Audi AG

Audi-Chef Stadler bei Hauptversammlung: „Klarer Anspruch auf die Nummer 1“

Pressemitteilung   •   Mai 23, 2014 13:42 CEST

  • Vorstandsvorsitzender Rupert Stadler: „Zünden dieses Jahr die zweite Stufe unserer Modelloffensive“
  • Finanzvorstand Axel Strotbek: „2014 trotz intensiver Vorleistungen Operative Umsatzrendite im Zielkorridor von acht bis zehn Prozent“
  • Mehr als 2.000 neue Experten unterstützen Innovationskurs von Audi

Der Audi-Konzern setzt seinen globalen Wachstumskurs konsequent fort. Im laufenden Geschäftsjahr hat das Unternehmen weltweit bereits mehr als 560.000 Automobile an Kunden ausgeliefert. Um die hohe Nachfrage nach den Automobilen mit den Vier Ringen zu bedienen, fährt Audi Sonderschichten. Allein in diesem Jahr will die Premiummarke 17 neue Modelle und Derivate auf den Markt bringen. Gleichzeitig geben die Ingolstädter mit dem größten Investitionsprogramm ihrer Geschichte weiter kräftig Gas: Bis 2018 sollen rund € 22 Mrd. in die Entwicklung neuer Modelle und Technologien sowie den Ausbau der internationalen Fertigungsstrukturen fließen. Trotz der hohen Vorleistungen will der Audi-Konzern auch 2014 eine Operative Umsatzrendite innerhalb des strategischen Zielkorridors von acht bis zehn Prozent erreichen. Das Unternehmen will in diesem Jahr allein in Deutschland 2.000 neue Experten und 750 Auszubildende einstellen.

Auf der 125. Ordentlichen Hauptversammlung der AUDI AG informiert das Unternehmen heute seine Aktionäre über alle wesentlichen Kennzahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres und die starke Performance der Marke mit den Vier Ringen. Rupert Stadler, Vorstandsvorsitzender der AUDI AG, bekräftigt in seiner Rede am Hauptsitz in Ingolstadt das Strategieziel des Automobilunternehmens bis 2020: „Wir gehen mit einem hochmotivierten Team an unsere Aufgaben heran, mit dem klaren Anspruch auf die Nummer 1.“

Die aktuellen Auslieferungszahlen belegen den Erfolg des Unternehmens. In den ersten vier Monaten des laufenden Geschäftsjahres haben sich rund 561.900 (2013: 502.989) Kunden für Audi entschieden. Dies entspricht einem Plus von 11,7 Prozent. Seit Januar punktete Audi im Vorjahresvergleich nicht nur mit dem Kompakt-SUV Q3* und der neuen A3*-Familie sondern auch mit Oberklasse-Automobilen wie A6*, A7*, Q7* und A8*. Die Marke mit den Vier Ringen will 2014 insgesamt 17 neue Modelle und Derivate auf den Markt bringen und so in allen Weltregionen weiter wachsen. Den mehr als 600 Aktionären und Gästen auf der Hauptversammlung erklärt Audi-Chef Stadler: „Wir zünden dieses Jahr die  zweite Stufe unserer Modelloffensive.“ Deshalb schalte das Automobilunternehmen beim Investitionstempo auch noch einen Gang hoch.

Um seinen Vorsprung durch Technik fortzuschreiben, investiert Audi bis 2018 rund € 22 Mrd. in neue Modelle und Technologien sowie den Ausbau seiner internationalen Fertigungsstrukturen. Dabei haben die Ingolstädter rund 70 Prozent des größten Investitionsprogramms der Unternehmensgeschichte für die Erweiterung und Modernisierung ihrer Modellpalette sowie ihr Technologie- und Innovationsportfolio vorgesehen. „Trotz intensiver Vorleistungen in die Zukunft unseres Unternehmens wollen wir 2014 eine Operative Umsatzrendite innerhalb unseres strategischen Zielkorridors von acht bis zehn Prozent erreichen“, sagt Axel Strotbek, Vorstand Finanz und Organisation der AUDI AG, im Rahmen der Hauptversammlung. Mit diesem robusten Profitabilitätsniveau schaffe Audi auch für die kommenden Jahre die Basis für weiteres Wachstum.

Bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr glänzte Audi trotz des schwierigen Marktumfelds in Europa mit soliden Kennzahlen. Weltweit lieferte die Marke mit den Vier Ringen 1.575.480 (2012: 1.455.123) Automobile der Marke Audi aus – ein Plus von 8,3 Prozent. Dabei steigerte der Audi-Konzern die Umsatzerlöse auf € 49,880 (2012: 48,771) Mrd. Trotz belastender Währungseffekte bedeutete dies einen Zuwachs um 2,3 Prozent. Das Operative Ergebnis lag mit 
€ 5,030 (2012: 5,365) Mrd. zwar leicht unter dem hohen Vorjahresniveau. Trotz steigender Entwicklungsleistungen für neue Produkte und Technologien sowie intensiver Vorleistungen für den Ausbau des internationalen Produktionsnetzwerkes erreichte das Unternehmen aber eine Operative Umsatzrendite von 10,1 (2012: 11,0) Prozent.

Im Rahmen der Hauptversammlung dankt der Audi-Vorstand allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren starken Einsatz und ihre hohe Innovationskraft. Für das abgelaufene Geschäftsjahr beteiligt die AUDI AG ihre Mitarbeiter am Erfolg des Unternehmens. Die Tarifmitarbeiter an den deutschen Standorten erhalten daher durchschnittlich eine Ergebnisbeteiligung von € 6.900. Zudem stellt das Unternehmen 2014 weiter ein. „Der internationale Wachstumskurs von Audi sorgt auch im Inland für viele neue Arbeitsplätze“, betont Personalvorstand Thomas Sigi. Mehr als 2.000 zusätzliche Experten sollen vor allem in den Kompetenzfeldern Leichtbau, Vernetzung und Elektromobilität arbeiten und beim Aufbau neuer Werke unterstützen. Außerdem sollen an den Standorten Ingolstadt und Neckarsulm 750 junge Menschen ihre Ausbildung beginnen. Auch die Produktion läuft auf Hochtouren: An den beiden deutschen Standorten werden die Mitarbeiter von Januar bis Juni 74 Sonderschichten einlegen, um die hohe Nachfrage nach Modellen der Marke Audi zu bedienen.

2014 will der Audi-Konzern in allen Weltregionen wachsen. Die Marke mit den Vier Ringen erwartet eine leichte Steigerung der Umsatzerlöse auf über € 50 Mrd. Der konsequente Ausbau der internationalen Fertigungsstrukturen, zunehmende Vorleistungen für neue Modelle und Technologien – insbesondere zur Erfüllung der weltweit verschärften CO2-Regularien – wirken im laufenden Geschäftsjahr zunächst ergebnisbelastend. Gleichzeitig geben das Absatzwachstum sowie die bereits in der Vergangenheit eingeleiteten kontinuierlichen Produktivitäts- und Prozessverbesserungen positive Impulse für die operative Ergebnisentwicklung. Insgesamt rechnen die Ingolstädter mit einer Operativen Umsatzrendite innerhalb des strategischen Zielkorridors von acht bis zehn Prozent.

Hinweis: 
Livestream der 125. Ordentlichen Hauptversammlung der AUDI AG 
am 22. Mai ab 10 Uhr (MESZ) auf www.audi-mediaservices.com.

Verbrauchsangaben der genannten Modelle:

Audi A3:
Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 7,1 - 3,2; 
CO2-Emission kombiniert in g/km: 165 - 85

Audi Q3:
Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 8,8 - 5,2;
CO2 -Emission kombiniert in g/km: 206 - 137

Audi A6:
Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 9,8 - 4,4;
CO2-Emission kombiniert in g/km: 229 - 114

Audi A7:
Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 9,8 - 5,1;
CO2-Emission kombiniert in g/km: 229 - 135

Audi Q7:
Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 10,7 - 7,2;
CO2-Emission kombiniert in g/km: 249 - 189

Audi A8:
Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 11,3 - 5,9;
CO2-Emission kombiniert in g/km: 264 - 144

Der Audi-Konzern hat im Jahr 2012 rund 1.455.100 Automobile der Marke Audi an Kunden ausgeliefert. Von Januar bis Ende September 2012 erreichte das Unternehmen bei einem Umsatz von € 37,7 Mrd. ein Operatives Ergebnis von € 4,2 Mrd. Audi produziert an den Standorten Ingolstadt, Neckarsulm, Győr (Ungarn), Changchun (China) und Brüssel (Belgien). Der Audi Q7 wird in Bratislava (Slowakei) gefertigt. Im November 2012 startete nach Audi A4, A6 und Q5 die CKD-Produktion des Audi Q7 in Aurangabad in Indien. Seit 2010 fährt der Audi A1 und seit 2012 der neue A1 Sportback im Werk Brüssel vom Band. Der Audi Q3 wird seit Juni 2011 in Martorell (Spanien) produziert. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Märkten weltweit tätig. 100-prozentige Töchter der AUDI AG sind unter anderem die AUDI HUNGARIA MOTOR Kft. (Győr/Ungarn), die Automobili Lamborghini S.p.A. (Sant’Agata Bolognese/Italien), die AUDI BRUSSELS S.A./N.V. (Brüssel/Belgien), die quattro GmbH (Neckarsulm) und der Sportmotorradhersteller Ducati Motor Holding S.p.A. (Bologna/Italien). Audi beschäftigt derzeit weltweit mehr als 68.000 Mitarbeiter, davon rund 50.000 in Deutschland. Um den „Vorsprung durch Technik“ nachhaltig zu sichern, plant die Marke mit den Vier Ringen von 2012 bis 2016 insgesamt € 13 Mrd. zu investieren, überwiegend in neue Produkte und den Ausbau der Produktionskapazitäten. Aktuell erweitert Audi seinen Standort in Győr (Ungarn) und produziert ab Ende 2013 auch in Foshan (China) sowie ab 2016 in San José Chiapa (Mexiko).

Audi nimmt seit langem auf vielen Ebenen seine gesellschaftliche Verantwortung wahr – im Sinne einer lebenswerten Zukunft für künftige Generationen. Umweltschutz, Ressourcenschonung, internationale Wettbewerbsfähigkeit und eine zukunftsfähige Personalpolitik bilden deshalb die Geschäftsgrundlage für den nachhaltigen Erfolg von Audi. Das umweltpolitische Engagement der AUDI AG manifestiert sich auch in der Audi Stiftung für Umwelt. Im Verständnis von „Vorsprung durch Technik“, das weit über seine Produkte hinaus geht, richtet das Unternehmen seine Aktivitäten auf ein großes Ziel aus – die ganzheitliche CO2-neutrale Mobilität.