Redaktion München

Die fantastischen Sieben

News   •   Mär 08, 2015 12:21 CET

G  7 und E 7 sind Vergangenheit und Gegenwart – die Zukunft gehört den F-7-Ländern, den Future Seven. Die langfristigen Wachstumsprognosen für diese Staaten klingen traumhaft. Höchste Zeit für Unternehmer, diese Märkte unter die Lupe zu nehmen. 

So schnell kann es gehen: gestern noch Armenhaus der Welt, heute schon Wachstumsriese und morgen vermutlich eine der führenden Wirtschaftsnationen der Welt. In Bangladesch lässt sich gerade nachvollziehen, in welch rasantem Tempo sich ein Land von einer landwirtschaftlich geprägten Volkswirtschaft zu einem gigantischen Zukunftsmarkt mausert. Vor 30 Jahren machte die Hungersnot Bangladesch noch zum Symbol für die Nahrungsarmut in Entwicklungsländern rund um den Globus. „Heute importiert das Land Tee und exportiert selber Reis“, so Daniel Seidl, Geschäftsführer der deutschen Auslandshandelskammer in Bangladesch und seit 20 Jahren im Land tätig. „Vor fünf Jahren gab es keinen einzigen Coffee-Shop, heute bekommt man an jeder Ecke Latte macchiato in allen erdenklichen Variationen.“ Auf einer Fläche zweimal so groß wie Bayern lebt die mit 152 Millionen Menschen achtgrößte Bevölkerung der Erde – mit einer Handydichte von 85 Millionen, geradezu mutiert in ebenfalls nur fünf Jahren. Jeden Monat kommen zwei Millionen Mobiltelefone dazu.

Nicht nur das Beispiel Bangladesch zeigt: Die Weltwirtschaft steht vor noch nie da gewesenen Kräfteverschiebungen. Europa schwächelt, Asien holt auf, Afrika ist auf dem Sprung. Nach Hochrechnung der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung wird die Kaufkraft der E-7-Länder Brasilien, Russland, Indien, China, Indonesien, Türkei und Mexiko diejenige der G-7-Länder USA, Deutschland, England, Frankreich, Italien, Kanada und Japan bis 2030 überholen.

Ins Visier und genau unter die Lupe nehmen sollten Unternehmen daher vor allem eine wesentliche Gruppe künftiger Wachstumsmärkte: die sogenannten Future-7-Länder (F 7): Bangladesch, Kolumbien, Marokko, Nigeria, Peru, die Philippinen und Vietnam. Diese fantastischen Sieben sowie weitere Schwellenländer werden die entwickelten G-7-Volkswirtschaften dauerhaft herausfordern, insbesondere bei der Produktion langlebiger Produktionsgüter. Die langfristigen Prognosen für diese Staaten klingen traumhaft...

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