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Hello, 2016!

Blog-Eintrag   •   Dez 29, 2015 14:00 CET

2016 – ein Schaltjahr mit 366 Tagen, ein Jahr des Affen, ein Jahr der Farben Serenity und Rose Quartz. Eine Präsidentschaftswahl in den USA, eine Fußball-Europameisterschaft in Frankreich und eine totale Sonnenfinsternis sichtbar im Pazifik stehen im Kalender 2016. Der Geburtstag von Kirk Douglas jährt sich zum 100. Mal, der 400. Todestag von William Shakespeare wird begangen. Deutsche Briefe werden ab dem 1. Januar 2016 teurer, das Telefonieren in der EU dafür billiger, die neuen EU-Regeln für Netzneutralität treten in Kraft, auch Fahrgäste der 2. Klasse können sich auf kostenloses WLAN in Zügen der Deutschen Bahn freuen.

Die Jahresvorschau fürs kommende Jahr verspricht viel Dynamik – unter anderem in der Welt der Kommunikation. Man benötigt keine Glaskugel, um den wichtigsten Kommunikationstrend vorraussehen zu können: Mit 2016 kommen wir endgültig in die postdigital-Ära und erleben einige interessante Konsequenzen der Digitalität-Tsunami aus den letzten Jahren. Die aussagekräftigsten Prognosen fürs Kommunikationsjahr 2016 haben wir in diesem Blogpost zusammengefasst:

Offline & Online verschmelzen

Ein Supermarkt-Einkauf ohne Einkaufsliste in der Shopping-App? Ins Konzert ohne ein RFID-Code auf dem Handy? Ab nächstes Jahr eine Seltenheit. Das Off- und Online-Leben werden bald endgültig zusammenwachsen und sich nie wieder trennen. Sagt “Tschüss” zu Eurem Papier-Drucker und kauft Euch am besten eine schöne, ergonomische Handy-Hülle – sie wird Teil von Ihrem Körper. Für Unternehmen bedeutet diese Mega-Hochzeit von Offline und Online, alle realen und virtuellen Touchpoints mit den Kunden gewinnbringend miteinander zu vernetzen. Es gibt keine Offline- und Online-Strategien mehr, alles findet ab sofort offline und gleichzeitig online statt.

Nur Content deluxe wirkt

Das Publikum erlitt bereits in diesem Jahr einen Content-Schock. Deshalb werden 2016 nur diejenigen mit Content punkten, die Content wirklich können. Nur professionell geplante und orchestrierte Inhalte werden ihr Ziel erreichen können. Wenn Eure Artikel, Bilder, Videos, Tweets, Podcasts, etc. nicht richtig durchdacht, keiner Strategie zugeordnet oder – noch schlimmer – geklaut sind, dann habt Ihr beim verwöhnten Publikum auf dem Luxus-Content-Markt wirklich keine Chance. Dann lasst es lieber, es gibt auch andere Wege zur Zielgruppe.

Neuer Kommunikationskanal: Virtual Reality

2016 wird die Virtual-Reality-Brille zu einem absoluten Hit. Den Anfang wird die Unterhaltungsbranche machen, zum Beispiel mit Konzerten, bei denen man den Blick aus der ersten Reihe und sogar einen Backstage-Pass genießt – ohne sein Wohnzimmer überhaupt verlassen zu müssen. Der nächste Schritt wird sein, diesen Kommunikationskanal auch für Marketing- und Kommunikationszwecke zu nutzen – wie denn sonst würden Botschaften glaubwürdiger ankommen als in der Virtual Reality? Aber Achtung: Augen auf beim Thema Virtualität, Gefahren wie Brainwashing oder Verletzungen der Privatshpäre erscheinen in der Virtual-Reality mehr als möglich.

Neue Position: Der “digital”-Chef

Die postdigitale Zeit, in der wir uns im Jahr 2016 befinden, wird massive Auswirkungen auf die Personal-Strukturen haben. In Zukunft laufen nicht nur die Buchung und die Auswahl des Personals anders, es werden auch neue Positionen im Unternehmen geschaffen und etabliert. Noch fehlt in der Chefetage in der Regel jemand, der sich dauerhaft mit der digitalen Agenda im Unternehmen und speziell in der Kommunikationsabteilung auseinandersetzt. Unsere Prognose: Das wird sich im nächsten Jahr ändern. Wenn man sich als Chief Digital Officer (CDO) sieht, hat man eine vielversprechende berufliche Zukunft vor sich. Auf die Plätze…

Neue alte Werte: Faktor Mensch

Ein großes Plus der Zukunft, das hoffentlich gleich 2016 kommt: Durch die Digitalisierung und Automatisierung vieler Vorgänge im Arbeitsalltag haben wir Menschen viel mehr Zeit, um wieder mehr Mensch zu sein. Die Persönlichkeit wird nächstes Jahr eine wichtigere Rolle in der Kommunikationswelt spielen, Tendenz steigend. Neben klassischen Marketing- und PR-Aufgaben rücken Kreativität und die Einzigartigkeit des eigenen Ich immer mehr in den Vordergrund der digitalen Kommunikation. Die Persönlichkeit im Web und das “digitale Ich” werden auch verstärkt eine entscheidende Rolle im Berufsalltag spielen.

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