Audi AG

Audi baut neues Modell Q1 ab 2016 in Ingolstadt

Pressemitteilung   •   Dez 02, 2013 11:48 CET

  • Zukunftsweisende Entscheidung für das Werk Ingolstadt
  • Peter Mosch, Audi Gesamtbetriebsratsvorsitzender: „Ein großer Erfolg für die Belegschaft“
  • Audi-Chef Rupert Stadler: „Der Q1 ist ein attraktiver Einstieg in die Q-Familie“

Nach mehrmonatigen Verhandlungen setzte sich der Betriebsrat mit seiner Forderung für ein neues Modell in Ingolstadt durch. „Der Q1 kommt nach Ingolstadt“, verkündete Peter Mosch, Gesamtbetriebsratsvorsitzender der AUDI AG, auf der heutigen Betriebsversammlung. Diese zukunftsweisende Modellentscheidung für das Werk Ingolstadt sichert nachhaltig Arbeitsplätze am Standort. Rupert Stadler, Vorstandsvorsitzender der AUDI AG: „Der Q1 wird die Erfolgsgeschichte der Audi Q-Modelle fortschreiben“.

Ein neues Modell sei für den Standort nötig, da der Audi Q5 in drei Jahren im neuen Audi-Werk San José Chiapa in Mexiko produziert wird, sagte Mosch. „Diese Entscheidung für den Q1 ist ein klares Bekenntnis für Ingolstadt als Produktionsstandort. Wir werden uns auch künftig dafür einsetzen, das Werk noch stärker zum technologischen Leit-Werk im Audi-Konzern auszubauen“, betonte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende. Die Modellentscheidung sei ein Beleg, dass die Mitbestimmung der Arbeitnehmervertreter Arbeitsplätze sichert und somit die Internationalisierung des Audi-Konzerns nicht auf Kosten der deutschen Standorte gehe.

„Wir Ingolstädter fertigen künftig den Audi Q1 in unseren Werkshallen und können somit beruhigt in die Zukunft schauen“, verkündete Mosch vor rund 6.000 Beschäftigten am Nachmittag auf der Betriebsversammlung. „Die mehrmonatigen Verhandlungen, den Q1 nach Ingolstadt zu holen, haben sich gelohnt. Für die Belegschaft ist das ein großer Erfolg“.

Der Vorstandsvorsitzende der AUDI AG, Rupert Stadler, wertet die Entscheidung als wichtigen Baustein der Wachstumsstrategie von Audi: „Der Q1 ist extrem erfolgsversprechend. Er bietet einen ganz neuen Einstieg in das boomende Segment der SUVs“. Außerdem zog Stadler Bilanz für ein ereignisreiches Jahr: „Wir haben engagiert angepackt und können unter dem Strich auf ein für unser Unternehmen außerordentlich erfolgreiches Jahr zurückblicken“.

Max Wäcker, stellvertretender Betriebsratsvorsitzender in Ingolstadt, sprach von den wichtigsten Standortprojekten der letzten Monate: „Mit der neuen Komponentenfertigung in Münchsmünster und dem Audi driving experience center in Neuburg stärkt Audi nachhaltig die wirtschaftliche Entwicklung in der Region und schafft neue Arbeitsplätze“. Zudem ist die Zahl von fast 37.000 Beschäftigten für den Standort ein historischer Höchststand.


Der Audi-Konzern hat im Jahr 2012 rund 1.455.100 Automobile der Marke Audi an Kunden ausgeliefert. Von Januar bis Ende September 2012 erreichte das Unternehmen bei einem Umsatz von € 37,7 Mrd. ein Operatives Ergebnis von € 4,2 Mrd. Audi produziert an den Standorten Ingolstadt, Neckarsulm, Győr (Ungarn), Changchun (China) und Brüssel (Belgien). Der Audi Q7 wird in Bratislava (Slowakei) gefertigt. Im November 2012 startete nach Audi A4, A6 und Q5 die CKD-Produktion des Audi Q7 in Aurangabad in Indien. Seit 2010 fährt der Audi A1 und seit 2012 der neue A1 Sportback im Werk Brüssel vom Band. Der Audi Q3 wird seit Juni 2011 in Martorell (Spanien) produziert. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Märkten weltweit tätig. 100-prozentige Töchter der AUDI AG sind unter anderem die AUDI HUNGARIA MOTOR Kft. (Győr/Ungarn), die Automobili Lamborghini S.p.A. (Sant’Agata Bolognese/Italien), die AUDI BRUSSELS S.A./N.V. (Brüssel/Belgien), die quattro GmbH (Neckarsulm) und der Sportmotorradhersteller Ducati Motor Holding S.p.A. (Bologna/Italien). Audi beschäftigt derzeit weltweit mehr als 68.000 Mitarbeiter, davon rund 50.000 in Deutschland. Um den „Vorsprung durch Technik“ nachhaltig zu sichern, plant die Marke mit den Vier Ringen von 2012 bis 2016 insgesamt € 13 Mrd. zu investieren, überwiegend in neue Produkte und den Ausbau der Produktionskapazitäten. Aktuell erweitert Audi seinen Standort in Győr (Ungarn) und produziert ab Ende 2013 auch in Foshan (China) sowie ab 2016 in San José Chiapa (Mexiko).

Audi nimmt seit langem auf vielen Ebenen seine gesellschaftliche Verantwortung wahr – im Sinne einer lebenswerten Zukunft für künftige Generationen. Umweltschutz, Ressourcenschonung, internationale Wettbewerbsfähigkeit und eine zukunftsfähige Personalpolitik bilden deshalb die Geschäftsgrundlage für den nachhaltigen Erfolg von Audi. Das umweltpolitische Engagement der AUDI AG manifestiert sich auch in der Audi Stiftung für Umwelt. Im Verständnis von „Vorsprung durch Technik“, das weit über seine Produkte hinaus geht, richtet das Unternehmen seine Aktivitäten auf ein großes Ziel aus – die ganzheitliche CO2-neutrale Mobilität.