Audi AG

AUDI AG erreicht beim Absatz bestes erstes Halbjahr der Unternehmensgeschichte

Pressemitteilung   •   Jul 08, 2013 15:41 CEST

Neue Bestmarke für die Vier Ringe: Mit einem Absatz-wachstum von 6,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr hat die AUDI AG das beste erste Halbjahr der Unternehmensgeschichte erzielt. Weltweit übergab das Unternehmen in den ersten sechs Monaten rund 780.500 Automobile an Kunden. Im Juni stiegen die Auslieferungen für Audi erneut auf rund 140.300 Autos, 5,5 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Besonders stark legte die Premiummarke in China zu, plus 33,5 Prozent. Auch die Verkäufe in Großbritannien (+14,3%) und den USA (+8,2%) befeuerten das Wachstum für Audi im Juni.

„Vor allem der neue A3 und die SUV Q3 und Q5 haben uns im ersten Halbjahr auf unserem globalen Wachstumskurs deutlich vorangebracht. Die Vergleichsmarke aus 2012 haben wir bei den Auslieferungen klar übertroffen, obwohl heute in vielen wichtigen Märkten das Umfeld deutlich schwieriger ist“, sagt Luca de Meo, Vorstand für Vertrieb der AUDI AG. Und: „In der zweiten Jahreshälfte wird die A3 Limousine in den ersten Märkten Impulse setzen. Dieses Modell wird entscheidend dazu beitragen, die Erfolgsgeschichte des A3 fortzuschreiben.“

Die A3 Limousine wird ab September als neues Mitglied der Modellfamilie in Europa verfügbar sein, 2014 folgt ihr Marktstart in China und den USA. In beiden Ländern  ist die Limousine die beliebteste Karosserieform im Premiummarkt, rund jeder zweite Kunde entscheidet sich dort für ein Automobil mit Stufenheck.

In den USA hatte im ersten Halbjahr der Audi Q5 entscheidenden Anteil daran, dass Audi of America erneut jeden einzelnen Monat neue Bestwerte schrieb. Der Juni 2013 markierte mit 13.706 Auslieferungen und einem Plus von 8,2 Prozent den zweitbesten Verkaufsmonat in der Geschichte der Vier Ringe in den Vereinigten Staaten. Insgesamt kletterten über die ersten sechs Monate die US-Verkäufe für Audi um 14,0 Prozent auf 74.277 Einheiten, für den Q5 um 35,2 Prozent auf 18.310. Im zweiten Halbjahr wird das begehrte Modell auch als TDI clean diesel und als besonders sportlicher SQ5 TFSI zu den amerikanischen Händlern kommen. Neben den USA beschleunigt vor allem der mexikanische Markt das Wachstum für Audi in Nordamerika: In der ersten Jahreshälfte nahmen 5.619 Audi-Kunden in Mexiko einen Neuwagen entgegen, ein Plus von 45,5 Prozent.

In Europa hingegen war das erste Halbjahr 2013 auch für Audi von dem zunehmend schwierigen wirtschaftlichen Umfeld geprägt. Die Verkäufe blieben mit rund 383.700 Automobilen um 2,5 Prozent unter dem Rekordwert des Vorjahreszeitraums. Dabei gestaltete sich das Geschäft für Audi wesentlich stabiler als der Gesamtmarkt. Positiv entwickelte sich unter den großen Märkten besonders Großbritannien: Die Auslieferungen von Audi UK lagen mit 74.051 Verkäufen von Januar bis Juni 11,9 Prozent im Plus, allein der SUV-Absatz steigerte sich im Vereinigten Königreich um 82,7 Prozent. Auch in der Schweiz ging es für Audi weiter vorwärts, kumuliert um plus 4,5 Prozent auf 9.537 Automobile. In Deutschland war die Absatzbilanz dagegen mit 128.345 Autos um 4,3 Prozent rückläufig, wobei sich besonders im vergangenen Monat die hohe Vergleichsbasis aus dem Vorjahr bemerkbar machte:  Waren die Verkaufszahlen im Juni 2012 noch um 14,6 Prozent in die Höhe geschnellt, gaben sie nun in einer ähnlichen Größenordnung nach.

Unverändert herausfordernd bleiben die Rahmenbedingungen in jenen Volkswirtschaften, die im Fokus der europäischen Verschuldungs- und Wirtschaftskrise stehen: In Frankreich (-8,6% auf 30.218 Autos), Italien (-9,8% auf 24.825 Autos) und Spanien (-3,1% auf 21.085 Autos) kamen in den ersten sechs Monaten weniger Kunden zu den Händlern als ein Jahr zuvor. In allen drei Märkten bestätigte die AUDI AG dabei erneut ihre Position als führender Premiumhersteller. Seine Auslieferungen weiter steigerte das Unternehmen in Osteuropa – allen voran in Russland, wo 18.181 im ersten Halbjahr verkaufte Automobile für ein Plus von 9,8 Prozent stehen.

In China sorgte ein starkes Auslieferungsplus von 33,5 Prozent auf 44.479 Autos im Juni dafür, dass Audi erstmals bereits zur Jahresmitte die Marke von 200.000 Verkäufen überschritten hat. 228.139 chinesische Kunden nahmen von Januar bis Juni ihren neuen Audi in Empfang, plus 17,7 Prozent im Vorjahresvergleich. Zusätzlichen Auftrieb verlieh dabei die im April gestartete lokale Fertigung des Q3. Noch im Juli wird Audi ein besonderes Jubiläum in China feiern: Die Vier Ringe sind dann seit 25 Jahren im Reich der Mitte vertreten und führen seither das dortige Premiumsegment souverän an.

Ebenfalls sehr erfolgreich ist Audi in vielen weiteren Märkten der Region Asien-Pazifik unterwegs: Japan legte über die ersten sechs Monate mit plus 20,9 Prozent auf 14.456 Auslieferungen das stärkste Wachstum unter den zehn größten Absatzmärkten der AUDI AG vor – und dies noch vor dem Start der neuen A3-Generation im Markt. Noch deutlicher fielen die Zuwächse in Südkorea mit 30,0 Prozent auf 9.355 an Kunden übergebene Automobile aus. Auch in Indien konnte die AUDI AG mit einem Plus von 21,2 Prozent auf 4.846 bis Ende Juni ausgelieferte Automobile ihre Position im Markt weiter ausbauen.

Absatz AUDI AG

Im Monat Juni

Kumuliert 

2013

2012

Abw. vs 2012

2013

2012

Abw. vs 2012

Welt

140.300

133.049

+5,5%

780.500

733.216

+6,4%

Europa

65.100

72.418

-10,1%

383.700

393.320

-2,5%

  - Deutschland

22.515

26.589

-15,3%

128.345

134.173

-4,3%

  - GB

12.652

11.071

+14,3%

74.051

66.188

+11,9%

  - Frankreich

5.171

5.404

-4,3%

30.218

33.079

-8,6%

  - Italien

4.551

5.003

-9,0%

24.825

27.521

-9,8%

  - Spanien

3.463

3.904

-11,3%

21.085

21.758

-3,1%

  - Russland

3.101

3.052

+1,6%

18.181

16.563

+9,8%

USA

13.706

12.664

+8,2%

74.277

65.158

+14,0%

Mexiko

1.006

808

+24,5%

5.619

3.862

+45,5%

Asien-Pazifik

52.400

40.057

+30,7%

270.800

229.034

+18,2%

  - China
(inkl. Hongkong)

44.479

33.309

+33,5%

228.139

193.871

+17,7%

  - Indien

750

718

+4,5%

4.846

4.000

+21,2%


Der Audi-Konzern hat im Jahr 2012 rund 1.455.100 Automobile der Marke Audi an Kunden ausgeliefert. Von Januar bis Ende September 2012 erreichte das Unternehmen bei einem Umsatz von € 37,7 Mrd. ein Operatives Ergebnis von € 4,2 Mrd. Audi produziert an den Standorten Ingolstadt, Neckarsulm, Győr (Ungarn), Changchun (China) und Brüssel (Belgien). Der Audi Q7 wird in Bratislava (Slowakei) gefertigt. Im November 2012 startete nach Audi A4, A6 und Q5 die CKD-Produktion des Audi Q7 in Aurangabad in Indien. Seit 2010 fährt der Audi A1 und seit 2012 der neue A1 Sportback im Werk Brüssel vom Band. Der Audi Q3 wird seit Juni 2011 in Martorell (Spanien) produziert. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Märkten weltweit tätig. 100-prozentige Töchter der AUDI AG sind unter anderem die AUDI HUNGARIA MOTOR Kft. (Győr/Ungarn), die Automobili Lamborghini S.p.A. (Sant’Agata Bolognese/Italien), die AUDI BRUSSELS S.A./N.V. (Brüssel/Belgien), die quattro GmbH (Neckarsulm) und der Sportmotorradhersteller Ducati Motor Holding S.p.A. (Bologna/Italien). Audi beschäftigt derzeit weltweit mehr als 68.000 Mitarbeiter, davon rund 50.000 in Deutschland. Um den „Vorsprung durch Technik“ nachhaltig zu sichern, plant die Marke mit den Vier Ringen von 2012 bis 2016 insgesamt € 13 Mrd. zu investieren, überwiegend in neue Produkte und den Ausbau der Produktionskapazitäten. Aktuell erweitert Audi seinen Standort in Győr (Ungarn) und produziert ab Ende 2013 auch in Foshan (China) sowie ab 2016 in San José Chiapa (Mexiko).

Audi nimmt seit langem auf vielen Ebenen seine gesellschaftliche Verantwortung wahr – im Sinne einer lebenswerten Zukunft für künftige Generationen. Umweltschutz, Ressourcenschonung, internationale Wettbewerbsfähigkeit und eine zukunftsfähige Personalpolitik bilden deshalb die Geschäftsgrundlage für den nachhaltigen Erfolg von Audi. Das umweltpolitische Engagement der AUDI AG manifestiert sich auch in der Audi Stiftung für Umwelt. Im Verständnis von „Vorsprung durch Technik“, das weit über seine Produkte hinaus geht, richtet das Unternehmen seine Aktivitäten auf ein großes Ziel aus – die ganzheitliche CO2-neutrale Mobilität.