Audi AG

Audi-Belegschaft spendet € 500.000 an Hochwasseropfer in Deutschland

Pressemitteilung   •   Jul 17, 2013 15:06 CEST

  • Gesamtbetriebsratsvorsitzender Peter Mosch: „Solidarität ist eine gute Tradition bei Audi“
  • Arbeitszeit spielt Schlüsselrolle bei Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben
  • Beschaffungsvorstand Dr. Bernd Martens: „Haben bei Auslieferungen bestes erstes Halbjahr der Unternehmensgeschichte erreicht“

Bei der heutigen Betriebsversammlung hat der Audi Betriebsrat die Spendensumme in Höhe von € 500.000 verkündet, die die Belegschaft für die Hochwasseropfer in Deutschland gespendet hat. Jörg Schlagbauer, Vorsitzender der IG Metall Vertrauenskörperleitung, forderte zudem ausgewogene Arbeitszeitmodelle, um Beruf und Privatleben besser vereinen zu können.

Nach der verheerenden Hochwasserkatastrophe in Deutschland hat der Gesamt­betriebsrat der AUDI AG einen Spendenaufruf für die Hochwasseropfer gestartet. Die Belegschaft zeigte sich großzügig, in nur vier Wochen kam die Rekordsumme von insgesamt € 500.000 zusammen. „Ich bin überwältigt vom Spenden-Engagement unserer Kolleginnen und Kollegen. Diese Solidarität ist eine gute Tradition bei Audi“, erklärte Peter Mosch, Gesamtbetriebsratsvorsitzender AUDI AG. Viele Beschäftigte beteiligten sich an der Spende, die in Deutschland dort ankommt, wo sie dringend gebraucht wird.

Handlungsbedarf besteht auch, zukünftige Arbeitszeitmodelle zu entwickeln. Die neuen Herausforderungen in der Arbeitswelt erfordern noch flexiblere Modelle, die es individuell anzupassen gilt. „Dabei suchen wir Lösungen, die unseren Kolleginnen und Kollegen mehr persönliche Zeitsouveränität zugestehen“, betonte Jörg Schlag­bauer in seiner Rede. Die Arbeitszeit spiele eine Schlüsselrolle bei der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Im Dialog mit der Belegschaft erarbeitet der Audi Betriebsrat zeitgemäße Lösungen, um dabei die Bedürfnisse der verschiedenen Generationen und Interessensgruppen zu berücksichtigen.

Beschaffungsvorstand Dr. Bernd Martens sprach vom besten ersten Halbjahr der Unternehmensgeschichte bei den Auslieferungen: Rund 780.500 Automobile hat Audi an Kunden übergeben, das sind 6,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Unternehmen habe sich rechtzeitig international gut aufgestellt und setze seinen Wachstumskurs konsequent fort: „Ende 2013 werden wir 49 Modelle aus zwölf Modellreihen haben, darunter die größte RS-Palette aller Zeiten“, so Martens. In Ingolstadt hätten die Mitarbeiter bereits 25 Sonderschichten geleistet. Außerdem gratulierte der Einkaufsvorstand dem Audi Sport-Team von Le Mans. Den zwölften Sieg in Folge hat Audi beim legendären Langstreckenrennen geholt. „Keine andere Marke war je zuvor in solch kurzer Zeit so erfolgreich“, betonte Martens.

Zudem waren die drei Siegerpiloten des 24-Stunden-Rennens von Le Mans auf der Betriebsversammlung zu Gast. Loïc Duval, Tom Kristensen und Allan McNish schrieben zahlreiche Autogramme und wurden von den Beschäftigten besonders gefeiert. Denn die Rennfahrer haben nicht nur den Sieg des wichtigsten Langstrecken-Rennens der Welt eingefahren, sondern im Namen der gesamten Audi-Mannschaft erneut „Vorsprung durch Technik“ bewiesen.


Der Audi-Konzern hat im Jahr 2012 rund 1.455.100 Automobile der Marke Audi an Kunden ausgeliefert. Von Januar bis Ende September 2012 erreichte das Unternehmen bei einem Umsatz von € 37,7 Mrd. ein Operatives Ergebnis von € 4,2 Mrd. Audi produziert an den Standorten Ingolstadt, Neckarsulm, Győr (Ungarn), Changchun (China) und Brüssel (Belgien). Der Audi Q7 wird in Bratislava (Slowakei) gefertigt. Im November 2012 startete nach Audi A4, A6 und Q5 die CKD-Produktion des Audi Q7 in Aurangabad in Indien. Seit 2010 fährt der Audi A1 und seit 2012 der neue A1 Sportback im Werk Brüssel vom Band. Der Audi Q3 wird seit Juni 2011 in Martorell (Spanien) produziert. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Märkten weltweit tätig. 100-prozentige Töchter der AUDI AG sind unter anderem die AUDI HUNGARIA MOTOR Kft. (Győr/Ungarn), die Automobili Lamborghini S.p.A. (Sant’Agata Bolognese/Italien), die AUDI BRUSSELS S.A./N.V. (Brüssel/Belgien), die quattro GmbH (Neckarsulm) und der Sportmotorradhersteller Ducati Motor Holding S.p.A. (Bologna/Italien). Audi beschäftigt derzeit weltweit mehr als 68.000 Mitarbeiter, davon rund 50.000 in Deutschland. Um den „Vorsprung durch Technik“ nachhaltig zu sichern, plant die Marke mit den Vier Ringen von 2012 bis 2016 insgesamt € 13 Mrd. zu investieren, überwiegend in neue Produkte und den Ausbau der Produktionskapazitäten. Aktuell erweitert Audi seinen Standort in Győr (Ungarn) und produziert ab Ende 2013 auch in Foshan (China) sowie ab 2016 in San José Chiapa (Mexiko).

Audi nimmt seit langem auf vielen Ebenen seine gesellschaftliche Verantwortung wahr – im Sinne einer lebenswerten Zukunft für künftige Generationen. Umweltschutz, Ressourcenschonung, internationale Wettbewerbsfähigkeit und eine zukunftsfähige Personalpolitik bilden deshalb die Geschäftsgrundlage für den nachhaltigen Erfolg von Audi. Das umweltpolitische Engagement der AUDI AG manifestiert sich auch in der Audi Stiftung für Umwelt. Im Verständnis von „Vorsprung durch Technik“, das weit über seine Produkte hinaus geht, richtet das Unternehmen seine Aktivitäten auf ein großes Ziel aus – die ganzheitliche CO2-neutrale Mobilität.