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Digitalisierung ist auch für Kleinstunternehmen der Zug in die Zukunft

Blog-Eintrag   •   Nov 07, 2016 15:44 CET

"Ganz neue Form der Wirtschaft": Beitrag der Voralberger Nachrichten

Als "Ich-AG" wurden die Einzelkämpfer der Wirtschaft noch vor wenigen Jahren in Deutschland plakativ bezeichnet. In Österreich laufen sie unter dem Namen "Ein-Personen-Unternehmen", kurz EPU. 400 von ihnen kamen zum EPU-Tag der Wirtschaftskammer Voralberg, um sich über die Digitale Transformation zu informieren. Karl-Heinz Land, CEO der Strategie- und Transformationsberatung neuland und Sprecher der Initiative Deutschland Digital (IDD), brachte sie auf den neuesten Stand. Im Gespräch mit den Voralberger Nachrichten (VN) forderte der Digital Evangelist die Ein-Mann-Unternehmen auf, sich ernsthaft mit dem digitalen Wandel zu beschäftigen. Er böte gerade kleinen Unternehmen große Chancen. Wer den digitalen Fortschritt jedoch ignoriere, verpasse den Zug in die Zukunft. „Die Digitalisierung geht viel weiter, als von vielen Unternehmen realisiert wird“, wird Land von den "VN" zitiert, und verweist dabei auch auf die Folgen der Dematerialisierung. Immer mehr Produkte verwandeln sich in Software. Hardware und die gesamte Produktion werden überflüssig. Auch für EPU sei deshalb die entscheidende Frage: „Was ist mein Alleinstellungsmerkmal, wo kann ich mich spezialisieren?" Als Beispiel nannte Land einen Imker aus dem Schwarzwald, der seinen Honig mit hohem Wertschöpfungsgewinn über das Internet vertreibt. „Seit er das macht, verkauft er in 64 Länder der Welt und konnte den Preis um 400 Prozent anheben.“  Vorträge und Netzwerkveranstaltungen wie der EPU-Tag seien ein wichtiger Baustein, so Land weiter, um bei den Kleinstunternehmern ein höheres Bewusstsein für die Dynamik, die Chancen und die Risiken der Digitalen Transformation zu schaffen.

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