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Milchstrukturgespräch bei Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt

Pressemitteilung   •   Jun 01, 2017 12:52 CEST

Peter Stahl, Vorsitzender MIV (© MIV)

Bundesminister Schmidt hatte heute erneut zum Milchstrukturgespräch in das Bundeslandwirtschaftsministerium eingeladen. Der Vorsitzende des Milchindustrie-Verbandes, Peter Stahl, nahm u.a. an den Gesprächen teil. Im Vordergrund der Beratungen stand der neue nationale Milchbericht der Bundesregierung sowie die Diskussionen um das Wettbewerbsrecht.

Nach Ansicht des Verbandes hat in der Preiskrise 2015 und 2016 der Markt reagiert. Die Milchanlieferung ging EU-weit zurück und die Milchpreise konnten sich erholen. Insbesondere der Milchfettmarkt ist derzeit unterversorgt und die Preise für Butter/Sahne und Co. haben deutlich angezogen. Im Eiweißmarkt blockieren die relativ hohen Interventionsbestände an Magermilchpulver noch die Marktverbesserung. Insgesamt zeigt sich der Verband aber zufrieden mit der Situation.

Zum Wettbewerbsrecht hat der Verband eine eindeutige Haltung: Die Lieferbeziehungen zwischen Molkerei und Milcherzeuger werden durch die Vertragsbeteiligten geregelt. Die Vorschläge des Bundeskartellamtes hält der MIV für nicht zielführend und lehnt nationale Alleingänge ab. „Wer Lieferbeziehungen staatlich regulieren will, muss das in Brüssel tun, nicht in Bonn“, so der Vorsitzende des Milchindustrie-Verbandes in Berlin.

Der Milchindustrie-Verband e.V. (MIV) repräsentiert etwa 80 leistungsstarke, mittelständische Unternehmen der deutschen Milch- und Molkereiwirtschaft. Diese stellen mit einem Jahresumsatz von rund 20 Milliarden Euro mit den größten Bereich der deutschen Ernährungsindustrie dar.

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