Audi AG

Audi-Hochwasserhilfe: Unternehmensspende übergeben

Pressemitteilung   •   Jul 09, 2013 15:47 CEST

  • Bayerisches Rotes Kreuz, Landkreise und Städte Deggendorf und Passau sind Empfänger in Deutschland
  • Landesgeschäftsführer des BRK, Leonhard Stärk: „Sind stolz auf tatkräftige Helfer“
  • Peter Tropschuh, Leiter Corporate Responsibility: „Wollen die Not vor Ort gezielt lindern“

Die AUDI AG spendet insgesamt € 1 Mio. für die Hochwasseropfer: In Deutschland geht die Unternehmensspende an das Bayerische Rote Kreuz und an die am schwersten vom Hochwasser betroffenen Gebiete Deggendorf und Passau. Dr. Peter Tropschuh, Leiter Corporate Responsibility der AUDI AG, hat die Spende vor Ort an Vertreter des BRK, der Landkreise und Städte symbolisch übergeben.

Den Hilfskräften des BRK bot sich bei ihren Einsätzen in den bayerischen Hochwassergebieten ein Bild der Zerstörung. Bis heute sind ganze Orte und Stadtviertel verwüstet, massive Bau- und Mobiliarschäden sind geblieben.

Leonhard Stärk, Geschäftsführer des BRK: „Wir hatten 5.200 Leute im Einsatz, einige davon mehrfach und über viele Tage. Jetzt konzentrieren wir uns auf die schnelle und gerechte Verteilung der Hilfsgelder“. Die Unternehmensspende von Audi werde auf die Kreisverbände Deggendorf, Rosenheim und Passau verteilt, so Stärk. Stolz sei man beim BRK auf die spontane Hilfsbereitschaft der Bevölkerung, etwa beim Aufräumen, beim Beseitigen von Schrott oder beim Wiederherstellen von Wohnungen. „Auch für das BRK war es der längste und intensivste Einsatz überhaupt“.

In Stadt und Landkreis Deggendorf sind die Schäden immens. Die Flut hat Straßen, Privathäuser, Gewerbebetriebe, Schulen, Kindergärten, Kirchen und Vereinsheime überschwemmt. Der Kreisjugendring Deggendorf, der ebenfalls einen Teil der Unternehmensspende erhalten wird, versorgte bis zu 500 Menschen am Tag mit Lebensmitteln, Elektrogeräten, Besen, Schaufeln und sogar Badewannen. Ehrenamtliche Helfer verteilten mehrere hundert Tonnen Hilfsgüter in über 3.000 Tageseinsätzen. Bis heute koordinieren die Freiwilligen die Anfragen der Bürger, die inzwischen hauptsächlich Baumaterial benötigen. „Der Zusammenhalt und die Solidarität in Deggendorf sind großartig. Die Audi-Hochwasserhilfe trägt ihren Teil dazu bei, den betroffenen Menschen hier zu helfen. Herzlichen Dank dafür“, so Oberbürgermeister Dr. Christian Moser.

Auch die Region Passau kämpft mit den Folgen der Flut. Über 5.000 Einwohner haben Schäden gemeldet, 800 Häuser hat die Flut allein in der Stadt überschwemmt. Spezielle Teams ermitteln derzeit das Ausmaß der Zerstörungen. „Ein kleines Zeichen der Hoffnung ist die große Spendenbereitschaft der Menschen und der Unternehmen – für uns ein sichtbares Zeichen der Solidarität in unserem Land“, so Oberbürgermeister Jürgen Dupper. „Ohne diese umfangreiche Hilfe wäre es sicherlich für viele Betroffene unmöglich, eine neue Existenz aufzubauen“. Insgesamt seien Gesamtschäden im dreistelligen Millionenbereich absehbar. Auch der Landkreis ist schwer betroffen: Hier liegen über 500 Schadensfälle bei Gebäuden vor.

„Es ist uns ein großes Anliegen, den Menschen in den Katastrophengebieten Bayerns direkt zu helfen – so verstehen wir gelebte Unternehmensverantwortung“, sagt Dr. Peter Tropschuh, Leiter Corporate Responsibilty der AUDI AG. „Die gute Zusammenarbeit mit den Städten und Landkreisen Passau und Deggendorf sowie dem Bayerischen Roten Kreuz macht es uns möglich, die Not vor Ort gezielt zu lindern“, versichert Tropschuh.

Die Kämmereien der Landkreise und Städte werden die Audi-Unternehmensspende nun nach festgelegten Vergabekriterien an die geschädigten Bürger auszahlen.

Zusätzlich sammelt der Audi Betriebsrat eine Belegschaftsspende: Noch bis zum 15. Juli können Audi-Mitarbeiter einen persönlichen Beitrag dazu leisten

Der Audi-Konzern hat im Jahr 2012 rund 1.455.100 Automobile der Marke Audi an Kunden ausgeliefert. Von Januar bis Ende September 2012 erreichte das Unternehmen bei einem Umsatz von € 37,7 Mrd. ein Operatives Ergebnis von € 4,2 Mrd. Audi produziert an den Standorten Ingolstadt, Neckarsulm, Győr (Ungarn), Changchun (China) und Brüssel (Belgien). Der Audi Q7 wird in Bratislava (Slowakei) gefertigt. Im November 2012 startete nach Audi A4, A6 und Q5 die CKD-Produktion des Audi Q7 in Aurangabad in Indien. Seit 2010 fährt der Audi A1 und seit 2012 der neue A1 Sportback im Werk Brüssel vom Band. Der Audi Q3 wird seit Juni 2011 in Martorell (Spanien) produziert. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Märkten weltweit tätig. 100-prozentige Töchter der AUDI AG sind unter anderem die AUDI HUNGARIA MOTOR Kft. (Győr/Ungarn), die Automobili Lamborghini S.p.A. (Sant’Agata Bolognese/Italien), die AUDI BRUSSELS S.A./N.V. (Brüssel/Belgien), die quattro GmbH (Neckarsulm) und der Sportmotorradhersteller Ducati Motor Holding S.p.A. (Bologna/Italien). Audi beschäftigt derzeit weltweit mehr als 68.000 Mitarbeiter, davon rund 50.000 in Deutschland. Um den „Vorsprung durch Technik“ nachhaltig zu sichern, plant die Marke mit den Vier Ringen von 2012 bis 2016 insgesamt € 13 Mrd. zu investieren, überwiegend in neue Produkte und den Ausbau der Produktionskapazitäten. Aktuell erweitert Audi seinen Standort in Győr (Ungarn) und produziert ab Ende 2013 auch in Foshan (China) sowie ab 2016 in San José Chiapa (Mexiko).

Audi nimmt seit langem auf vielen Ebenen seine gesellschaftliche Verantwortung wahr – im Sinne einer lebenswerten Zukunft für künftige Generationen. Umweltschutz, Ressourcenschonung, internationale Wettbewerbsfähigkeit und eine zukunftsfähige Personalpolitik bilden deshalb die Geschäftsgrundlage für den nachhaltigen Erfolg von Audi. Das umweltpolitische Engagement der AUDI AG manifestiert sich auch in der Audi Stiftung für Umwelt. Im Verständnis von „Vorsprung durch Technik“, das weit über seine Produkte hinaus geht, richtet das Unternehmen seine Aktivitäten auf ein großes Ziel aus – die ganzheitliche CO2-neutrale Mobilität.