Audi AG

Audi beschließt Entwicklung des Q1 als neues Mitglied der Q-Familie

Pressemitteilung   •   Dez 02, 2013 11:52 CET

  • Produktion des neuen Kompakt-SUV ab 2016 im Werk Ingolstadt
  • Audi-Chef Rupert Stadler: „Q1 wichtiger Baustein unserer Wachstumsstrategie“
  • Gesamtbetriebsratsvorsitzender Mosch begrüßt Entscheidung

Die Familie der Q-Modelle bei Audi bekommt Zuwachs: Vorstand und Betriebsrat der AUDI AG haben heute angekündigt, dass mit dem Audi Q1 ab 2016 ein neues Modell am Standort Ingolstadt vom Band fahren wird.

„Der Audi Q1 ist Teil unserer breit angelegten SUV-Strategie. Er entsteht auf Basis des Modularen Querbaukastens und wird unsere Q-Reihe nach unten abrunden“, sagt Rupert Stadler, Vorstandsvorsitzender der AUDI AG. Als attraktiver Einstieg in die Q-Familie werde das neue Modell kräftig zum weiteren Wachstum des Unternehmens beitragen und die internationale Wettbewerbsfähigkeit stärken. Mit dem Q1 setzt Audi seine Modelloffensive fort; bis 2020 wird der Automobilhersteller seine Produktpalette von derzeit 49 auf mehr als 60 Modelle ausweiten. Bis dahin will Audi ein Auslieferungsvolumen von mehr als zwei Millionen Automobilen pro Jahr erreichen.

Die Fertigungsentscheidung trägt dazu bei, die Auslastung des Stammwerks Ingolstadt langfristig zu sichern. Dort produziert Audi mit A3 und A3 Sportback sowie der A4/A5-Familie Modelle des A- und B-Segments. Peter Mosch, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats, begrüßt die Entscheidung: „Sie ist ein klares Bekenntnis zu Ingolstadt als Produktionsstandort. Wir werden uns auch künftig dafür einsetzen, das Werk noch stärker zum technologischen Leitwerk im Audi-Konzern auszubauen.“ Die Modellentscheidung sei ein Beleg dafür, dass die Mitbestimmung der Arbeitnehmervertreter Arbeitsplätze sichert und dass die Internationalisierung des Audi-Konzerns nicht auf Kosten der deutschen Standorte geht.

Zur Q-Familie gehören der Q3, RS Q3, der Q5, SQ5 und der Audi Q7. Der Q5 ist weltweit Marktführer in seinem direkten Wettbewerbsumfeld. In diesem Jahr hat Audi bis Oktober bereits 194.430 Einheiten des Q5 an Kunden ausgeliefert, 17 Prozent mehr als noch im Vorjahreszeitraum. Rund 230.000 Autos sind von diesem Modell in 2013 geplant. Das ist mehr als die Hälfte des gesamten Q-Volumens.  Der Anteil von SUV am Gesamtvolumen des Unternehmens beträgt in diesem Jahr rund 28 Prozent und soll bis 2020 auf mehr als 35 Prozent steigen. Insgesamt hat Audi seit Markteinführung seines ersten SUV im Jahr 2006 bereits mehr als 1,5 Millionen Automobile der Q-Familie produziert und an Kunden überreicht.


Der Audi-Konzern hat im Jahr 2012 rund 1.455.100 Automobile der Marke Audi an Kunden ausgeliefert. Von Januar bis Ende September 2012 erreichte das Unternehmen bei einem Umsatz von € 37,7 Mrd. ein Operatives Ergebnis von € 4,2 Mrd. Audi produziert an den Standorten Ingolstadt, Neckarsulm, Győr (Ungarn), Changchun (China) und Brüssel (Belgien). Der Audi Q7 wird in Bratislava (Slowakei) gefertigt. Im November 2012 startete nach Audi A4, A6 und Q5 die CKD-Produktion des Audi Q7 in Aurangabad in Indien. Seit 2010 fährt der Audi A1 und seit 2012 der neue A1 Sportback im Werk Brüssel vom Band. Der Audi Q3 wird seit Juni 2011 in Martorell (Spanien) produziert. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Märkten weltweit tätig. 100-prozentige Töchter der AUDI AG sind unter anderem die AUDI HUNGARIA MOTOR Kft. (Győr/Ungarn), die Automobili Lamborghini S.p.A. (Sant’Agata Bolognese/Italien), die AUDI BRUSSELS S.A./N.V. (Brüssel/Belgien), die quattro GmbH (Neckarsulm) und der Sportmotorradhersteller Ducati Motor Holding S.p.A. (Bologna/Italien). Audi beschäftigt derzeit weltweit mehr als 68.000 Mitarbeiter, davon rund 50.000 in Deutschland. Um den „Vorsprung durch Technik“ nachhaltig zu sichern, plant die Marke mit den Vier Ringen von 2012 bis 2016 insgesamt € 13 Mrd. zu investieren, überwiegend in neue Produkte und den Ausbau der Produktionskapazitäten. Aktuell erweitert Audi seinen Standort in Győr (Ungarn) und produziert ab Ende 2013 auch in Foshan (China) sowie ab 2016 in San José Chiapa (Mexiko).

Audi nimmt seit langem auf vielen Ebenen seine gesellschaftliche Verantwortung wahr – im Sinne einer lebenswerten Zukunft für künftige Generationen. Umweltschutz, Ressourcenschonung, internationale Wettbewerbsfähigkeit und eine zukunftsfähige Personalpolitik bilden deshalb die Geschäftsgrundlage für den nachhaltigen Erfolg von Audi. Das umweltpolitische Engagement der AUDI AG manifestiert sich auch in der Audi Stiftung für Umwelt. Im Verständnis von „Vorsprung durch Technik“, das weit über seine Produkte hinaus geht, richtet das Unternehmen seine Aktivitäten auf ein großes Ziel aus – die ganzheitliche CO2-neutrale Mobilität.