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Trend: 01 Fashion Bathroom - Das Badezimmer wird modischer und farbiger

News   •   Jan 17, 2017 17:00 CET

Baden in Farbe – im Fashion-Bathroom wird das Bad wird zum Laufsteg für individuellen Style. Auf der Trendplattform Pop up my Bathroom wird der Trend zu mehr Mode im Bad in angesagten Rosé-Tönen feminin inszeniert.

Vorbei ist die Weiß-in-Weiß-Tristesse mit bis zur Zimmerdecke hochgefliesten Wänden: Das Badezimmer wird zum gestylten Wohlfühl-Raum mit hoher wohnlicher Aufenthaltsqualität.

Lange wurde er verleugnet, der Einfluss der Mode auf das Badezimmer. Schließlich soll es zeitlos und zweckmäßig sein, da seine Ausstattung vor allem langlebig und im Mietobjekt auch möglichst geschmacksneutral gestaltet sein sollte. Doch wie im übrigen Wohnbereich fängt man nun auch im Bad an, nicht mehr in Generationen, sondern in Lebensabschnitten zu denken. Aus Lust am Gestalten und dem Bedürfnis nach Repräsentation ziehen allmählich modische Aspekte in das Bad ein, beginnend mit dekorativen Accessoires und trendigen Boden- oder Wandgestaltungen, überleitend zu modischen Akzenten bei den Badmöbeln – teils in Form austauschbarer Fronten – bis hin zur Wiederkehr der Farbe.

Da trifft es sich gut, dass auch die Seventies wieder en Vogue sind. Aber auch mediterrane oder skandinavische Stilelemente, Anleihen an historische Stile oder von der Natur inspirierte Farbgebung beeinflussen zunehmend auch die klassischen Sanitärprodukte. Innovative Textilien und textil wirkende Materialien bringen aktuelle Farb- und Modetrends in Form von Bezugsstoffen, Vorhängen und Teppichen ins Baddesign.

Aufregend anders: das Fashion-Bathroom zeigt viel Farbe und Stoff

Auch wenn im Badezimmer immer noch gerne in Schwarz-Weiß gestaltet wird, während in Wohnzimmer und Küche längst pastelligere Töne einziehen, so dürfte es in Zukunft auch im Bad farbiger zugehen. Als Verbindung starker Kontraste bietet sich die gesamte Farbpalette der hellen bis dunklen Grautöne an, die derzeit ultramodern sind. Grau, Cremeweiß und Vintage-angegraute Weißtöne sind auch ideale Begleiter und Hintergründe von zarten bis kräftigen Rosé-Tönen, die aktuell mit femininem Charme den Ton in Mode und weiten Teilen des Interior Designs angeben.

Angesagt sind auch skandinavisch-helle Farbräume, die durch den Mix von Weiß, hellem Holz und frischen Bleu-Tönen nordisches Flair ins Bad bringen. Hingegen werden es wohl nur die ganz Mutigen wagen, den aktuell zur Trendfarbe ausgerufenen, frischen Blättern nachempfundenen Grünton im Bad allzu fest zu installieren – zu sehr erinnert er an vergangene „moosgrüne“-Zeiten. Doch für Accessoires oder eine Wand ist im Fashion-Bathroom immer Platz. Bei den Metalleffekten sind nach glänzendem Kupfer nun auch mal mattes Messing und satte Rosttöne im Interior Design an der Reihe – und damit auch Kandidaten für Accessoires, Blenden und Oberflächenvarianten für das Fashion-Bathroom der nächsten oder übernächsten Saison.

Schon lange beschäftigen sich die Designer der Sanitärhersteller mit der gezielten Auswahl von trendigen Holzoberflächen für Badmöbel. Und es wird sogar bei der Oberflächen-Palette wieder ganz bunt. Hier ist alles zu haben. Und zum Teil sogar zu tauschen, wenn die gewählte Front nach ein paar Jahren nicht mehr gefällt. In Berücksichtigung der allgemeinen Einrichtungstrends werden Lacke und Beschichtungen von Hochglanz über Ultra-Matt (natürlich „nicht-fingernd“) bis zu astreichen Maserungen bei den Holzdesigns angeboten.

Da im Badezimmer natürlich auch auf die sich häufig veränderte Luftfeuchtigkeit geachtet werden muss, wird der Wunsch nach wohnlichen Materialien oft mit Material-Imitaten befriedigt. Fliesen gibt es mittlerweile nicht nur in sämtlichen Holzdekoren, Strukturen und Used-Optiken, sondern auch in diversen Formaten und Mustern zum Realisieren unterschiedlichster Verlege-Arten – vom Schiffsboden über Fischgrät bis zum Stäbchenmosaik. Auch die Angst vor aufquellenden Holzfußböden bei einer überschwemmten Badewannen-Party kann dem Bauherren mittlerweile genommen werden: Speziell präparierte Parkett- und Laminat-Produkte sollen für eine langjährige Nutzung im Bad sorgen. Auch innovative PVC-Beläge kommen dem Wunsch der Badnutzer nach mehr warmen Materialien im Bad nach.

Pop up my Bathroom zeigt Badezimmer für verliebte Mode-Fans

Mit dem neuen Designkonzept einer stoffgewandeten Badewanne trägt der Bad- und Duschwannen-Spezialist Bette das Thema Wohnlichkeit auf neue und überraschende Weise ins Badezimmer: Bei der Badewanne ist der Wannenkörper ganz klassisch aus Stahl/Email gefertigt, während die Wannenschürze wie ein bequemes Sofa gepolstert und mit gewebtem, wasser- und klimaresistentem Stoff bezogen ist (Design: Tesseraux + Partner). Ein dazu passender Waschtisch von Bette wird auf der ISH 2017 Premiere feiern. In Kombination zum Fashion Bathroom harmonieren Armaturen mit großzügig geschwungenen Ausläufen von Dornbracht, die sowohl für die freistehende Badewanne als auch (als Wandarmatur) für den mit Spezialstoff verkleideten Waschtisch erhältlich sind. Die Armaturenkollektion Mem hat Dornbracht zusammen mit Sieger Design getreu dem Leitgedanken „Reduziere alles auf das Wesentliche, aber entferne nicht die Poesie“ entwickelt. Luxus und Sinnlichkeit sind weitere Gestaltungselemente im Fashion-Bathroom, die für eine lange Nutzung sorgen. Denn – Mode hin oder her – auch ein fashionable Badezimmer muss ja nicht gleich jedes Jahr aufs Neue gestaltet werden.

Hinweis zum Styling

Der Einsatz von Tapeten im Bad ist schon lange kein Geheimtipp mehr. Allerdings sollte ihre Verwendung reduziert werden – im Idealfall etwa für die Wand mit dem Waschtisch. Passend zum gepolsterten Waschtisch und zur Badewanne hat ein professioneller Handwerksbetrieb aus der Nachbarschaft einen Spiegel gepolstert. Je nach persönlicher Vorliebe kann natürlich auch eine Sitzbank oder eine Wand gepolstert werden – für jeden DIY-Fan ein lohnendes Projekt. Auch einfach nachzubauen ist das Schmetterlings-Mobile, das in unserem Fashion-Badezimmer der Blickfang ist.

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