Audi AG

AUDI AG: 30 Jahre Arbeitssicherheitspreis

Pressemitteilung   •   Jul 12, 2013 17:44 CEST

  • Mitarbeiter für vorbildliches Engagement in Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz ausgezeichnet
  • Produktionsvorstand Dr. Frank Dreves: „Sicherheit an Arbeitsplätzen erhöhen und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter erhalten“
  • Personalvorstand Thomas Sigi: „Arbeits- und Gesundheitsschutz sind elementarer Baustein für Zufriedenheit der Mitarbeiter“

Sichere Arbeitsabläufe gewährleisten und Betriebsunfälle vermeiden: Bereits zum 30. Mal in Folge hat heute die Verleihung des Arbeitssicherheitspreises stattgefunden. Es gab jede Menge Preise und erneut Bestwerte für das sorgfältige Arbeiten der Audi-Mitarbeiter. Bei einer Festveranstaltung im Audi Konferenz Center am Standort Ingolstadt würdigten Vertreter von Unternehmensleitung und Gesamtbetriebsrat Abteilungen und Teams aus unterschiedlichen Fachbereichen für ihre besonderen Leistungen in Sachen Arbeitssicherheit.

Audi zieht zum 30. Jubiläum des Arbeitssicherheitspreises erneut positive Bilanz: 2012 erreichte das Unternehmen dank seines modernen Arbeitsschutzes fast den bisherigen Bestwert (2,3). Auf eine Million geleistete Arbeitsstunden kamen im vergangenen Jahr 2,4 Betriebsunfälle ab einem Tag Arbeitsausfall. 1983, beim ersten Wettbewerb, lag dieser Wert noch bei 34,3.

Den Arbeitssicherheitspreis 2012 überreichten Produktionsvorstand Dr. Frank Dreves, Personalvorstand Thomas Sigi, Gesamtbetriebsratsvorsitzender Peter Mosch sowie der Neckarsulmer Betriebsratsvorsitzende Norbert Rank und Fred Schulze, Werkleiter des Audi-Standorts Neckarsulm. Die Auszeichnungen erhielten  die jeweils besten drei Abteilungen beziehungsweise Teams in drei Kategorien. Zudem zeichnete Audi die erfolgreichsten Initiativen an den europäischen Standorten aus.

„Maßnahmen, die zu mehr Sicherheit an den Arbeitsplätzen und in den Prozessen führen und gleichzeitig die Leistungsfähigkeit unserer Mitarbeiter erhalten, sind wesentlich für unser Unternehmen“, betonte Produktionsvorstand Dr. Frank Dreves. „Mit ihrem persönlichen Engagement und ihrem Know-how entwickeln die Teams Bestehendes stets weiter und sorgen dafür, dass Audi auch im Arbeitsschutz ganz vorne dabei ist.“

„Unsere Aktivitäten bei der Arbeitssicherheit sind viel mehr als die Erfüllung eines gesetzlichen Auftrags“ sagt Thomas Sigi, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der AUDI AG. „Im Mittelpunkt stehen unsere Mitarbeiter, die direkt von unserem Arbeits- und Gesundheitsschutz profitieren. Um das Arbeiten bei Audi auch weiterhin attraktiv zu gestalten, brauchen wir immer neue Ideen. Das ist ein elementarer Baustein für die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter und Teil unserer Audi-Kultur“.

„Die umgesetzten Projekte zur Sicherheit am Arbeitsplatz sind nicht nur innovative und wirtschaftliche Maßnahmen, vielmehr bieten sie auch neue Perspektiven, beispielsweise für leistungsgewandelte Arbeitnehmer. Für die Belegschaft und unser Unternehmen ergibt sich so eine klare Win-Win-Situation“, sagte Peter Mosch, Gesamtbetriebsratsvorsitzender der AUDI AG.

Norbert Rank, Neckarsulmer Betriebsratsvorsitzender, bedankte sich bei allen Beteiligten an beiden Standorten: „Das Unternehmen hat den Wert sicherer, gefahrloser Arbeitsplätze schon sehr früh erkannt. Aus dieser Erkenntnis heraus wurden die Bemühungen um unfallfreies Arbeiten in sämtlichen Abteilungen und durch viele Maßnahmen stets intensiviert. Die positive Entwicklung in Summe ist mehr als lobenswert.“

Die Auszeichnungen im Einzelnen:

  • In der Kategorie „Kontinuität“ belegte die Abteilung Prüffeld A6/A4 aus Neckarsulm den ersten Platz. Im Zeitraum von 2007 bis 2012 sanken die Betriebsunfälle von 5,4 Indexpunkten pro einer Million geleisteter Arbeitsstunden auf 0 – ein herausragendes Ergebnis.
  • Das Audi Bildungswesen erreichte bereits zum dritten Mal den ersten Platz in der Kategorie „Unfallfreies Arbeiten“. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiteten 7,63 Mio. Stunden unfallfrei, ein neuer Rekordwert für das Bildungswesen und zugleich unternehmensweiter Bestwert.
  • Eine 16-köpfige Jury sprach den Pokal für die Kategorie „Initiative“ der Mannschaft vom Bandabschnitt 2/3 der Montage A3 aus Ingolstadt zu. Prämiert wurde die Entwicklung einer Mehrfach-Schraubstation, mit der  14 Schrauben gleichzeitig befestigt werden können. Die Schraubvorrichtung schafft optimale Ergonomie für den Mitarbeiter, beschleunigt den Arbeitsprozess und erhöht damit die Wirtschaftlichkeit. Weitere Standortsieger in der Kategorie „Initiative“ wurden in diesem Jahr neben dem Pokalsieger aus Ingolstadt folgende Teams: Betriebsmanagement Operative Logistik (Neckarsulm), Materialversorgung A3/TT (Győr), Lackiererei (Brüssel) und Produktion Gallardo (Lamborghini).

Der Audi-Konzern hat im Jahr 2012 rund 1.455.100 Automobile der Marke Audi an Kunden ausgeliefert. Von Januar bis Ende September 2012 erreichte das Unternehmen bei einem Umsatz von € 37,7 Mrd. ein Operatives Ergebnis von € 4,2 Mrd. Audi produziert an den Standorten Ingolstadt, Neckarsulm, Győr (Ungarn), Changchun (China) und Brüssel (Belgien). Der Audi Q7 wird in Bratislava (Slowakei) gefertigt. Im November 2012 startete nach Audi A4, A6 und Q5 die CKD-Produktion des Audi Q7 in Aurangabad in Indien. Seit 2010 fährt der Audi A1 und seit 2012 der neue A1 Sportback im Werk Brüssel vom Band. Der Audi Q3 wird seit Juni 2011 in Martorell (Spanien) produziert. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Märkten weltweit tätig. 100-prozentige Töchter der AUDI AG sind unter anderem die AUDI HUNGARIA MOTOR Kft. (Győr/Ungarn), die Automobili Lamborghini S.p.A. (Sant’Agata Bolognese/Italien), die AUDI BRUSSELS S.A./N.V. (Brüssel/Belgien), die quattro GmbH (Neckarsulm) und der Sportmotorradhersteller Ducati Motor Holding S.p.A. (Bologna/Italien). Audi beschäftigt derzeit weltweit mehr als 68.000 Mitarbeiter, davon rund 50.000 in Deutschland. Um den „Vorsprung durch Technik“ nachhaltig zu sichern, plant die Marke mit den Vier Ringen von 2012 bis 2016 insgesamt € 13 Mrd. zu investieren, überwiegend in neue Produkte und den Ausbau der Produktionskapazitäten. Aktuell erweitert Audi seinen Standort in Győr (Ungarn) und produziert ab Ende 2013 auch in Foshan (China) sowie ab 2016 in San José Chiapa (Mexiko).

Audi nimmt seit langem auf vielen Ebenen seine gesellschaftliche Verantwortung wahr – im Sinne einer lebenswerten Zukunft für künftige Generationen. Umweltschutz, Ressourcenschonung, internationale Wettbewerbsfähigkeit und eine zukunftsfähige Personalpolitik bilden deshalb die Geschäftsgrundlage für den nachhaltigen Erfolg von Audi. Das umweltpolitische Engagement der AUDI AG manifestiert sich auch in der Audi Stiftung für Umwelt. Im Verständnis von „Vorsprung durch Technik“, das weit über seine Produkte hinaus geht, richtet das Unternehmen seine Aktivitäten auf ein großes Ziel aus – die ganzheitliche CO2-neutrale Mobilität.