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Konzernumsatz in den ersten neun Monaten 2011 um 1,3 Prozent gestiegen

Pressemitteilung   •   Nov 10, 2011 10:10 CET

Offenburg, 10. November 2011 – Die MEDICLIN Aktiengesellschaft (MediClin) hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2011 einen Konzernumsatz in Höhe von 367,7 Mio. Euro (9 M 2010: 363,0 Mio. Euro) erwirtschaftet, dies sind 4,7 Mio. Euro oder 1,3% mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Das Konzernbetriebsergebnis für diesen Zeitraum in Höhe von 7,0 Mio. Euro lag um 5,1 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert. Die Gründe für den Rückgang des Ergebnisses liegen – segmentübergreifend − in den jeweils stärkerals der Umsatz gestiegenen Aufwendungen und in einer gegenüber dem hohen Vorjahreswert geringeren Auslastung im Segment Postakut.

Investiert wurden im Berichtszeitraum in das Anlagevermögen 24,0 Mio. Euro (9 M 2010: 17,5 Mio. Euro). Die Liquiden Mittel betrugen zum 30. September 2011 knapp 47,0 Mio. Euro, die Eigenkapitalquote 48,0%.
Das den Aktionären der MEDICLIN Aktiengesellschaft zuzurechnende Konzernergebnis beträgt 0,6 Mio. Euro (9 M 2010: 6,2 Mio. Euro).

Entwicklung in den Segmenten
Die Umsatzerlöse im Segment Postakut erhöhten sich um 1,1 Mio. Euro oder 0,6% auf 207,1 Mio. Euro (9 M 2010: 206,0 Mio. Euro) gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert. Das Segmentergebnis betrug 0,2 Mio. Euro (9 M 2010: 5,2 Mio. Euro). Der gegenüber dem Vorjahr nur leichte Umsatzanstieg konnte die um rund 7,7 Mio. Euro höheren Aufwendungen einschließlich Abschreibungen nicht kompensieren.

Die Umsatzerlöse im Segment Akut erhöhten sich im 9-Monats-Vergleich um 2,6 Mio. Euro oder 1,8 % auf 150,7 Mio. Euro (9 M 2010: 148,1 Mio. Euro). Das Segmentergebnis liegt mit 12,6 Mio. Euro (9 M 2010: 12,7 Mio. Euro) trotz höherer Aufwendungen auf Vorjahresniveau.
Gut entwickelt sich weiterhin das Geschäftsfeld Pflege. Hier stieg der Umsatzvon 8,3 Mio. Euro auf 8,8 Mio. Euro; die Auslastung lag im Berichtszeitraum 2011bei 94,8 % und damit um 3,6 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert.

Ausblick
In 2011 wirken sich bisher, die seit Ende 2010 durch die Deutsche Rentenversicherung im Sektor Rehabilitation beschlossenen kürzeren indikationsbezogenen Richtwerte zur durchschnittlichen Verweildauer der Patienten und ein geringeres Patientenaufkommenrückläufig auf die Anzahl der Pflegetage im Segment Postakut aus. Insbesondere bei der Nachfrage nach Leistungen, die den Heilverfahren zugerechnet werden, war ein Rückgang zu verzeichnen. Nahezu auf Vorjahresniveau lag in fast allen medizinischen Indikationendie Nachfrage nach Leistungen der medizinischen Anschlussheilbehandlung, die im Segment Postakut mehr als 60 % der erbrachten medizinischenLeistungen – gerechnet in Pflegetagen – ausmachen.
Da sich die im 1. Halbjahr 2011 spürbare Veränderung im Belegungsverhalten der Rentenversicherungsträger im 2. Halbjahr 2011 fortgesetzt hat, wird sich dies auf das Betriebsergebnis des Geschäftsjahres 2011 trotz Gegenmaßnahmen auswirken. MediClin erwartet zum jetzigen Zeitpunkt ein Betriebsergebnis im oberen einstelligen Bereich.
Der Zwischenbericht zum 30. September 2011 ist unter www.mediclin.de in Deutsch und Englisch verfügbar.

Über die MediClin AG (Ticker: MED; WKN: 659 510)

Die MediClin ist ein bundesweit tätiger Klinikbetreiber und ein großer Anbieter in den Bereichen Neuro- und Psychowissenschaften sowie Orthopädie. Mit 34 Klinikbetrieben, sieben Pflegeeinrichtungen und elf Medizinischen Versorgungszentren ist die MediClin in elf Bundesländern präsent und verfügt über eine Gesamtkapazität von rund 8.000 Betten. Bei den Kliniken handelt es sich um Akutkliniken der Grund-, Regel- und Schwerpunktversorgung sowie um Fachkliniken für die medizinische Rehabilitation. Für die MediClin arbeiten rund 8.300 Mitarbeiter.

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