Audi AG

Audi auf der Design Miami/Basel 2014: Konstantin Grcic entwirft „TT Pavilion“

Pressemitteilung   •   Jun 18, 2014 12:31 CEST

Auf der diesjährigen Design Miami/Basel präsentiert Audi erstmals eine Architekturinstallation von Konstantin Grcic, einem der einflussreichsten Industriedesigner unserer Zeit. Inspirationsquelle für den polygonalen „TT Pavilion“ ist der neue Audi TT. Grcic hat aus Teilen des TT einen mobilen Raum geschaffen, der die Technologie des Automobilbaus auf die Gestaltung von Architektur überträgt.

Der „TT Pavilion“ ist ein begehbares Raumobjekt, das freistehend in jedem Gelände aufgebaut werden kann. Grcic ließ sich dabei vom Audi TT inspirieren. „Für mich ist der Audi TT ein Auto, mit dem man aus der Stadt heraus in die Natur fährt. Dieses Erlebnis erwidere ich mit einem Pavillonkonzept, das als Reiseziel an einem entlegenen Ort steht“, so der Designer. Auf Stelzen gelagert, lässt sich der Pavillon problemlos in unwägbarem Terrain aufbauen. Die Konstruktion entspricht modernen Techniken des Fertighausbaus. Ein prägnantes Merkmal sind die sieben Original-Heckklappen des Audi TT, die dem Pavillon eine futuristische Anmutung verleihen. Für Grcic ist ein Auto wie ein Haus. „Autos sind industriell gefertigte, mobile Architekturen. Sie bieten nicht nur Schutz, sondern sind perfekt ausgestattete Funktionsräume zum Arbeiten, Kommunizieren, Essen und Relaxen.“

Für Audi ist die Zusammenarbeit mit Designern aus anderen Disziplinen von großer Bedeutung. „Audi ist dem Industriedesign sehr nahe, denn das Design ist bei unseren Autos immer Ausdruck der Technologie“, erklärt Marc Lichte, Chefdesigner von Audi. „Mit seinen Entwürfen stellt Grcic die Funktionalität in den Mittelpunkt und verleiht Alltagsprodukten ein überraschend klares Design.“

In der Zusammenarbeit mit Audi hatte Grcic völlig freie Hand und entschied sich für den Audi TT als Inspirationsquelle. „Der Audi TT ist für mich ein sehr ikonisches Auto und damit besonders interessant“, erklärt Grcic. Mit seiner streng geometrischen und formal kohärenten Designsprache verkörpert schon der erste TT aus dem Jahr 1998 eine Idee: radikal im Design und ein Auto, das gefahren werden will. Mit dem neuen TT setzt Audi neue Akzente und erhält gleichzeitig die zeitlose Schönheit des Originals.

Ebenso wie der Audi TT dienten Grcic auch die Architekturentwürfe des französischen Designers Jean Prouvé (1901-1984) als Inspiration. In den 1950er Jahren entwickelte  Prouvé verschiedene Typen von Fertighäusern, die vor allem schnell montierbar sein sollten. Zu seinen bekanntesten Häusern zählt das „Maison Tropicale“. Das „Maison Demontable 8x8“ stellte die Galerie Patrick Seguin bereits 2013 auf der Design Miami aus.

Der „TT Pavilion“ ist zusammen mit dem neuen Audi TT Coupé und seinem virtuellen Audi-Cockpit vom 17. bis 22. Juni auf der Design Miami/Basel zu sehen. Die Ausstellung gilt als das wichtigste Forum für Design-Klassiker und zeitgenössisches Avantgarde-Design. Design und Technik zählen traditionell zum Markenkern von Audi. Das Unternehmen ist seit 2006 exklusiver Automobilpartner der Design Miami. In den letzten Jahren hat Audi mit internationalen Designern und Architekten wie Tom Dixon, Moritz Waldemeyer, Bjarke Ingels, Clemens Weisshaar und Reed Kram zusammen­gearbeitet. Audi ist ebenfalls Sponsor von „Konstantin Grcic – Panorama“, der bislang größten Einzelausstellung zu Grcic, die das Vitra Design Museum in Weil am Rhein noch bis zum 14. September 2014 präsentiert.

Konstantin Grcic, Jahrgang 1965, machte zunächst eine Ausbildung zum Möbelschreiner an der britischen John Makepeace School und studierte ab 1988 am Royal College of Art in London Industriedesign. Er begann seine Laufbahn bei Jasper Morrison und gründete 1991 in München sein eigenes Designbüro, KGID (Konstantin Grcic Industrial Design). Seitdem prägen seine Entwürfe Marken wie Authentics, Flos, Magis, Vitra, ClassiCon, Plank, Laufen oder Muji. Viele seiner Arbeiten sind in wichtigen internationalen Designmuseen vertreten, unter anderem im Museum of Modern Art in New York. Auf der Design Miami 2010 wurde Grcic in den USA zum "Designer of the Year" gewählt.


Der Audi-Konzern hat im Jahr 2012 rund 1.455.100 Automobile der Marke Audi an Kunden ausgeliefert. Von Januar bis Ende September 2012 erreichte das Unternehmen bei einem Umsatz von € 37,7 Mrd. ein Operatives Ergebnis von € 4,2 Mrd. Audi produziert an den Standorten Ingolstadt, Neckarsulm, Győr (Ungarn), Changchun (China) und Brüssel (Belgien). Der Audi Q7 wird in Bratislava (Slowakei) gefertigt. Im November 2012 startete nach Audi A4, A6 und Q5 die CKD-Produktion des Audi Q7 in Aurangabad in Indien. Seit 2010 fährt der Audi A1 und seit 2012 der neue A1 Sportback im Werk Brüssel vom Band. Der Audi Q3 wird seit Juni 2011 in Martorell (Spanien) produziert. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Märkten weltweit tätig. 100-prozentige Töchter der AUDI AG sind unter anderem die AUDI HUNGARIA MOTOR Kft. (Győr/Ungarn), die Automobili Lamborghini S.p.A. (Sant’Agata Bolognese/Italien), die AUDI BRUSSELS S.A./N.V. (Brüssel/Belgien), die quattro GmbH (Neckarsulm) und der Sportmotorradhersteller Ducati Motor Holding S.p.A. (Bologna/Italien). Audi beschäftigt derzeit weltweit mehr als 68.000 Mitarbeiter, davon rund 50.000 in Deutschland. Um den „Vorsprung durch Technik“ nachhaltig zu sichern, plant die Marke mit den Vier Ringen von 2012 bis 2016 insgesamt € 13 Mrd. zu investieren, überwiegend in neue Produkte und den Ausbau der Produktionskapazitäten. Aktuell erweitert Audi seinen Standort in Győr (Ungarn) und produziert ab Ende 2013 auch in Foshan (China) sowie ab 2016 in San José Chiapa (Mexiko).

Audi nimmt seit langem auf vielen Ebenen seine gesellschaftliche Verantwortung wahr – im Sinne einer lebenswerten Zukunft für künftige Generationen. Umweltschutz, Ressourcenschonung, internationale Wettbewerbsfähigkeit und eine zukunftsfähige Personalpolitik bilden deshalb die Geschäftsgrundlage für den nachhaltigen Erfolg von Audi. Das umweltpolitische Engagement der AUDI AG manifestiert sich auch in der Audi Stiftung für Umwelt. Im Verständnis von „Vorsprung durch Technik“, das weit über seine Produkte hinaus geht, richtet das Unternehmen seine Aktivitäten auf ein großes Ziel aus – die ganzheitliche CO2-neutrale Mobilität.