Audi AG

Audi Kolloquium: Auftakt-Vortrag entlarvt Mythos vom rationalen Konsumenten

Pressemitteilung   •   Nov 06, 2013 12:56 CET

Aus drei mach eins: Audi präsentiert die erfolgreichen Vortragsreihen INI.Kolloquium, HIN.Kolloquium und Audi Guest Lecture in Zukunft unter dem gemeinsamen Dach „Audi Kolloquium“. Zum Start ins Wintersemester zeigt Prof. Dr. Andreas Herrmann von der Universität St. Gallen am 12. November auf, welche Rolle Emotionen bei Kaufentscheidungen spielen – und welche Bedeutung dabei sogar Telefonnummern zukommt.

„Die Besucher des Audi Kolloquiums erwarten interessante, originelle Einblicke und die neuesten Forschungsergebnisse aus erster Hand“, sagt Dr. Peter Tropschuh, Leiter Corporate Responsibility und Wissenschaftskooperationen der AUDI AG. „Wir wollen mit dieser Reihe einen gesellschaftlichen Beitrag dazu leisten, das Spektrum der Bildungsangebote an unseren Standorten für ein breites Publikum zu erweitern.“

Das Audi Kolloquium startet mit Prof. Dr. Andreas Herrmann von der Universität St. Gallen, mit der Audi erst kürzlich eine strategische Wissenschafts­kooperation vereinbart hat. In seinem Vortrag „Wie Ihre Telefonnummer Ihr Kauf- und Konsum­verhalten beeinflusst – der Mythos vom rationalen Konsumenten“ erklärt er, wie man sich unbewusst zum Kauf verleiten lässt. Dabei geht er vor allem auf die Bedeutung von Gefühlen ein und führt dem Zuhörer vor Augen, dass er beim Kauf selten rational entscheidet. Wichtig sei ein gutes Entscheidungsgefühl – wie man dieses entwickelt, erläutert Prof. Herrmann am 12. November ab 18.00 Uhr im Audi Konferenz Center Ingolstadt. 

Die Bandbreite der weiteren Vortragsthemen in diesem Wintersemester reicht von Leichtbau und Produktion der Zukunft über Verkehrssicherheit bis hin zu Enterprise 2.0. Zudem referiert eine Gastrednerin aus Russland in Ingolstadt. Prof. Dr. Tatjana Nikitina von der Staatlichen Wirtschaftsuniversität St. Petersburg beschreibt am 23. Januar 2014 in ihrem Vortrag „Erfolgreich in Russland – Besonderheiten der Geschäftskommunikation mit russischen Partnern“, welche kulturellen Unterschiede deutsche Unternehmen im Austausch mit Russland berücksichtigen sollten.

Bis März gibt es acht Vorträge im Audi Konferenz Center Ingolstadt:

  • 12. November 2013:
    Wie Ihre Telefonnummer Ihr Kauf- und Konsumverhalten beeinflusst – der Mythos vom rationalen Konsumenten(Prof. Dr. Andreas Herrmann, Universität St. Gallen)
  • 14. Januar 2014:
    Mit Sicherheit gut ankommen – Verkehrssicherheitsforschung im CARISSMA(Prof. Dr. Thomas Brandmeier und Dr. Michael Botsch, Technische Hochschule Ingolstadt)
  • 21. Januar 2014:
    Resilienz – die Kunst am Ball zu bleiben (Prof. Dr. Klaus Mainzer, Technische Universität München)
  • 23. Januar 2014:
    Erfolgreich in Russland – Besonderheiten der Geschäftskommunikation mit russischen Partnern (Prof. Dr. Tatjana Nikitina, Staatliche Wirtschaftsuniversität St. Petersburg)
  • 4. Februar 2014:
    Eliten heute – Was müssen gesellschaftliche Leistungsträger heute und in Zukunft können?(Prof. Dr. Armin Nassehi, Ludwig-Maximilians-Universität München)
  • 25. Februar 2014:
    Leichtbau ist schwer – was bieten neue Materialien und Gussverfahren?
    (Prof. Dr. Robert F. Singer, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-
    Nürnberg)
  • 18. März 2014:
    Sind Dienstleistungen der Schlüssel zum Erfolg? (Prof. Dr. Jens Hogreve, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt)
  • 25. März 2014:
    Enterprise 2.0 – Schaffung und Nutzung von Freiräumen für Mitarbeiter (Prof. Dr. Michael Koch, Universität der Bundeswehr München)

Zudem finden folgende drei Veranstaltungen im Audi Forum Neckarsulm statt:

  • 12. Dezember 2013
    Produktion im Jahr 2020+. Was uns heute bewegt und morgen erwartet(Prof. Dr. Thomas Bauernhansel, Universität Stuttgart)
  • 16. Januar 2014
    Vorsprung durch Rollen – „Segeln“ im Pkw-Fernverkehr(Prof. Dr. Hermann Koch-Gröber, Hochschule Heilbronn)
  • 20. Februar 2014
    „Intelligent (Elektro-)mobil“ – wie technische Synergien zum Erfolg beitragen können(Prof. Dr. Hartmut Schmeck, Karlsruher Institut für Technologie)

Beginn der Vorträge ist jeweils um 18.00 Uhr im Audi Konferenz Center in der Ettinger Straße, Ingolstadt, beziehungsweise im Audi Forum Neckarsulm. Der Eintritt ist frei. Bei Interesse wird um Anmeldung unter www.audi.de/wissenschaftskooperationen unter „Audi Kolloquium“ gebeten.


Der Audi-Konzern hat im Jahr 2012 rund 1.455.100 Automobile der Marke Audi an Kunden ausgeliefert. Von Januar bis Ende September 2012 erreichte das Unternehmen bei einem Umsatz von € 37,7 Mrd. ein Operatives Ergebnis von € 4,2 Mrd. Audi produziert an den Standorten Ingolstadt, Neckarsulm, Győr (Ungarn), Changchun (China) und Brüssel (Belgien). Der Audi Q7 wird in Bratislava (Slowakei) gefertigt. Im November 2012 startete nach Audi A4, A6 und Q5 die CKD-Produktion des Audi Q7 in Aurangabad in Indien. Seit 2010 fährt der Audi A1 und seit 2012 der neue A1 Sportback im Werk Brüssel vom Band. Der Audi Q3 wird seit Juni 2011 in Martorell (Spanien) produziert. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Märkten weltweit tätig. 100-prozentige Töchter der AUDI AG sind unter anderem die AUDI HUNGARIA MOTOR Kft. (Győr/Ungarn), die Automobili Lamborghini S.p.A. (Sant’Agata Bolognese/Italien), die AUDI BRUSSELS S.A./N.V. (Brüssel/Belgien), die quattro GmbH (Neckarsulm) und der Sportmotorradhersteller Ducati Motor Holding S.p.A. (Bologna/Italien). Audi beschäftigt derzeit weltweit mehr als 68.000 Mitarbeiter, davon rund 50.000 in Deutschland. Um den „Vorsprung durch Technik“ nachhaltig zu sichern, plant die Marke mit den Vier Ringen von 2012 bis 2016 insgesamt € 13 Mrd. zu investieren, überwiegend in neue Produkte und den Ausbau der Produktionskapazitäten. Aktuell erweitert Audi seinen Standort in Győr (Ungarn) und produziert ab Ende 2013 auch in Foshan (China) sowie ab 2016 in San José Chiapa (Mexiko).

Audi nimmt seit langem auf vielen Ebenen seine gesellschaftliche Verantwortung wahr – im Sinne einer lebenswerten Zukunft für künftige Generationen. Umweltschutz, Ressourcenschonung, internationale Wettbewerbsfähigkeit und eine zukunftsfähige Personalpolitik bilden deshalb die Geschäftsgrundlage für den nachhaltigen Erfolg von Audi. Das umweltpolitische Engagement der AUDI AG manifestiert sich auch in der Audi Stiftung für Umwelt. Im Verständnis von „Vorsprung durch Technik“, das weit über seine Produkte hinaus geht, richtet das Unternehmen seine Aktivitäten auf ein großes Ziel aus – die ganzheitliche CO2-neutrale Mobilität.