Skip to main content

"Großer Bahnhof" für neuen Chefarzt

Pressemitteilung   •   Jun 16, 2013 08:07 CEST

Der neue Chefarzt für Orthopädie an der MediClin Rose Klinik, Dr. Michael Pieper.

Der Endoprothetik-Experte Dr. Michael Pieper übernahm vor Kurzem die Leitung der Orthopädie an der MediClin Rose Klinik

Horn-Bad Meinberg, 16. Juni 2013. Dr. Michael Pieper kennt sich aus mit künstlichen Hüft- und Kniegelenken. Zwölf Jahre implantierte er als Chefarzt in Wuppertal Prothesen. Jetzt wechselte er zur rehabilitativen Medizin und übernahm die Leitung der Orthopädie an der MediClin Rose Klinik.

Zur offiziellen Amtseinführung kamen nicht nur zahlreiche Mitarbeiter und Vertreter des lippischen Gesundheitswesens. Auch Landrat Friedel Heuwinkel und städtischer Beigeordneter Matthias Engel begrüßten den neuen Chefarzt in Bad Meinberg. Constance Jow, Kaufmännische Direktorin der MediClin Rose Klinik, würdigte in ihrer Ansprache die "fachliche Kompetenz, Ruhe und Ausgeglichenheit von Dr. Pieper. Er wird ein zuverlässiger Partner für zuweisende Ärzte und Kliniken, Kostenträger und nicht zuletzt auch für die Stadt Horn-Bad Meinberg und den Kreis Lippe sein."

Dabei war der Weg des heute 62-Jährigen in der Medizin nicht unbedingt vorgezeichnet. Der gebürtige Essener studierte nämlich zunächst Volkswirtschaft, wie er den Gästen in seiner launigen Vorstellungsrede verriet. 1980 nahm Pieper dann aber doch das Studium der Medizin in Freiburg auf. Er praktizierte zunächst als Chirurg in Schwalmtal, dann als Orthopäde in Passau, am Universitätsklinikum Großhadern in München und in der Rheumaklinik Oberammergau.

1997 übernahm er die Chefarztposition in der Klinik für orthopädische Rheumatologie und Handchirurgie am Krankenhaus St. Josef in Wuppertal. Aus dieser Tätigkeit kennt er bereits seinen neuen Arbeitgeber in Bad Meinberg. Denn schon zu dieser Zeit wies Pieper seine Patienten nach der Akutbehandlung häufig zur Rehabilitation in die MediClin Rose Klinik ein. Seit 2009 war er als Belegarzt im St. Elisabeth Krankenhaus Damme tätig.

Seine Erfahrungen aus der Akutmedizin will Pieper nun im Reha-Bereich nutzen. Für ihn ist die Bedeutung der Reha in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen, weil die Patienten nach ihrer Operation von den Akuthäusern immer früher entlassen würden. "400.000 Menschen in Deutschland erhalten im Jahr neue Gelenkprothesen", erläutert Pieper. "Die Vorbereitung auf das Leben mit künstlichen Gelenken findet aber nicht in der Akutklinik statt. Dafür bedarf es des Zusammenspiels von Medizin, Pflege, Therapie und Sozialarbeit in der Reha-Klinik. Und es bedarf des Zusammenspiels der Reha-Klinik mit den zuweisenden Krankenhäusern, mit niedergelassenen Ärzten und ambulanten Diensten." Diese Zusammenarbeit nach innen und außen will Pieper in Bad Meinberg fortentwickeln.

Text: Dr. Axel Lehmann, Wort&Co

Kommentare (0)

Kommentar hinzufügen

Kommentar