MIV zeichnet Lebensmittelchemiker aus - Verleihung Milch-Wissenschaftlicher Innovationspreis 2018 an Herrn Prof. Henle

Pressemitteilungen   •   Nov 15, 2018 13:45 CET

Fulda, 15.11.2018: Der Milchindustrie-Verband (MIV) gibt anlässlich der 10. Ideenbörse Forschung bekannt, dass der diesjährige Milch-Wissenschaftliche Innovationspreis an Herrn Prof. Dr. Thomas Henle von der Technischen Universität Dresden geht. Die Verleihung fand heute im Rahmen der Ideenbörse Forschung des MIV in Fulda statt.

Wechsel im Vorstand des Milchindustrie-Verbandes

Pressemitteilungen   •   Okt 26, 2018 11:30 CEST

Berlin, 26.10.2018 – In der Mitgliederversammlung des Milchindustrie-Verbandes (MIV) wurden anlässlich der Jahrestagung in Berlin Wahlen für einen Teil des Vorstandes vorgenommen.

Der MIV-Vorsitzende Peter Stahl begrüßte Herrn Markus Mühleisen (Arla Foods Deutschland GmbH) und Herrn Rolf Bausch (Edelweiss GmbH) als neue Vorstandsmitglieder im höchsten Gremium des MIV.

Das Amt niedergelegt haben die Herren Winfried Meier (Arla Foods Deutschland GmbH) und Ulrich Kraut (Edelweiss GmbH).

Der Vorsitzende Peter Stahl dankte den ausscheidenden Kollegen für die geleistete Arbeit und freut sich auf eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den neuen Vorstandsmitgliedern.

Einen Überblick über den gesamten Vorstand finden Sie auf unserer Homepage unter www.milchindustrie.de/verband/vorstand/.

Der Milchindustrie-Verband e.V. (MIV) repräsentiert etwa 80 leistungsstarke, mittelständische Unternehmen der deutschen Milch- und Molkereiwirtschaft. Diese stellen mit einem Jahresumsatz von rund 20 Milliarden Euro mit den größten Bereich der deutschen Ernährungsindustrie dar.

Berlin, 26.10.2018 – In der Mitgliederversammlung des Milchindustrie-Verbandes (MIV) wurden anlässlich der Jahrestagung in Berlin Wahlen für einen Teil des Vorstandes vorgenommen.

Erfahren Sie mehr

Fokus Agrarpolitik: GAP, Brexit und Verträge für Milch

Pressemitteilungen   •   Okt 25, 2018 13:00 CEST

Berlin, 25.10.2018 – In Brüssel und Berlin wird derzeit über die Ausrichtung der Agrarpolitik für die nächsten Jahre gerungen: Auf EU-Ebene überarbeitet man die Marktordnung für alle europäischen landwirtschaftlichen Erzeugnisse und versucht, die Auswirkungen des Brexit treffend abzuschätzen. National wird weiter das Vertragsrecht für den Kauf von Rohmilch kontrovers diskutiert.

Auf EU-Ebene geht es einmal mehr um die Kürzung der Budgets der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in Folge des anstehenden Brexit und neuer Aufgaben für die Brüsseler Behörden. Zweitens geht es darum, den Mitgliedsstaaten bei der Gestaltung der nationalen Agrarpolitik mehr Handlungsspielraum einzuräumen. Das Ergebnis der Beratungen wird nicht vor der Europawahl 2019 bekannt sein. Aber jetzt schon zeichnet sich ab, dass Kommissar Hogan mit seinen Vorschlägen für Einsparungen eine Mehrheit im Ministerrat und Parlament erreichen kann.

Der anstehende Brexit wird heftige Folgen für das Marktgeschehen auch bei Milcherzeugnissen haben. Das Vereinigte Königreich ist ein wichtiger Importeur nicht nur bei Joghurt und Butter, sondern auch bei Käse: So produziert Großbritannien sogar weniger Käse als es importiert. Insbesondere die Milchwirtschaft der Republik Irland ist ein wichtiger Lieferant für den Inselstaat und muss sich ab April 2019 vielleicht verstärkt neue Exportdestinationen suchen. „Wir hoffen immer noch auf eine politische Einigung, die einen harten Brexit ohne Abkommen vermeidet“, so Peter Stahl, Vorsitzender des Milchindustrie-Verbandes (MIV) in Berlin.

Der neugestaltete Artikel 148 der Gemeinsamen Marktorganisation in den EU-Mitgliedsstaaten sieht die Option vor, die Vertragsfreiheit zwischen Milcherzeuger und seiner Molkerei einzuschränken. Das in Deutschland zuständige Landwirtschaftsministerium erörtert zur Zeit mit den Bundesländern diese Option. Die Vertreter der Molkereiwirtschaft – genossenschaftliche wie private Unternehmen – sehen keinen Nutzen in gesetzlich vorgegebenen Vertragsinhalten hinsichtlich Preis, Menge und Dauer. Peter Stahl: „Verträge allein machen keine Preise. Die Preisschwankungen am Milchmarkt ergeben sich international durch Angebot und Nachfrage, auch als Ergebnis von Handelskriegen und Embargos: Diese Marktkräfte kann man in einem freien Markt nicht durch vorgegebene Vertragsinhalte ausschalten.“

Nationale Gesetze können wiederum die Qualität und Herstellung der Produkte verbessern. Das deutsche Produktrecht soll daher angepasst werden, die Milchgüte-Verordnung wird modernisiert. Beide Gesetzesvorhaben sind wichtige Schritte und der MIV begrüßt diese außerordentlich.

Weitere Informationen rund um Milch finden Sie unter:

www.milchindustrie.de, www.meine-milch.de

Der Milchindustrie-Verband e.V. (MIV) repräsentiert etwa 80 leistungsstarke, mittelständische Unternehmen der deutschen Milch- und Molkereiwirtschaft. Diese stellen mit einem Jahresumsatz von rund 20 Milliarden Euro mit den größten Bereich der deutschen Ernährungsindustrie dar.

Berlin, 25.10.2018 – In Brüssel und Berlin wird derzeit über die Ausrichtung der Agrarpolitik für die nächsten Jahre gerungen: Auf EU-Ebene überarbeitet man die Marktordnung für alle europäischen landwirtschaftlichen Erzeugnisse und versucht, die Auswirkungen des Brexit treffend abzuschätzen. National wird weiter das Vertragsrecht für den Kauf von Rohmilch kontrovers diskutiert.

Erfahren Sie mehr

Bedingungen am Milchmarkt erfordern höhere Produktpreise

Pressemitteilungen   •   Okt 25, 2018 13:00 CEST

Berlin, 25.10.2018 – „Auch 2018 waren die Butterpreise überraschend fest. Die Einflüsse auf den Milch- und Buttermarkt sind komplex, Prognosen daher häufig unzuverlässig“, stellte der Vorsitzende Peter Stahl anlässlich der Jahrestagung des Milchindustrie-Verbandes e.V. in Berlin fest.

Die Auswirkungen der Dürre im Sommer 2018 werden sich erst in den nächsten Monaten mit fortschreitender Winterfütterung der Kühe deutlicher abzeichnen. Deutschland wie die EU werden aber aufgrund der hohen Milchanlieferung im ersten Halbjahr 2018 in Summe leicht über den Vorjahreswerten 2017 liegen. Die Aussichten für die nächsten Monate sind für Milcherzeuger wie Molkereien geprägt von widersprüchlichen Rahmenbedingungen.

Beherrschende Themen waren in diesem Sommer die Dürre in weiten Teilen Deutschlands und die Auswirkungen auf die Futterversorgung der Kühe sowie der Rückgang der Milchproduktion. Doch nicht nur die Milchmenge sank, sondern auch die Inhaltsstoffe Eiweiß und insbesondere Fett lagen unter den Vorjahreswerten; die Standardinhaltsstoffe wurden vielfach nicht erreicht. Gleichzeitig stieg die Nachfrage und Produktion nach Käse (+1,5 Prozent) und insbesondere nach fetthaltigeren Käsesorten, so dass hier bislang viel Milch verwendet wurde.

Peter Stahl: „Die guten Erlöse für Milchfett in Produkten wie Käse und vor allem Butter haben die Milchauszahlungspreise in den letzten Monaten gestützt und den Landwirten einen besseren Milchpreis gegenüber den Vormonaten ermöglicht.“ Steigende Milchpreise sind für die Landwirte gerade vor dem Hintergrund der zum Teil unzureichenden Futterversorgung und gestiegenen Kosten wichtig. Grundlage für die weitere Milchpreisentwicklung stellen die aktuell zu verhandelnden Verträge mit dem Lebensmitteleinzelhandel dar. Hier kann der Handel ein Signal zur Stärkung der heimischen Milchwirtschaft setzen. Für das Kalenderjahr kalkuliert der Verband derzeit mit einem durchschnittlichen Milchpreis von etwa 34 Cent/kg netto bezogen auf einen Fettgehalt von 4,0 %.

Durch das höhere Preisniveau hat Deutschland wie auch die EU geringe Exportmöglichkeiten für Butter. Als direkte Reaktion auf den Preisanstieg konnte der Lebensmitteleinzelhandel zugleich 7,7 Prozent weniger Butter verkaufen. Gemildert wird das Gesamtbild durch den gestiegenen Absatz an Mischfetten aus Butter und z.B. Rapsöl um 8,7 Prozent. „Sollten die Butterpreise wieder sinken, werden die Verbraucher auch wieder mehr Butter kaufen. Für die Weihnachtsbäckerei wird auf jeden Fall genug Butter vorhanden sein“, äußert sich Stahl zuversichtlich.

Insgesamt liegt die Milchanlieferung in Deutschland derzeit -0,7 Prozent unter dem Vorjahr. Auch für die nächsten Monate wird in Europa mit einer nur gedämpften Milchproduktion gerechnet, auch wenn Irland seinen Rückstand aus dem Frühjahr aufgeholt hat. Neuseeland ist sehr gut in die neue Saison gestartet und auch in den USA wird mehr Milch gemolken. „International steht ausreichend Rohstoff für die Herstellung von Milchprodukten zur Verfügung, der Wettbewerb bei wichtigen Produkten wie Magermilchpulver und Käse wird weiter intensiv sein“, stellt der MIV-Vorsitzende in diesem Zusammenhang fest. Dahingegen mehren sich wohl die Anzeichen eines neuen Wetterphänomens El Niño auf der Südhalbkugel, was mit einer Einschränkung der Milchproduktion einhergehen könnte.

Nach einem neuen EU-Ausfuhrrekord bei Magermilchpulver im Jahr 2017 bewegen sich die Absatzzahlen auch in diesem Jahr wieder auf einem hohen Niveau. Ebenso hat das Preisniveau seinen Tiefpunkt verlassen; frisches Magermilchpulver findet seinen Käufer zu einem höheren Preis und die Mengen aus der öffentlichen Lagerhaltung fließen langsam aber kontinuierlich ab.

Daten und Fakten können im statistischen Teil des aktuellen Jahresberichts 2017-2018 abgerufen werden unter: milchindustrie.de/wp-content/uploads/2018/09/ZahlenDatenFakten_2018.pdf

Der Milchindustrie-Verband e.V. (MIV) repräsentiert etwa 80 leistungsstarke, mittelständische Unternehmen der deutschen Milch- und Molkereiwirtschaft. Diese stellen mit einem Jahresumsatz von rund 20 Milliarden Euro mit den größten Bereich der deutschen Ernährungsindustrie dar.

Berlin, 25.10.2018 – „Auch 2018 waren die Butterpreise überraschend fest. Die Einflüsse auf den Milch- und Buttermarkt sind komplex, Prognosen daher häufig unzuverlässig“, stellte der Vorsitzende Peter Stahl anlässlich der Jahrestagung des Milchindustrie-Verbandes e.V. in Berlin fest.

Erfahren Sie mehr

DMK-Standort Zeven ist der „Ausbildungsbetrieb der deutschen Milchwirtschaft 2018“!

Pressemitteilungen   •   Okt 01, 2018 10:07 CEST

Der Standort Zeven der DMK Group wurde im Rahmen des 111. ZDM-Verbandstages am 29.09.2018 in Kiel zum Ausbildungsbetrieb der deutschen Milchwirtschaft 2018 gekürt. Die vom MIV und ZDM gemeinsam im Jahr 2012 ins Leben gerufene Auszeichnung „Ausbildungsbetrieb des Jahres“ würdigt jährlich ein Unternehmen, das sich in besonderem Maße für eine qualitäts- und zukunftsorientierte Ausbildung engagiert.

„Sojamilch“ bleibt verboten

Pressemitteilungen   •   Sep 27, 2018 09:00 CEST

Der Milchindustrie-Verband begrüßt die Änderungen in den Gesetzen zum Schutz der Verbraucher, mit denen nun klargestellt wird, dass es sich bei Verstößen gegen Kennzeichnungsregeln bei Milch und Milcherzeugnissen bzw. deren Imitaten weiterhin um Straftatbestände handeln wird.

MIV-Milch-Politikreport September 2018

News   •   Sep 11, 2018 10:21 CEST

Der Milchindustrie-Verband e. V. hat eine neue Ausgabe des Milch-Politikreportes im September als aktiven Beitrag in der Diskussion zu aktuellen milchwirtschaftlichen Themen veröffentlicht.

Deutsche Molkereien im Dialog mit ihren Milcherzeugern

Pressemitteilungen   •   Jun 18, 2018 08:30 CEST

Die deutsche Molkereiwirtschaft steht im Dialog mit ihren Milcherzeugern und überprüft regelmäßig ihre Vertrags- und Lieferverhältnisse. Der allergrößte Teil der Molkereien ist Veränderungen gegenüber aufgeschlossen und setzt diese um. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Milchindustrie-Verbandes unter seinen rund 80 Mitgliedern.

Unterschiedliche Vorzeichen am Milchmarkt 2018

Pressemitteilungen   •   Mär 16, 2018 12:00 CET

Berlin, 16. März 2018. „Deutsche Milch im internationalen Wettbewerb“ lautet das Thema des 9. Berliner Milchforums 2018.

Milchlieferverträge zwischen Milcherzeuger und Molkerei funktionieren

Pressemitteilungen   •   Mär 16, 2018 12:00 CET

Berlin, 16. März 2018. Zur anhaltenden Diskussion um die Gestaltung der Lieferbeziehung zwischen Milcherzeugern und ihren Molkereien nimmt der Milchindustrie-Verband (MIV) anlässlich des Berliner Milchforums Stellung.

  • Pressekontakt
  • Pressesprecher
  • Milchmarkt, Milchwirtschaft, Logistik, Handelsfragen, Exportfragen, Außenhandel, Geschäftsführung Export-Union für Milchprodukte e.V.
  • bowfercwgeiqrmdlanzin@bjmijzlcoihiitndixusystrrhieek.dueeos
  • +49 30 4030445-30

Über Milchindustrie-Verband e.V.

Interessensvertretung von rund 80 leistungsstarken, mittelständischen Unternehmen der deutschen Milch- und Molkereiwirtschaft.

Milch ist ein Grundnahrungsmittel und ein Lebenselixier. Um den hohen Stellenwert der Milch auch in Zukunft zu bewahren, stellt sich der Milchindustrie-Verband den gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen: Immer moderner werden die Methoden, immer komplexer die Zusammenhänge, immer intensiver der Wettbewerb. Die deutsche Milchindustrie steht im Spannungsfeld von Politik und Markt – national, EU-weit und international.

Seit über 100 Jahren vertreten wir die Interessen der Milchindustrie. Seit der Gründung im Jahr 1912 hat der Milchindustrie-Verband erfolgreich expandiert und sich, trotz zweier Weltkriege und vor dem Hintergrund des Wirtschaftswunders und der Wiedervereinigung, als Spitzenverband etabliert.

Dabei repräsentieren wir mit rund 80 Mitgliedsunternehmen beinahe die gesamte Molkereiwirtschaft in Deutschland. Durch die Kombination von regionaler Expertise und internationaler Vernetzung tragen wir dazu bei, die globale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Milchindustrie nachhaltig zu stärken.

Vertrauen zu schaffen durch eine intensive Zusammenarbeit mit Politik, Verwaltung, Verbänden, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien bildet die Grundlage unserer erfolgreichen Verbandsarbeit. Mit unseren Mitgliedern und Partnern gehen wir die vielfältigen Aufgaben auch in Zukunft gemeinsam an.