Confederation of Football

28.01.2018 – Ein guter Tag für den Fußball

Pressemitteilung   •   Jan 29, 2018 10:00 CET

Der 28.01.2018 ist nicht irgendein Tag, eigentlich ist es ein besonderer Tag für den Fußball. Vor 118 Jahren wurde in Leipzig ein Sportbund gegründet, dessen erklärtes Ziel es war, Menschen miteinander zu verbinden, die gemeinsam der schönsten Nebensache der Welt nachgehen.

118 Jahre später ist von diesem ursprünglichen Ziel nicht mehr viel übrig geblieben. Wie in vielen anderen Bereichen auch, haben sich die Parteien im Fußball immer weiter auseinander entwickelt.

Auf der einen Seite stehen millionenschweren Fußballvereine, die in kürzester Zeit riesige Summen für Gehälter, Transfers, Stadionkäufe oder Neubauten, Trainingsmittel oder neues Personal bereitstellen können, auf der anderen Seite stehen die häufig milde belächelten Amateur- oder Breitsportclubs. Bei diesen reicht es häufig nicht einmal für die kleinen Dinge, genügend Fußbälle oder ein angemessenes Sportlerheim, von einer ausreichend guten Platzqualität ganz zu schweigen.

Doch die finanziellen und strukturellen Probleme sind mittlerweile nicht mehr nur ein Thema im Amateurbereich und Breitensport, selbst in der zweithöchsten deutschen Liga schaffen einige Vereine nur noch durch die „Stundung“ von offenen Schulden oder durch „Verzicht“ der Gläubiger die notwendigen Voraussetzungen, um eine gültige Lizenz zu erhalten und nicht zwangsweise absteigen zu müssen.

Das was heute landläufig als „Fußball“, vor allem in den Medien und von den verantwortlichen Sportfunktionären bezeichnet wird, macht in Wahrheit kaum 0,5% der Teilnehmer der gesamten Sportart aus. Fans sind dabei nicht einmal eingerechnet. Nun kann man natürlich behaupten, dass es vor allem diese 0,5% sind, welche sichtbar für den ganzen Sport stehen.

Doch auch diese scheinbare Übermacht ist nichts ohne den Amateur- und Breitensport. Ohne die tausenden Ehrenamtlichen, welche die Spitzenleistungen in den unteren Spielklassen ermöglichen und somit die Basis des Fußballerfolgs für morgen auf den Weg bringen. All diese Menschen schaffen, teilweise unter widrigsten Bedingungen, Leistungen, die mit ein paar Ehrungen und inhaltsleeren Werbekampagnen nicht aufzuwiegen sind.

So ist es zum Beispiel mittlerweile eher Normalität statt Ausnahme, dass Schiedsrichter an einem Wochenende mehr als 2 Spiele übernehmen, der Schiedsrichter-Mangel würde sonst die Durchführung des regulären Spielbetriebs kaum zulassen. Ganze Spielwochenenden müssen mittlerweile abgesagt werden, weil die vorhandenen Spielflächen, selbst bei minimalen Regenfällen nicht mehr bespielbar sind. Doch dies ist leicht nachzuvollziehen, wenn auf einem Spielfeld teilweise bis zu 10 Mannschaften trainieren und spielen sollen. Für die notwendigen Platzumbauten müssen selbst Regionalligisten mittlerweile auf umfangreiche Marketingkampagnen setzen, damit diese durch Fans und Sponsoren finanziert werden.

Die Zufriedenheit der Fans sinkt immer weiter, sodass es mittlerweile offene Revolten gegen die bestehenden Strukturen gibt, weil ein wesentlicher Teil des Fußballs bei Entscheidungen oder Änderungen nicht berücksichtigt wird. Ein Mitspracherecht kann heute offenbar nur durch gezielte medienwirksame Eskalationen erzwungen werden.

Und alle dies geschieht in einem Land in dem es heute mehr als 300 Fußballverbände gibt. In dem trotz dieser zahlreichen vorhandenen Strukturen Vereine, Schiedsrichter, Spieler und Fans mit ihren Problemen alleine gelassen werden. Mal ist es die Politik, mal die Gesellschaft oder die Vereine selbst, welche die Probleme lösen sollen. Doch kein Mensch braucht eine oder mehrere Organisationen, die nicht bereit sind die vorhandenen Probleme zu lösen und allein durch ihre Strukturen Unmengen an Geldern verschlingen, die damit an den wichtigen Stellen fehlen.

Es ist für Vereine, Trainer und Schiedsrichter heute allerdings auch nicht möglich, an einem geordneten Ligabetrieb teilzunehmen, ohne auf die verkrusteten, intransparenten und langsamen Strukturen der heutigen Verbände zu verzichten. Doch mit dem 28.01.2018 ändert sich dieses für heutige Zeiten vollkommen unübliche Prinzip, eigentlich keine Wahl zu haben.

Mit der offiziellen Gründung der Confederation of Football legen wir den Grundstein dafür, dass der Sport und seine wesentlichen Beteiligten wieder in den Mittelpunkt gerückt werden. Als moderner und unabhängiger Fußballbund verzichten wir auf kostenintensive Formen der Organisation, sodass für uns die Qualität unserer Services und das bestmögliche sportliche Umfeld für unsere Mitglieder im Vordergrund stehen.

Zusätzlich dazu setzen wir auf eine aktive Rolle aller Mitglieder unseres Fußballbundes. Fans, Trainer, Schiedsrichter und Spieler entscheiden darüber, welchen Weg wir gemeinsam innerhalb unseres Sports gehen werden. Bei uns ist es nicht einzelnen Funktionsären und Gremien vorbehalten, Änderungen und Verbesserungen vorzuschlagen und darüber zu entscheiden, sondern alle Mitglieder bekommen gleichberechtigt die Möglichkeit unseren Sport zu gestalten.

Um unsere Abläufe so effizient und kostensparsam wie möglich zu gestalten, setzen wir auf die neuesten IT-Technologien. Dadurch ermöglichen wir den Vereinen und Mannschaften mit den eingesparten Geldern mehr von dem zu tun, was sie wirklich nach vorne bringt.

Mit unseren webbasierten Services unterstützen wir Vereine, Spieler und Trainer außerdem dabei, Turniere und Freundschaftsspiele schnell und einfach auf die Beine zu stellen, ohne dass dabei zusätzliche Kosten oder manuelle Aufwände bei der Confederation of Football entstehen. Außerdem werden wir mit weiteren geplanten Services Vereinen helfen, schneller und einfacher mit potentiellen Sponsoren und Förderern ins Gespräch zu kommen.

Die Confederation of Football übernimmt in ihrer Rolle eine aktive Verantwortung für die Anzahl, die Qualität und die Aus- und Weiterbildung der Schiedsrichter. So entlasten wir die Vereine von einer Aufgabe, die heute zu einer Menge Probleme für Vereine führt, sei es durch den Abzug von Punkten oder übermäßige Geldstrafen, weil diese nicht genug Schiedsrichter gewinnen konnten. Wir sind der Meinung, dass wir dieses grundsätzliche Thema besser koordinieren und entwickeln können, als jeder Verein für sich allein.

In der historischen Fußballstadt Leipzig entsteht somit ein neuer Fußballbund, mit dem wir ein Zeichen des Aufbruchs und der Veränderung hinaus in die Fußballwelt senden. Für unseren Sport, für unsere Mitglieder. Für den echten Fußball. 

Die Confederation of Football ist der erste unabhängige Fußballbund, der sich aktiv und ausschließlich um die Verbesserung der sportlichen Rahmenbedingungen seiner Mitglieder, seien es Trainer, Spieler, Schiedsrichter oder Fans kümmert. Wir verzichten dabei konsequent auf unnötige, kostentreibende und kleinteilige Verbandsstrukturen.

Als digitaler Fußballbund stellen wir Effizienz und die Servicequalität unserer Leistungen gegenüber unseren Mitgliedern in den Mittelpunkt unseres Handelns.