich hier neue Möglichkeiten. Der Behandlungserfolg ist systematisch beurteilbar und ein häuserübergreifender Qualitätsvergleich wird möglich,“ so Dr. Bürgy.

Die Ergebnisse aus EVA-Reha geben den Kliniken wichtige Impulse für das interne Qualitätsmanagement und die Optimierung der Behandlungskonzepte. Sie ermöglichen zukünftig aber auch eine fundierte Entscheidung, welche Kliniken für die Behandlung ausgewählter Krankheitsbilder am besten geeignet sind.

Folgende MediClin-Einrichtungen nehmen am EVA-Reha Projekt teil: Neuro-Orthopädisches Krankenhaus/Zentrum für Rehabilitative Medizin Soltau, Fachklinik Rhein/Ruhr in Essen, Reha-Zentrum Bad Düben, Bliestal Klinken in Blieskastel, Hedon-Klinik in Lingen sowie Reha-Zentrum Roter Hügel in Bayreuth.


Über die MediClin
Die MediClin ist ein bundesweit tätiger Klinikbetreiber. Mit 30 Klinikbetrieben, sieben Pflegeeinrichtungen und zwei Medizinischen Versorgungszentren in elf Bundesländern verfügt die MediClin über eine Gesamtkapazität von circa 7.800 Betten. Bei den Kliniken handelt es sich um Akutkliniken - dies sind Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung, der Schwerpunktversorgung und Fachkliniken - und um Fachkliniken für die medizinische Rehabilitation. Für die MediClin arbeiten rund 6.900 Mitarbeiter.

 

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